Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Portrait’

Ö1 – Dienstag, 24. August 2021 um 16:05 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Eigentlich war er immer ein wenig seltsam, ein wenig schrullig für den Literaturbetrieb, der ja, wie man meinen möchte, von den Schrullen seiner Protagonisten lebt. Aber der Literaturbetrieb ist in Wirklichkeit kalt und abweisend und nur beherrschbar, wenn man über ein gewisses Maß an Rücksichtslosigkeit oder gute Beziehungen verfügt. Gert Jonke war in diesem Betrieb lange Zeit ein Außenseiter, ein liebenswürdiger Besessener, ein im eigenen Kosmos eingesponnener Sprachalchimist, dessen Texte sich jeder Zuordnung entzogen.
Und das tun sie noch immer. Er beherrscht den Umgang mit Wörtern wie kaum ein Zweiter in der deutschsprachigen Literatur, er hat sich aber nie wortgewaltig eingemischt in literarische oder gar politische Diskurse. Den Diskurs führte er mit sich selbst, seine Literatur ist ein mittlerweile fast vierzig Jahre andauernder Dialog mit sich selbst und man muss sich ihn vorstellen wie in seinem Buch ‚Beginn einer Verzweiflung‘: Stundenlang pausenlos im Zimmer auf- und abgehend, ohne zu wissen, warum er stundenlang in seinem Zimmer auf- und abgeht. Selbstvergessen eben.
Selbstvergessen, weil durch die körperliche Bewegung die Denkbewegung angetrieben wird, und durch diese wiederum der Sprachgenerator, der die ganze Energie des Denkens in Sprachbilder umsetzt. Daraus entstehen Sprachgirlanden, schlangenförmige Sätze, die Beschreibung realer Situationen, die sich ins Fantastische hochschrauben. In Jonkes Schreiben gibt es keine Grenze, weil die Sprache keine Grenze hat.

Read Full Post »

Zu seinem 60. Geburtstag gesendet (ORF Artgenossen, 1997).  Text und Bühne

Read Full Post »

Edward Hopper – Straße der Nachtvögel

Hasterts Filmporträt versucht in rund sechzig Minuten das quasi Unmögliche sichtbar zu machen: Hoppers Leben und Werk nicht nur zu skizzieren, sondern auch die eigentümlich aufrührerische Faszination seiner Bilder lebendig werden zu lassen. Die Faszination der von cinematographischen Grundsätzen geprägten Bilder Hoppers hat beispielsweise auch Alfred Hitchcock dazu inspiriert, Gestalt, Form und Betrachtungsperspektive eines Hauses zum Thriller-Gegenstand zu machen („Psycho“, 1960). Hoppers „House by the railroad“ (1925) ist das Vor-Bild: Es dämonisiert mit den gleichen visuellen Manipulationstechniken wie Hitchcocks „Psycho“ den Ort eines Geschehens – oder auch nur eines potentiellen Geschehens. – Der schweigsame Zeuge, Film von Wolfgang Hastert, Produktion: ZDF 1994

Read Full Post »

„Ich war ein zweiter Leonardo – Der Künstler Man Ray“ Portrait des Fotografen, Malers, Künstlers. BR 1998 von Evelyn Schels.

 

Read Full Post »

„Das Portrait: Giorgio de Chirico“ NDR 1971 von Peter D. Malchus. Aufnahme: BR Alpha 07.07.2013.

Read Full Post »

The intimate film about the last days of the director was filmed by his son. The voice of the author sounds off screen, we cannot see his face, but we look through his eyes at everything, that happens. Together with him we talk to Anna Semenovna, mother-in-law of Tarkovskiy; we talk to Larisa Pavlovna, his widow (she died not long after the end of shooting, in 1996), …

Read Full Post »

Read Full Post »

The 1987 documentary narrated by Melvyn Bragg. Jackson Pollock (1912-1956) was an Action Painter, one of the leaders of the avant-garde Abstract Expressionist movement, and is considered one of America’s greatest artists. His life was cut short at the age of forty-four, in a tragic automobile accident at his own hands while driving intoxicated. Although he struggled financially during his lifetime, his paintings are now worth millions, with one painting, „No. 5“, 1948, selling for about $140 million in 2006 through Sotheby’s. He became particularly well-known for drip-painting, a radical new technique he developed that catapulted him to fame and notoriety.

Read Full Post »

Portrait des Maler von 1986

Read Full Post »

Older Posts »