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Posts Tagged ‘Österreich’

Der Rücktritt von dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz wird das sogenannte „System Kurz“ nicht beenden, meint die Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl. Trotz sich wiederholender Korruptionsvorwürfe und Vorwürfe der Bestechlichkeit sowie der Veruntreuung von Steuergeldern hält sich Sebastian Kurz in der ÖVP an der Spitze. So wechselt er vom Kanzleramt in das Amt des Fraktionsvorsitzenden der Konservativen und behält damit viel seiner politischen Macht. Einer seiner Vertrauten aus der eigenen Partei, Alexander Schallenberg, wird ihn nun als Kanzler ersetzen. Was die Grünen mit der Rücktrittsforderung gegen Kurz gewonnen haben, und wie das „System Kurz“ bereits die Demokratie geschwächt hat, darüber sprachen wir mit Natascha Strobl. Sie hat im September das Buch „Radikalisierter Konservatismus“ herausgebracht, in dem es auch um Sebastian Kurz und die ÖVP geht.

https://www.freie-radios.net/111748

https://www.suhrkamp.de/buch/natascha-st…

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Ö1 – Dienstag, 9. Februar 2021 um 16:05 Uhr

Er machte aus dem Alleinsein einen Kult und war mitunter in Gesellschaft ein begnadeter Unterhalter. Er schrieb soviel über die Liebe wie Thomas von Aquin, also fast gar nichts, und schaffte es dennoch den Gipfel der Dichtkunst zu erklimmen, obwohl er fast ausschließlich über Krankheit und Tod schrieb. In seinem Werk gibt es keine Dialektik, dennoch wurde gerade er der Erneuerer der modernen Literatur. Die Frauen vergötterten ihn, doch es ist ungewiss, ob er diese Liebe erwidern konnte: seelischer Beistand, das war es, was er von ihnen verlangte.
Gerhard Moser, Peter Waldenberger und Robert Weichinger haben sich auf die Spur Thomas Bernhards begeben, haben mit Wieland Schmied, Claus Peymann, Marcel Reich-Ranicki und Bernhard Minetti wichtige Bezugspersonen des Dichters interviewt, verfolgen Bernhards Rezeption im Ausland und lassen – Ehre wem Ehre gebührt – den Meister selbst ausgiebig zu Wort kommen.

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Kleine Buchempfehlung von Dieter Oitzinger (Facebook) Daraufhin habe ich mir dieses Buch flott gekauft. Bei der Gelegenheit ein weiteres Buch von Michail Bulgakow: Teufeliaden.

„Der eine lacht dieser Welt ins Gesicht, und der andere weint an der Brust dieser Welt. Der eine hat sich schon ausgekotzt und fühlt sich wohl, während dem anderen gerade erst schlecht wird.“

In Zeiten der Heimsuchung und erdrückender Unsicherheit, in denen unsere Regierung (In Österreich) das Herumlungern an heimischen Gestaden zum patriotischen Kraftakt stilisiert und der Außenminister mit dem klingenden Namen, der mir jetzt gerade nicht einfällt, seine abenteuereisewilligeren Untertanen wissen lässt, dass die Lust an staatlicher Rückholaktionen von nun an eher „enden wollend“ ist, verlangt es mein innerer Querschläger nach anarchischeren Ausstülpungen der Unvernunft.
Da packt mich, mehr denn je, das Fernweh und mich überkommt das unbezähmbare Verlangen, mich mit meinen Saufkumpanen Wenedikt Jerofejew endlich wieder mal auf eine hochprozentige Reise zu begeben.

 

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Gastkommentar | Covid-19 gibt der Welt den Rest. Jetzt braucht es Offenheit, Phantasie, Visionen und ein bissl Geld.

Seit Wochen werden unsere Leben – unsere Gewohnheiten, unsere Sicherheiten, unsere Routinen, unsere sozialen Beziehungen, unsere Rechte, unsere Pflichten – wie in einer Lostrommel durcheinandergewirbelt. Wir wissen nicht, wie lange sich die Trommel drehen wird. Und wir wissen nicht, wie es weitergeht, wenn die Trommel irgendwann einmal stehen bleibt. Was wird eine jede und ein jeder von uns verloren oder gewonnen haben?

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Österreichs größtes Renaturierungsprojekt verwandelte Traisen-Unterlauf in vielfältige Aulandschaft.

UNTERES TRAISENTAL. Die Traisen ist einer der größten Flüsse Niederösterreichs. Beim Bau des Donaukraftwerks Altenwörth wurde sie um zusätzliche 7,5 Kilometer verlängert. Das entstandene Flussbett verlief allerdings geradlinig durch das Augebiet zwischen Traismauer und Zwentendorf, wodurch wenig Lebensraum für Tiere und Pflanzen geboten war. Seit 2005 befassten sich Wissenschafter und Techniker daher mit der Idee, einen neuen Traisenfluss zu schaffen. Er sollte eng mit der Au in Verbindung stehen und vielfältige Lebensräume bieten. Durch ihn sollte auch die Fischpassierbarkeit wiederhergestellt werden. – meinbezirk.at

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Im Anhang haut Marlene Streeruwitz der ÖVP-FPÖ-Regierung ihre Politik um die Ohren, im Roman selbst befreit sich eine Frau mühsam von Rollenbildern: „Flammenwand“ ist eine Zumutung – wie es die Welt für viele Frauen ist.

Marlene Streeruwitz setzt sich die Brille auf und liest einen Satz aus dem damals frischen Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ vor: „Die Verschiedenheit von Mann und Frau zu kennen und anzuerkennen ist ein Bestandteil menschlichen Lebens und damit unantastbar mit der Würde des Menschen verbunden.“ Der Satz diene als „Leseanleitung für das gesamte Regierungsprogramm“, schiebt sie hinterher, ein Zurück „ins 14. Jahrhundert“.

https://www.spiegel.de/kultur/literatur/marlene-streeruwitz-ihr-roman-flammenwand-rezensiert-a-1269735.html

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