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Posts Tagged ‘Portrait’

https://www.arte.tv/de/videos/109037-000-A/dorothea-lange-einen-funken-ewigkeit-einfangen/

Ihre berühmte Fotografie mit dem Titel „The Migrant Mother“ ist eines der bekanntesten und eindringlichsten Bilder der Welt, ein obsessives Porträt, das zur Darstellung des Leidens während der Großen Depression in Amerika wurde. Dennoch kennen nur wenige Menschen die Geschichte, die Kämpfe und das Werk der amerikanischen Fotografin Dorothea Lange (1895- 1965), die dieses Porträt schuf.

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Peter Brook ist am 2. Juli verstorben. Dieser Blick voller Sanftmut und Bescheidenheit, dieses unergründliche Lächeln, diese einfache und doch leidenschaftliche Art zu sprechen – wer könnte sie besser einfangen als Simon, sein Sohn. Mit 76 Jahren öffnete sich der Regisseur diesem besonderen Gesprächspartner, dem er Einblick in seine intimsten Gedanken als Künstler und Mensch gab.

https://www.arte.tv/de/videos/024396-000-A/brook-ueber-brook/

Nächstes Video: Shakespeare: Hamlet – Inszeniert von Peter Brook

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Wer war Johann Sebastian Bach, den viele für den größten Komponisten aller Zeiten halten? Was ist das Geheimnis seiner überbordenden Schöpferkraft, die sich in über 1000 Werke ergoss? Wie war sein Verhältnis zur Religion, an welchen Gott glaubte er? Was meinte er mit dem Satz, Musik sei selbst schon eine Art Gottesdienst? Der Film „Heilige Spiele“ von Rüdiger Sünner folgt den Spuren des Meistes an zahlreichen Originalschauplätzen in Thüringen und Sachsen, die bisher noch kaum gezeigt wurden: verwunschene alte Kirchen, majestätische Orgeln, das Gefängnis in Weimar, wo Bach wegen „Halsstarrigkeit“ 4 Monate einsass usw. Er versucht das Geheimnis eines Mannes zu ergründen, der es vielleicht durch den Kontakt mit einer „höheren Kraft“ immer wieder schaffte, Krisen und Probleme in Schönheit und Kreativität zu verwandeln.

Der Film erscheint im Herbst 2022 bei https://absolutmedien.de/film/4081 Webseite des Regisseurs: https://www.ruedigersuenner.de

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„Ingmar Bergman – über Leben und Arbeit“ (Om Liv Och Arbeite) Der finnische Regisseur, Produzent und Autor Jörn Donner spricht ausführlich mit dem Altmeister des schwedischen Films über Leben und Arbeit, Frauen und die Liebe, Philosophie und Alltag. Entstanden ist ein außergewöhnliches und sehr persönliches Porträt von Ingmar Bergman, das interessante Einblicke in das Leben vom Meister des psychologischen Dramas gewährt. Private Fotos und Ausschnitte aus seinen Filmen und Inszenierungen runden das dokumentarische Interview ab.

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Victor lebt das beschauliche Leben der Schönen und Reichen an der amerikanischen Ostküste. Er hat ein schönes Haus und eine noch schönere Frau: Melinda. Doch die reiht Affäre an Affäre. Victor nimmt es scheinbar gelassen. Bis er eines Tages im Scherz sagt, er hätte einen ihrer Liebhaber getötet … srf.ch

2/2: «Tiefe Wasser» nach Patricia Highsmith + Porträt

Victor hat den Liebhaber seiner Frau umgebracht. Und auch wenn man ihm nichts beweisen konnte: Victor hat eine Grenze überschritten, und nun gibt es kein Zurück mehr … Im Anschluss an das Hörspiel bringen wir ein Porträt über Leben und Werk von Patricia Highsmith! Teil 2

Die Tage- und Notizbücher der Patricia Highsmith: hier

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Deutschlandradio Kultur – Ilse Aichinger ist eine der wichtigsten Autorinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und die von der rätselhaften Schönheit ihrer Texte ausgehende Faszination ist ungebrochen. Dieses akustische Porträt widmet sich Leben und Werk der 1921 geborenen österreichischen Schriftstellerin. Zu hören sind Gedichte und Erzählungen von ihr, Originaltonaufnahmen, Auszüge aus Interviews mit Ilse Aichinger sowie mit ihren Freunden und Weggefährten. Erstmals zu hören sind auch Teile aus dem unveröffentlichten Briefwechsel zwischen Ilse Aichinger und ihrer Zwillingsschwester Helga, die am 4. Juli 1939 mit einem der letzten Kindertransporte die Stadt Wien nach England verließ. Ilse Aichinger blieb zum Schutz ihrer jüdischen Mutter zurück, das geplante Nachkommen war nach dem Kriegsausbruch im September 1939 völlig aussichtslos.

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Ö1 – Dienstag, 24. August 2021 um 16:05 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Eigentlich war er immer ein wenig seltsam, ein wenig schrullig für den Literaturbetrieb, der ja, wie man meinen möchte, von den Schrullen seiner Protagonisten lebt. Aber der Literaturbetrieb ist in Wirklichkeit kalt und abweisend und nur beherrschbar, wenn man über ein gewisses Maß an Rücksichtslosigkeit oder gute Beziehungen verfügt. Gert Jonke war in diesem Betrieb lange Zeit ein Außenseiter, ein liebenswürdiger Besessener, ein im eigenen Kosmos eingesponnener Sprachalchimist, dessen Texte sich jeder Zuordnung entzogen.
Und das tun sie noch immer. Er beherrscht den Umgang mit Wörtern wie kaum ein Zweiter in der deutschsprachigen Literatur, er hat sich aber nie wortgewaltig eingemischt in literarische oder gar politische Diskurse. Den Diskurs führte er mit sich selbst, seine Literatur ist ein mittlerweile fast vierzig Jahre andauernder Dialog mit sich selbst und man muss sich ihn vorstellen wie in seinem Buch ‚Beginn einer Verzweiflung‘: Stundenlang pausenlos im Zimmer auf- und abgehend, ohne zu wissen, warum er stundenlang in seinem Zimmer auf- und abgeht. Selbstvergessen eben.
Selbstvergessen, weil durch die körperliche Bewegung die Denkbewegung angetrieben wird, und durch diese wiederum der Sprachgenerator, der die ganze Energie des Denkens in Sprachbilder umsetzt. Daraus entstehen Sprachgirlanden, schlangenförmige Sätze, die Beschreibung realer Situationen, die sich ins Fantastische hochschrauben. In Jonkes Schreiben gibt es keine Grenze, weil die Sprache keine Grenze hat.

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Zu seinem 60. Geburtstag gesendet (ORF Artgenossen, 1997).  Text und Bühne

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Edward Hopper – Straße der Nachtvögel

Hasterts Filmporträt versucht in rund sechzig Minuten das quasi Unmögliche sichtbar zu machen: Hoppers Leben und Werk nicht nur zu skizzieren, sondern auch die eigentümlich aufrührerische Faszination seiner Bilder lebendig werden zu lassen. Die Faszination der von cinematographischen Grundsätzen geprägten Bilder Hoppers hat beispielsweise auch Alfred Hitchcock dazu inspiriert, Gestalt, Form und Betrachtungsperspektive eines Hauses zum Thriller-Gegenstand zu machen („Psycho“, 1960). Hoppers „House by the railroad“ (1925) ist das Vor-Bild: Es dämonisiert mit den gleichen visuellen Manipulationstechniken wie Hitchcocks „Psycho“ den Ort eines Geschehens – oder auch nur eines potentiellen Geschehens. – Der schweigsame Zeuge, Film von Wolfgang Hastert, Produktion: ZDF 1994

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