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Posts Tagged ‘Portfuzzle’

In seinem 2003 erschienenen „Buch der von Neil Young Getöteten“ dreht Navid Kermani Neil Young und Ibn-el-Arabi, islamischen Sufismus und Adorno, Lyrics und Koran durch den Fleischwolf seiner Intelligenz…,..

Tonight’s the Night – Mit Neil Young leben und sterben Von Navid Kermani — radiohoerer

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Wer war Hans Jürgen von der Wense (1894 – 1966)? Er war jedenfalls keine Erfindung literarischer Geister. 1920 schrieb der Kritiker Oskar Bie nach einem Konzert mit Werken des Komponisten: „Doch Hans Jürgen von der Wense stellte Bartók in den Schatten an Extremismus. Er arbeitet nur noch mit der reinen Materie des Rhythmus, des Melos, des Zusammenklangs – nicht mehr mit der rhythmischen, melodischen, harmonischen Form.“

Michael Lissek im Gespräch mit Bernd Künzig

‚Ich hatt einen Kameraden‘ ist eine Zerfetzung des Volksliedes in Stößen und Blitzen der Töne, das wir ein farbiges Wutgeheul zu sehen meinen, in dem, wie bei expressionistischen Malern, die Spur eines Gegenstands sich feindlich verliert.“ – radio.friendsofalan.de

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Amok heißt Exzess. Heißt Überbietung. Jeder einzelne Amoklauf steht immer in einer Reihe von Taten, übernimmt Formen und Bildsprache der Vorgänger und versucht zugleich als Teil der Geschichte dieses Gewaltgenres noch eins draufzusetzen. Unser Verstand versagt, wenn wir nach eindeutigen Motiven suchen oder das Geschehen nachvollziehbar erklären wollen. – Von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer

http://radio.friendsofalan.de/rache-krieg-suizid-amoklauf-als-chiffre-unserer-gegenwart/

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Was Eicher anstrebte war, den Jazz kleiner Ensembles mit der klanglichen Differenziertheit eines Streichquartetts aufzunehmen. Der Erfolg, allen voran mit dem „Köln Concert“ von Keith Jarrett 1975, ergab die Möglichkeiten, seine vielen Interessen als Klangregisseur zu bündeln. Eicher ist einer der wenigen echten Klangkunstregisseure im Jazz; jemand, der nicht nur eine Aufnahme aus der Regie „beaufsichtigt“, sondern sie wie ein Autorenfilmer lenkt.

http://radio.friendsofalan.de/ein-klima-der-kontemplation-begegnungen-mit-dem-produzenten-manfred-eicher-von-karl-lippegaus/

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Der nahe der österreichischen Grenze im bayerischen Sachrang aufgewachsene Werner Herzog glaubte schon immer daran, die Wirklichkeit beeinflussen zu können: Ende 1973 wanderte er in 22 Tagen von München nach Paris, um die schwer kranke Filmkritikerin Lotte Eisner zu besuchen und damit, in seinem Verständnis, vor dem Tod zu retten. Tatsächlich lebte die Eisner noch weitere zehn Jahre. Über seinen Fußmarsch schrieb Werner Herzog das Buch „Vom Gehen im Eis“. – Von Moritz Holfelder – Via  – radio.friendsofalan.de

 

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Ein langer Bogen von der Sireneninsel bis zur gläsernen Bestsellerfabrik eines Haruki Murakami. Eine aufregende Tour d’Horizon durch das Reich der Literatur anhand der Frage, was Literatur im modernen Sinn überhaupt ist, wie sie entstand, was es mit ihrer Struktur und ihren Spiegelungen auf sich hat. – Manuskript PDF – radio.friendsofalan.de

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Der Fortschritt im Kunstbetrieb ist heute ein grosser Schritt zurück in die frühe Neuzeit. Heutige Avantgardisten sind neofeudale Patrons.

Wie im Sport wird auch in den Künsten die Messlatte von der Jugend gesetzt. Nur die Jugend ist geschwind im Auffassen des Neuen. Denken Sie an Ihren Musikgeschmack: Irgendwann ist er stehengeblieben, während sich die Namen der aktuellen Hitparade wie ein Firmenverzeichnis aus Singapur lesen. Mir bleibt, mit Frank Zappa, Miles Davis und The Doors in Würde zu altern.

http://www.nzz.ch/feuilleton/kunst_architektur/moderne-kunst-wo-bleibt-die-avantgarde-ld.126749

portfuzzle – Dem widerspreche ich !!!
Ich bin viel zu neugierig, als das ich mit Zappa und Miles alt werden will. Jetzt zum Jazzfest wieder neues gehört, was sehr spannend war. Eve Risser’s White Desert Orchestra, oder Eve Risser selbst Solo. Unglaublich was die Frau aus dem Flügel herausholt ! Bleibt neugierig ….!

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„Wind“ ist das ist das Hauptthema des japanischen Künstlers Susumu Shingu. Seine einzigartigen kinetischen Objekte stehen in vielen Ländern dieser Erde. Der Autor Malte Jaspersen hat Susumu Shingu besucht und mit ihm über sein Lebensprinzip gesprochen: „Sich den Kräften nicht entgegenstellen, sondern sie annehmen, von ihnen lernen“.- mediathek.rbb-online

Seit vielen Jahren arbeitet der japanische Künstler Susumu Shingu mit Wind und Wasser. Die Skulpturen des heute 75jährigen geben den verborgenen Energien dieser Elemente Gestalt. Es sind Kunstwerke, die den Betrachter tief berühren, vielleicht weil sie in fließender, unvorhersehbarer, ständig sich verändernder Bewegung und ihrer ganz eigenen Schönheit ein Lebensprinzip verkörpern. Der Dialog mit der Natur, aus dem sie entstehen, setzt sich beim Betrachter fort. Der Wind, der die Skulpturen bewegt, ist der gleiche, den auch wir spüren. Sie lassen sich von ihm tragen, nehmen ihn auf, verändern sich auf immer andere Weise und lassen ihn weiterziehen.- http://www.breathing-earth.de/film.php

Zugabe dank Portfuzzle: http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-und-irgendwann-werde-ich-wind/-/id=8986864/did=16038570/nid=8986864/sdpgid=1148495/flb8w/index.html

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