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Posts Tagged ‘Paul van Nevel’

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In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts konnte ein Künstler sich in der Umgebung des päpstlichen Hofes in Avignon (oder um Gaston Febus, Jean, Herzog von Berry und der französische Hof auf Zypern) von bestimmten Dogmen der Scholastik frei machen und … eine persönliche Identität erlangen, spontan und deutlich sowohl den Zeitgeist als auch seine individuellen ästhetischen Werte zum Ausdruck bringen. Auch die Musik des Ars subtilior hatte daran Anteil. Die Musiker in Avignon … waren sich ihrer Ausnahmestellung durchaus bewußt und nannten ihre von den besten Künstlern für die Elite geschriebene Musik Ars subtilitatis, feinsinnige Kunst. Die Kunst arbeitete mit der Vorliebe fürs Detail einer Miniatur, und zuweilen verdecken die Details die Wirkung des Ganzen.

Die Manieriertheit des und Dekadenz des Stils sind das perfekte Spiegelbild einer Gesellschaft, die ihre Stabilität verliert: Gegen Ende des 14. Jahrhunderts offenbarte sich die Dekadenz der weltlichen und geistlichen Oberschicht. Alles wurde an die Grenze des Machbaren getrieben… – (Febus Avant/Gaston Febus (1331-1391) – Paul Van Nevel)

https://www.youtube.com/watch?v=7MQoay_RsD8

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Note, this is NOT the CD or offical video recording, but taped from a live concert broadcasted on the Dutch radio. Huelgas Ensemble, Paul van Nevel, Live, November 23rd 1996

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Nicolas Gombert (bc 1495; d c 1560) Flemish composer. Gombert was one of the leading composers of his generation, and one of the most technically advanced composers of polyphonic vocal music in Western history. Highly regarded by his contemporaries as a great innovator, he favoured dense textures and often used dark, rich timbres. He used pervading imitation more consistently than anyone of his own or an earlier generation, creating textures in which the voices tend to be equally important. Gombert was born in a village in Flanders, in the vicinity of Lille, now a part of France…

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Op donderdag 25 oktober gaan we los met de eerste concertregistraties van het Festival Oude Muziek 2018 in Concertzender Live! We starten met de concerten door het Huelgas Ensemble en Hamburger Ratsmusik, beide gemaakt op 26 augustus 2018 in Utrecht.

Recent verscheen het boek ‘Het Landschap van de polyfonisten – De wereld van de Franco-Flamands 1400-1600’, van Paul van Nevel. Op zondagavond 26 augustus gaven Van Nevel en het Huelgas Ensemble een concert als illustratie van dat boek. Centrale stelling daarin: de imitatiestijl van de Renaissance is mede voortgekomen uit de ervaring van het regionale landschap in de kindertijd van de componisten.

Het Huelgas Ensemble voerde werken uit van o.a. Busnoys, Mouton, Liebert, Ockeghem, Desprez, Gombert en De Févin.- concertzender.nl

 

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Heute wie Gestern: In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts konnte ein Künstler sich in der Umgebung des päpstlichen Hofes in Avignon (oder um Gaston Febus, Jean, Herzog von Berry und der französische Hof auf Zypern) von bestimmten Dogmen der Scholastik frei machen und … eine persönliche Identität erlangen, spontan und deutlich sowohl den Zeitgeist als auch seine individuellen ästhetischen Werte zum Ausdruck bringen. Auch die Musik des Ars subtilior hatte daran Anteil. Die Musiker in Avignon … waren sich ihrer Ausnahmestellung durchaus bewußt und nannten ihre von den besten Künstlern für die Elite geschriebene Musik Ars subtilitatis, feinsinnige Kunst. Die Kunst arbeitete mit der Vorliebe fürs Detail einer Miniatur, und zuweilen verdecken die Details die Wirkung des Ganzen.

Die Manieriertheit des und Dekadenz des Stils sind das perfekte Spiegelbild einer Gesellschaft, die ihre Stabilität verliert: Gegen Ende des 14. Jahrhunderts offenbarte sich die Dekadenz der weltlichen und geistlichen Oberschicht. Alles wurde an die Grenze des Machbaren getrieben… – (Febus Avant/Gaston Febus (1331-1391) – Paul Van Nevel)

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Marie-Claude Vallin (superius) Ellen Van Ham (superius) Els Van Laethem (superius) Katelijne Van Laethem (superius) Peter de Groot (altus) Otto Rastbichler (tenor) Eitan Sorek (tenor) Marius Van Altena (tenor) Harry Van Berne (tenor)Matthew Vine (tenor) Willem Ceuleers (bass) Kees Jan de Koning (bass) Lieven Deroo (bass) Stephen McLeod (bass)

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