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Posts Tagged ‘Oscar Wilde’

In gesellschaftlicher Hinsicht ist Mrs. Arbuthnot für die Londoner High Society eine »Frau ohne Bedeutung«. Doch sie hat den wachen Verstand derer, denen im Leben nichts geschenkt wurde, und wo das Lebensglück ihres Sohnes auf dem Spiel steht, nimmt sie unerschrocken den Kampf auch gegen jene auf, die sich für bedeutender halten. Am Ende kann sie über ihren Widersacher, den ebenso mondänen wie dünkelhaften Lord Illingworth, jene in ihrer Beiläufigkeit vernichtende Bemerkung machen, die ihn und seinesgleichen ein für allemal erledigt. »War denn jemand da?« – »Ach, niemand«, sagt Mrs. Arbuthnot, »… niemand von Bedeutung …«

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Read in German by Rebecca Braunert-Plunkett – In einen etwas verschleppten Tonfall …

Oscar Wildes Kunstmärchen bieten dem Leser (und Hörer) Zugang zu zauberhaften, filigran gestalteten Welten. Liebe, Leidenschaft, Aufopferung und Läuterung sind einige der vom Erzähler prachtvoll in Szene gesetzten Motive. Wildes Erzählungen spannen eine Bogen von augenzwinkernd-satirischer Gesellschaftkritik über philosophische Einsichten zu einem alles unterliegenden tiefgehenden Appell an die Menschlichkeit.

https://archive.org/details/maerchen_1309_librivox

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„Ich habe nie einen moralwütigen Menschen getroffen, der nicht herzlos, grausam, rachsüchtig, strohdumm und ohne die geringste Menschenliebe gewesen wäre. Sogenannte moralische Menschen sind wilde Tiere. Lieber hätte ich fünfzig unnatürliche Laster als eine unnatürliche Tugend. Denn die unnatürliche Tugend macht denen, die Leid tragen, die Welt zur vorzeitigen Hölle.“

Via Trevor Rhûnparth: Facebook

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Bayern 2 – Samstag, 20. April 2019 15:05 Uhr

Obwohl Mr. Otis, amerikanischer Gesandter in England, beim Kauf des Schlosses Canterville Chase vor dem dort seit Generationen hausenden Gespenst gewarnt wird, zieht er kaltblütig mit seiner ganzen Familie ein. Das Gespenst versteht die Welt nicht mehr. Immerhin wurde es bisher für diverse Nervenzusammenbrüche, ja sogar für den Tod einiger früherer Schloßbewohner verantwortlich gemacht.
Natürlich gibt das Gespenst sein Bestes, um die respektlosen Eindringlinge das Fürchten zu lehren, aber die amerikanische Familie läßt sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Eltern begegnen dem konservativen und traditionsbewußten Gespenst mit der Unbekümmertheit moderner, aufgeklärter Menschen. Welche Schmach! (Hördat)

 

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Heute soll es um Genuss gehen. Und zwar um eine ganz spezielle Spielart, nämlich das Rauchen, von dem Oscar Wilde einst meinte: „Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und lässt uns unbefriedigt.“ Das Ideal von Freiheit, wonach ein jeder tun und lassen kann, sofern er niemand anderem schadet, ist längst verschwunden, falls es jemals wirklich Bedeutung gehabt haben sollte. An seine Stelle ist die Diktatur der Gesundheitsvorsorge und der Selbstertüchtigung getreten. Wer jetzt noch raucht, schadet sich selbst, folglich dem Volkskörper und bedarf der Umerziehung. „Give the anarchist a cigarette“, sangen Chumbawamba; denn jedes Feuer braucht den Funken, der es entzündet.

http://www.17grad.net/pages/192-rauchen/?fbclid=IwAR1F6aZT_ZLdWK2dehyMBadYzQTjSlc9L99La5jifAp5Wfq9wXkprfEQxec

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Wo wir die Utopie verloren haben und wer eine Idee hat, sie neu zu erfinden. Von Raven Musialik

Die auf Gegenwartsverwaltung festgenagelte politische Landkarte des 21. Jahrhunderts hat einen weißen Fleck: „Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist,“ schreibt Oscar Wilde, „verdient keinen Blick, denn sie lässt die Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird.“ Doch gerade das ist es, was zwei Vertreter der nach Transformationswegen suchenden Theorie des Akzelerationismus, Nick Srnicek und Alex Williams, in ihrem Aufruf „Die Zukunft erfinden“ unlängst diagnostizierten: In der gegenwärtigen Paralyse der politischen Vorstellungskraft sei die Zukunft bis auf weiteres abgeschafft.

Mit anderen Worten: Uns fehlt die Idee, wo wir eigentlich hinwollen sollen…

https://futurzwei.org/article/keine-utopie-ist-auch-keine-loesung

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Oscar Wilde

„Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur. – Eine Landkarte, auf der Utopia nicht zu finden ist, verdient keinen Blick“.

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Oberlandesgericht Düsseldorf – aus einer Urteilsbegründung 1962:

Die Voraussetzungen des Müßiggangs erfüllt der Lebenswandel desjenigen, der seine Tage mit keinerlei Tätigkeit ausfüllt, die – unter welchen Gesichtspunkten auch immer – als noch irgendwie sinnvoll angesehen werden könnte.

„Muße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen.“ – Oscar Wilde

via: Peter Alexa (Facebook) – https://www.facebook.com/pjotr.pjotro?fref=nf&pnref=story

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Utopien bedienen Sehnsüchte. Sie skizzieren Idealwelten, die mit unserem Dasein nur wenig zu tun haben. Utopie kommt aus dem Griechischen – u-topos – und heißt übersetzt ‚Nicht-Ort‘. Diese Stätte existiert nicht, aber es wird gezeigt, wie sie beschaffen sein sollte. Mit dem Buch „Utopia“, in dem der Humanist Thomas Morus 1516 das scheinbar mustergültige Staatswesen einer fiktiven Inselrepublik beschreibt, findet die Utopie Eingang in die Staatsphilosophie. Seither ist sie aus intellektuellen Debatten nicht mehr wegzudenken.

„Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick, denn sie lässt die Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird. Und wenn die Menschheit da angelangt ist, hält sie Umschau nach einem besseren Land und richtet ihre Segel dahin. Der Fortschritt ist die Verwirklichung der Utopien.“ Oscar Wilde

bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie

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