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Posts Tagged ‘Politisches Feuilleton’

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Himmelreich, Jörg – Politisches Feuilleton – Deutschlandfunk Kultur –  4.40 min

Am heutigen Montag tritt das Electoral College zusammen, das Organ, das den US-Präsidenten wählt. Der Wahlgang dürfte ein weiterer Ausdruck der tiefen Spaltung des Landes werden. Diese bestehe schon seit der Gründung, meint der Historiker Jörg Himmelreich.

Ja, Joe Biden wird am 20. Januar 2021 zum 46. Präsidenten der USA vereidigt werden. Ja, Donald Trump hat diese Wahl verloren. Gleichzeitig hat Trump aber mehr Wählerstimmen bekommen als bei der letzten Wahl 2016, und zudem mehr als je ein Republikaner in der US-Geschichte überhaupt. 44.000 zusätzliche Stimmen in besonders knapp entschiedenen Staaten hätten ihm für eine Wiederwahl gereicht. Man fragt sich: wie kann diese erratische, rassistische, xenophobe und Frauen verachtende Politik eines Donald Trump diese überwältigende Zustimmung in den USA erfahren?

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Philipp Blom, Deutschlandfunk Kultur, Politisches Feuilleton

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Einst waren wir stolz auf unsere Demokratien, die sich auf Kompromisse gründeten. Rechthaberei schien sich nicht mehr auszuzahlen. Heute ist Alleinherrschaft wieder populär. Wie gefährlich ist das für unsere Demokratie? Fragt sich Autor Zafer Şenocak.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/demokratie-in-der-krise-ueberall-monster-der-eigenen.1005.de.html?dram:article_id=441212

Und. Aber. Auch. – „Fridays for Future“-Proteste – Wir betreiben Raubbau an der Zukunft unserer Kinder! Eine Intervention von Nicol Ljubic

https://www.deutschlandfunkkultur.de/fridays-for-future-proteste-wir-betreiben-raubbau-an-der.1005.de.html?dram:article_id=441662

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In Schweden kennt das Wort bereits jeder: Flugscham. Die ökologisch motivierte Scham ein Flugzeug zu benutzen. Jetzt ist die Flugscham auch bei uns gelandet. Der Publizist Timo Rieg findet das großartig – und hat noch andere Wort-Ideen.

Liebe auf den ersten Blick ist mir schon lange nicht mehr passiert. Aber hier hat es zoom gemacht, so bezaubernd ist sie, so zart und gewaltig in einem, so tiefgründig und zugleich für jede Zote zu haben: die Flugscham. Als ich die Flugscham vor wenigen Tagen das erste Mal traf, am Telefon, mit einem ganz leichten Juchzen vorgetragen, da stand sie schon nach einem kurzen Augenblick der gedanklichen Wortenthüllung in vielerlei Menschengestalt vor mir.- DLF Kultur

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POLITIK OHNE ZUKUNFTSVISIONEN

Fehlende Utopien machen uns depressiv – Von Christian Kohlross –  Beitrag vom 27.01.2016

Wer ohne Zukunft lebt, lebt in Depression

Wer indes ohne Zukunft lebt, der stößt sogar in jedem Augenblick an die Grenze seines Untergangs. Denn sein Handeln kennt weder wirkliche Ziele und letzte Zwecke, noch sonst einen Sinn. Denn die lägen ja in der Zukunft. Mit einem Wort: Wer ohne Zukunft lebt, der lebt im Zustand fortwährender Depression.

Nach dem Ende des Kalten Krieges, nach 1989 hat sich der sogenannte Westen entschlossen, darauf die Probe aufs Exempel zu machen. In einem Akt historisch beispielloser Ignoranz versuchte er fortan, ohne Bindung an die Zukunft auszukommen: nicht mehr zu leben also, sondern nur noch zu überleben.

So hatte, wer das Wort Utopie nach 1989 auch nur in den Mund nahm, sich sogleich um Kopf und Kragen geredet. Utopischen Sinn, gar utopisches Glück sollte es fortan allein in der Beschränkung geben: als Lebensglück des Einzelnen, als Gesundheitsbewusstsein, Selbstverwirklichung oder, auf den Hund gekommen: als Wellness.

Alles, was sich das immer mehr der Depression verfallende kollektive Bewusstsein fortan noch vorstellen konnte, war eine nahende Klimakatastrophe, ein müdes, auf ökonomischen Nutzen zurechtgestutztes Europa, Big Data oder eine trans-, wenn nicht gar posthumane Zukunft, eben: Science Fiction.

via: http://www.deutschlandradiokultur.de/politik-ohne-zukunftsvisionen-fehlende-utopien-machen-uns.1005.de.html?dram:article_id=343702

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