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Posts Tagged ‘Portugal’

Inhalt: Ein Einsamer in Lissabon, Buchhalter in der Straße der Vergolder, spricht Monologe vor sich hin: In seinem Büro, auf den Straßen der Stadt, im Restaurant, in seiner Wohnung. Die Sätze, in den schwarzen Raum der Melancholie gerichtet, rufen andere Stimmen auf, in seinem Kopf erdachte Figuren: Seefahrer, Dichter, Träumer, Abenteurer. Sie überkreuzen einander mit ihren imaginären Wünschen, Sehnsüchten, Witzen, Verzweiflungen, Vergeblichkeiten. Und abends, nach den Tagesreisen auf der Route der Traurigkeit, singt den Verlorenen eine Frau in den Schlaf – mit Opernarien und den Botschaften einer Liebe, die niemals stattgefunden hat.

Sprecher: Ulrich Wildgruber (Er) Margit Neubauer (Sie/Gesang) Marianne Lochert (Sprecherin) Peter Fricke (Abenteurer) Walter Renneisen (Dichter) Joachim Höppner (Seefahrer) Matthias Fuchs (Träumer)

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We’ll take you to a peaceful beach in Portugal to fall asleep with the waves at night. A very relaxing deep sleep video will provide an ideal background for a nap of a full of dreams night experience. Simply make yourself comfortable in bed, set the volume to a lower level, close your eyes and think about the endless infinite ocean. Sweet dreams.

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 Ö1 – Dienstag, 2. Jun 2020 um 16:05 Uhr – https://oe1.orf.at/player/

 ‚Ich bin ja ein Meerfanatiker. Ich brauch‘ das Gefühl, dass das Meer in der Nähe ist, dann leb‘ ich schon auf‘.

Ab 1974 reiste Thomas Bernhard regelmäßig nach Portugal. Häufig in Begleitung seines ‚Lebensmenschen‘, Hede Stavianicek, aber auch mit dem Bruder oder der langjährigen Freundin Gerda Maleta, seinem ‚Schiacherl‘. Noble Hotels und Kartenspiele hätten es ihm möglich gemacht, ‚quälende Gedanken wegzuwischen‘. Zumindest kurzfristig, denn Eklat und Drama waren nie weit. Ebenso wenig Österreich. Erzählte Thomas Bernhard von Portugal, erzählte er im Vergleich.
‚Dort in Portugal hat’s zwanzig Grad über Null und da zwanzig Grad unter Null – vierzig Grad Unterschied‘. Seine Liebe zu dem Land am äußersten Rand Europas währte bis zu seinem Tod.

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Lagos (2)

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Alvora

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Mit Cornelius Obonya und Petra Morzé. Gestaltung: Nadja Kayali

„Was kann ein genialer Mensch bei dem Mangel an Literatur anderes tun, als sich selbst ganz in Literatur zu verwandeln?“ Fernando Pessoa (1888-1935), der große Dichter der portugiesischen Moderne, der im Brotberuf Handelskorrespondenzen übersetzt hat, erfand sich selbst in den von ihm erschaffenen Heteronymen (eigenständige Dichter mit Personalstil) immer wieder neu. Seine vervielfachte dichterische Seele ist in so unterschiedlichen „Personen“ lebendig geworden wie dem Modernisten Álvaro de Campos, dem Epikureer Ricardo Reis und dem Bukoliker Alberto Caeiro.- Ö1

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