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Die Politik der Lüge

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Von unzähligen Expert*innen und Politikwissenschaftler*innen wurde der Brexit oft als Gegenreaktion auf die Folgen der Globalisierung dargestellt. Sie verwiesen auf eine an den Rand gedrängte Wählerschaft, die sich vor allem durch die immer weiter ansteigende internationale Mobilität von Waren und Menschen wirtschaftlich und kulturell bedroht fühlt. Welchen undurchsichtigen Kräften gelang es also, den Ausstieg aus der Europäischen Union auf die Agenda zu setzen in einer Zeit, in der nur 11% der Brit*innen ihre Mitgliedschaft als drängendes Thema betrachteten? Wie konnte diese noch 2014 vorhandene verhältnismäßige Gleichgültigkeit in der bittersten Spaltung enden, die das moderne Großbritannien je gesehen hat? treffpunkteuropa.de

Für die britische Elite der extremen Rechten und der Konzernchefs ist der Brexit letztlich nicht mehr als ein Sprungbrett zu einem Großbritannien, in dem sie sich ein für alle Mal von Arbeitnehmerrechten und Produktregelungen befreien können. Von der Europäischen Union eingeführt, um den Binnenhandel zu regulieren und um ein bestimmtes Lebensniveau und generelles Wohlergehen aufrechtzuerhalten, werden diese Gesetze von den Ultrarechten lediglich als Bremse ihrer Gewinne betrachtet.

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Eine Stimme, die ganze Welten erschuf, ist verstummt: Scott Walker ist im Alter von 76 Jahren gestorben, wie sein Label 4AD am 25. März berichtete. Durch seine Aufnahmen mit The Walker Brothers Mitte der 60er-Jahre wurde Scott Walker, 1943 als Noel Scott Engel geboren, nicht nur ein internationaler Superstar, sondern auch zur Gesangsikone. Als sich die von London aus operierende US-amerikanische Band 1967 auflöste, hatte sie zwei Nummer-Eins-Hits in Großbritannien gehabt (darunter „The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore“) und Scott Walker war mit Anfang 20 bereits des Popstar-Daseins müde.- byte.fm/blog

Und hier beim Radiohörer: https://radio.friendsofalan.de/scott-walker-in-den-feuilletons/

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Seymour Hersh ist einer der renommiertesten Investigativreporter seiner Zeit: So deckte er zahlreiche Vergehen der US-Regierung und des Militärs auf, darunter das Massaker von Mỹ Lai, die Abhöraffäre um Henry Kissinger oder die Lügen über die Ermordung Bin Ladens. Doch während er Politikern, Konzernen und den eigenen Redakteuren im Kampf um die Wahrheit die Stirn bot, sah er sich immer häufiger mit einem zweifelhaften Aspekt seines Berufsstandes konfrontiert: geheimen Übereinkünften mit den Mächtigen. In seinen Memoiren beklagt Hersh, was diese Anbiederung durch die Medien bedeutet: den Tod des Investigativjournalismus.

https://neue-debatte.com/2019/01/27/die-verbannung-der-wahrheit/?fbclid=IwAR2vNoMT4T31JPkK3Qo0v19o–rak1iHB3JUjFjicHL77-Skq390lJOcUWI

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