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Posts Tagged ‘Palinurus’

Tao – eine Religion ohne Worte, ohne Heiland, ohne Zweifel, ohne Gott oder Fortleben nach dem Tode; eine Religion, deren Wahrheit in einem mit Wasser gefüllten Hufabdruck liegt – was können wir mehr verlangen?

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Palinurus: Alles Leid, das dem Geist bewußt gemacht wird, kann durch den Geist geheilt werden. Das menschliche Gehirn in Aktion – wie bei der Verfertigung eines Gedichtes – ist außerhalb von Raum und Zeit und immun gegen alles Leid.

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Durch das Gesetz des abnehmenden Ertrages verwirkt unser unseliges Jahrhundert* die Chance auf Glück, und weil es dem Glück nichts abgewinnt, versinkt unsere Welt im Chaos.

Warum? Weil das Glück … in Mäßigung und Selbsterkenntnis besteht, und diese Tugenden sind dem heutigen Normalmenschen nicht mehr zugänglich, denn der ist auf Gewaltaffekte aus und kann nicht mehr zwischen Lust und Schmerz unterscheiden.

*Und um wie viel mehr wird das auf unser Jahrhundert zutreffen!

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Keine Meinung, keine Idee, kein wirkliches Bescheidwissen über was auch immer, keine Ideale, keine Eingebungen; ein fetter, träger, jammernder, gefräßiger, impotenter Sack; ein Stumpf, ein verwesender Kadaver, angespült vom Meer. „Manes Palinuri esse placandos!*“ Ewig müde, ewig apathisch, ständig gekränkt, ständig voller Haß. (44)

*Der Schatten des Palinurus muß besänftigt werden

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Palinurus: O ihr geheiligten, einsamen, leeren Morgenstunden der stillen Versenkung.

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Das höchste Gut“, schrieb Spinoza, “ ist das Wissen um das Einssein des Geistes mit der ganzen Natur“, und diejenigen, die dorthin gelangt sind, die das Synonymwörterbuch der Natur geöffnet haben, wollen nichts anderes. Aber wir leben in einer Zivilisation, in der das nur wenigen vergönnt ist, in der gilt: „Die Wahrheit ist das Geheimnis einiger weniger.(Sainte-Beuve).

Wenn aber obskure Gifte, Infektionsherde, septische Zähne und keimverseuchte Dickdärme bei der Entstehung des Irrsinns eine Rolle spielen, tragen auch Slums, Großstädte, proletarisches Elend und bürgerliche Leere oder Familien- und Massentyranneien dazu bei, das Gefühl des Einsseins mit der Welt zu trüben. „Des Menschen Elend ist mannigfaltig“ und führt überall zu Verzweiflung, Angst, Haß und Zerstörung, die unseren inneren Frieden vergiften.

Die Natur wird aus unserer Zivilisation verbannt, die Jahreszeiten verlieren ihren Rhythmus, die Früchte der Erde ihren Geschmack, die Tiere, Miterben unseres Planeten, werden mutwillig ausgerottet, der Gott in uns wird geleugnet wie der Gott über uns. Weisheit und innere Harmonie werden Schätze, die man verstecken muss, und das Glück ist eine vergessene Kunst.

Das Ruhelose Grab, 161/162 – Suhrkamp Verlag 2006

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Palinurus: Die Natur wird aus unserer Zivilisation verbannt, die Jahreszeiten verlieren ihren Rhythmus, die Früchte der Erde ihren Geschmack, die Tiere, Miterben unseres Planeten, werden mutwillig ausgerottet, der Gott in uns wird geleugnet wie der Gott über uns. Weisheit und innere Harmonie werden Schätze, die man verstecken muss, und das Glück ist eine vergessene Kunst. – Das Ruhelose Grab, 161/162

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Palinurus: Wenn aber obskure Gifte, Infektionsherde, septische Zähne und keimverseuchte Dickdärme bei der Entstehung des Irrsinns eine Rolle spielen, tragen auch Slums, Großstädte, proletarisches Elend und bürgerliche Leere oder Familien- und Massentyranneien dazu bei, das Gefühl des Einsseins mit der Welt zu trüben. „Des Menschen Elend ist mannigfaltig“ und führt überall zu Verzweiflung, Angst, Haß und Zerstörung, die unseren inneren Frieden vergiften.

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Palinurus: Das höchste Gut“, schrieb Spinoza, “ ist das Wissen um das Einssein des Geistes mit der ganzen Natur“, und diejenigen, die dorthin gelangt sind, die das Synonymwörterbuch der Natur geöffnet haben, wollen nichts anderes. Aber wir leben in einer Zivilisation, in der das nur wenigen vergönnt ist, in der gilt: „Die Wahrheit ist das Geheimnis einiger weniger.“ (Sainte-Beuve).

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