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Posts Tagged ‘Philosophie’

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Was bleibt? Es bleibt die Muttersprache. 

Arendt: Ich hatte sowieso die Absicht zu emigrieren. Ich war sofort der Meinung: Juden können nicht bleiben. Ich hatte nicht die Absicht, in Deutschland sozusagen als Staatsbürger zweiter Klasse herumzulaufen, in welcher Form auch immer. Ich war außerdem der Meinung, daß die Sachen immer schlimmer werden würden. Trotzdem bin ich schließlich nicht auf so eine friedliche Weise abgezogen. Und ich muß sagen, ich verspürte darüber eine gewisse Befriedigung. Ich wurde verhaftet, mußte illegal das Land verlassen – ich erzähle es Ihnen gleich –, ich hatte sofort eine Befriedigung darüber. Ich dachte, wenigstens habe ich etwas gemacht! Wenigstens bin ich nicht unschuldig. Das soll mir keiner nachsagen.

rbb-online.de

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Morgen | 8.30 Uhr im SWR2 Wissen – Von Rolf Cantzen

Der jüdische Philosoph Moses Maimonides gilt bis heute als einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters. Geboren wurde Maimonides in einer jüdischen Rabbiner-Familie in Cordoba 1135 (oder 1138). Er studierte die religiösen Schriften der Juden, Muslime und Christen und wurde Leibarzt des Sultans von Kairo. Er entwickelte sein eigenes religionsphilosophisches Denken. Seine Philosophie verbindet Vernunft und Glauben. Theologen gilt er als Vertreter der negativen Theologie: „Ich weiß nur, was Gott nicht ist.“

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/swr2-wissen-moses-maimonides-juedischer-philosoph-des-mittelalters/-/id=660374/did=23152874/nid=660374/sdpgid=1649326/fi2zud/index.html

 

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Joachim Fest hat zur selben Zeit wie Hannah Arendt „Eichmann in Jerusalem“ sein Werk „Das Gesicht des Dritten Reiches“ veröffentlicht, welches zu einem ähnlichen Schluss kam wie Arendt, nämlich dass man mit dem Problem konfrontiert sei, wie „so viel Unvermögen, so viel Durchschnittlichkeit und charakterliche Nichtigkeit“ mit den ungeheuren Verbrechen , die hiervon ausgingen, in einen begrifflichen Zusammenhang zu bringen sind. Das Gespräch behandelt Themen wie die Definition eines neuen Verbrechertypus, welcher eben keine kriminelle Energie hat, sondern aus (oft blindem) Gehorsam handelt, es handelt von der Frage nach Verantwortung und Schuld in einem totalitären System, von Gerechtigkeit nach einem historischen Unrecht solchen Ausmasses, sowie von Gut und Böse als moralischen Urteilen.

PhilosophieKanal (Vorträge, Gespräche und ein Portrait)

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… „Die Lesbarkeit der Welt“, „Schiffbruch mit Zuschauer“, „Höhlenausgänge“, „Die Vollzähligkeit der Sterne“ oder „Zu den Sachen und zurück“. Das sind lyrisch-philosophische Titel, die ein ganzes Metaphernkonzert des Welterklärens in einem anklingen und uns so verstehen lassen, dass unsere Vorstellung von Wirklichkeit nie ganz logisch-begrifflich erschlossen werden kann, sondern dass wir auf Bilder angewiesen sind, um uns zu orientieren. Das ist beides: radikal klug und wunderschön…

https://www.geistundgegenwart.de/2018/12/enge-der-zeit.html?fbclid=IwAR102kySvOVlCCk3tkiGA9khf-L3HhQiDN2tZhNsTZ2OPLW-UeMXJ7lfSfI

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SWR2 Wissen: Aula. Von Wolfram Eilenberger

Staunen, querdenken, kritisieren – diese ureigenen Impulse scheinen der Philosophie in Deutschland abhanden gekommen. Seit Jahrzehnten dümpelt sie vor sich hin, ohne Esprit oder herausragende Köpfe…

  1. Diagnose – Unsere Welt ist in Bewegung. Die Kantische Urfrage „Was ist der Mensch?“ angesichts Digitalisierung, Gentechnik und künstlicher Intelligenz virulenter denn je. Doch die akademische Philosophie stagniert in irrelevanter Selbstbespiegelung eigener Traditionsverhältnisse. Ihr fehlt es an gesellschaftlicher Relevanz, Originalität, an Denkern, die mutig eigene Wege ausprobieren…,.. SWR2

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Hans-Georg Gadamer (1900 – 2002) gilt als einer der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Mit seinem 1960 erschienenen Hauptwerk „Wahrheit und Methode“ wurde er zum Begründer der philosophischen Hermeneutik, die sich mit dem „Phänomen des Verstehens“ befasst. Verstehen bedeutet für Gadamer aber nicht nur die theoretische Fähigkeit, Texte zu interpretieren. Verstehen verlangt auch die Bereitschaft, eigene Meinungen zurückzustellen, um „den anderen zu hören und sich etwas sagen zu lassen“. – Diese Haltung hat vor allem auch die praktische Lebensklugheit Hans-Georg Gadamers bestimmt. Was können wir heute aus dem „Jahrhundertleben“ dieses großen Philosophen für unser eigenes Zusammenleben lernen? (Produktion 2017) – SWR2

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