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Posts Tagged ‘non.copyriot.com’

Im Jahr 2019 wird unsere lebendige Erde, unsere ganz reale und einzige Erde, all das, was uns umgibt, die Schönheit und der Reichtum unserer Landschaften, die Klarheit eines schönen Morgens, die Düfte von Jasmin und Flieder, die die Luft in den Straßen erfüllen, auch die Angst vor der schwarzen Nacht, die Wellen des Sonnenlichts, die unsere morgendlichen Gesichter streicheln, und das Lachen unserer Kinder in den Gärten ihrer Unschuld – all das wird zerstört werden und verschwinden unter einer gewaltigen Flut aus Beton.

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(…) Die Bewegung der Gilets Jaunes hat an vier aufeinanderfolgenden Samstagen verblüffende und erfolgreiche Massenmobilisierungen gegen das neoliberale Makron-Regime in ganz Frankreich durchgeführt, die aus einem Protest gegen die Lebenshaltungskosten einen Aufstandsversuch machten.

Am Samstag, den 8.Dezember, gab es mehr als tausend Verhaftungen, als die Menge das Zentrum von Paris besetzte und es von Toulouse bis Bordeaux, von Nantes bis Marseille zu umfangreichen Zusammenstößen und Sachbeschädigungen kam, sich die Proteste sogar auf Brüsselaus breiteten. Ein weiterer großer Aktionstag ist für Samstag, den 15. Dezember, geplant, der Akt V der Show, in der der neoliberale Präsident Macron am Ende zurücktreten wird. Und unterdessen beklagen sich die französischen Unternehmen darüber, dass ihnen die Proteste bereits eine Milliarde Euro an verlorenen Umsätzen im Weihnachtsgeschäft beschert hätten.- non.copyriot.com

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»Im Osten bekommen die Massen des Westens vorgeführt, was ihnen selber blüht. Die Möglichkeit besteht, daß sie dies im richtigen Augenblick noch erkennen. Tatsache ist, daß die Klassenherrschaft noch nie so schwach war, wie im Augenblick ihres jüngsten Triumphes«

Das Muster des Vorgangs hat Arthur Koestler, damals Redakteur beim als anti-nationalsozialistisch geltenden Ullstein-Konzern, in einem Rückblick auf das Jahr 1931 beschrieben: »Jede Phase dieses Auflösungsprozesses spiegelte sich in der Meinungsfabrik, in der ich tätig war. Der Ton unserer Zeitungen änderte sich merklich. In der Vossischen Zeitung erschien wöchentlich eine Spalte, die Meldungen über deutsche Minderheiten außerhalb der Reichsgrenze brachte. Nicht wenige von uns hörten damals das Wort ‘Sudetendeutsche’ zum erstenmal. Es klang so hinterwäldlerisch, daß es zu einem ständigen Witz der Feuilletonredakteure wurde, zu sagen: ‘Du bist ein typischer Sudetendeutscher’. Doch die neue Spalte war nicht als Witz gedacht. Sie war das Symbol einer unbewußten Neuorientierung vom Kosmopolitismus weg zum Alldeutschtum…. Die Leitartikel wurden gespreizt, patriotisch und provinzlerisch. Es war nicht nötig, die Redakteure und Auslandskorrespondenten zu diesem Kurswechsel aufzufordern. Nachdem der Ton einmal angeschlagen war, paßten sie sich an – instinktiv und automatisch. Hätte man ihnen vorgeworfen, daß sie ihren Standpunkt geändert haben, würden sie es entrüstet und überzeugt verneint haben. … non.copyriot.com

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Fußball, Porno und Pop machen heute die Kulturindustrie aus.

Vereine, Spieler und Trainer sind heute hochspekulative Finanzanlagen.

Der Neymar-Deal mit einer Ablöse von 222 Millionen erhebt den Weltfußball in eine neue Dimension. –

Klickt man auf ein Vereinsprofil, so ist die erste ins Auge springende Zahl der Gesamtmarktwert des Clubs. Dies entspricht in etwa der Börsenkapitalisierung eines Unternehmens, obgleich die wenigsten Clubs Aktiengesellschaften sind. Sämtliche Spieler besitzen einen ständig flottierenden Marktwert, den ein Konglomerat aus Spielerberatern, Vereinen, Kommentatoren und letztendlich der Spieler selbst bestimmt.

Der Profispieler ist eine Einkommen beziehende maschinelle Kompetenz, und dies innerhalb der Fußballindustrie, die den Spieler als strömenden finanziellen und sportlichen Komplex betrachtet, der für eine befristete Zeit bereit steht, um die Formation der Unternehmenseinheit „Fußballverein“ zu unterstützen. Fußballspieler sind weder lohnabhängige Arbeitskräfte noch hochdotierte Sklaven, sie sind auf die Zukunft hin exponierte Finanzanlagen.- non.copyriot.com

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Der westliche Imperialismus hat heute sämtliche Macht, sämtliche  Funktionen in seinen Finanzmaschinen, seinen technokratischen Apparaten und seinem totalitären Denken konzentriert und damit für Baudrillard hier erst die die objektiven Bedingungen für die brutale Politik der Terroristen geschaffen. Der westliche Imperialismus zwingt ausnahmslos jedem seine Spielregeln auf und behält sich selbst alle Mittel vor den Globus zu regieren, sodass den Terroristen nichts übrig bleibt als auf ihre Weise die Spielregeln zu ändern, die letztlich nur in der Bereitschaft bestehen, mit der letzten, der unaustauschbaren Waffe zu reagieren, nämlich mit dem eigenen Tod zu bezahlen.

Der Terrorismus ist heute Baudrillard zufolge in gewisser Weise überall. Er verbreitet sich wie Viren. Das Böse, so Baudrillard, ist viral geworden. Es verbreitet sich unbemerkt weltweit, ohne dass es eine klare Linie gibt, die es erlauben würde, es zu identifizieren. Der Terrorismus ist als eine eine virale Epidemie heute noch perfekter geschützt und noch unberechenbarer geworden als die Attentäter des 11. Septembers es waren. Und das Böse ist insofern viral geworden, als es sich im Inneren des westlichen Imperialismus selbst befindet: „Es ersteht ein phantomhafter Feind, der sich über den ganzen Planet ausbreitet, wie ein Virus überall einsickert und in sämtliche Ritzen der Macht dringt“ (ebd. 20).- non.copyriot.com

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