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Posts Tagged ‘Nikolaus Lenau’

Das Herbst-Motiv in der und Lyrik Nikolaus Lenaus – Herbstgefühl, Herbstlied,  Ein Herbstabend,  Herbst,  Scheiden, Asyl … und Waldbilder von Carl Gibson   Waldweg im Herbst Herbstgefühl Der Buchenwald ist herbstlich schon gerötet,So wie ein Kranker, der sich neigt zum Sterben,Wenn flüchtig noch sich seine Wangen färben;Doch Rosen sind’s wobei kein Lied mehr flötet. Das […]

Das Herbst-Motiv in der und Lyrik – Nikolaus Lenaus – Herbstgefühl, Herbstlied, Ein Herbstabend … — carlgibsongermany

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Dieser Text ist Teil der Abteilung Religionskritik  von Tüpfli’s Global Village Library

Der Stationsberg

….. Die Nacht, in der sich Alles seltsam verändert, Menschen müd und leblos wie versteinern, und Steingebilde zu phantastischem Leben erwachen.
Nikolaus Lenau

Eines Abends kam ich spät ermüdet in ein unterfränkisches Dorf, dessen Name mir entfallen ist. Es mochte wohl am Fuße der Rhön gelegen sein, deren bergige Ausläufer in undeutlichen Umrissen am Horizont zu erkennen waren. Doch war es so regnerisch-trüb, und bei der vorgeschrittenen Zeit so dunkel, dass von einer eigentlichen Orientierung des Orts, wie weit das Dorf in die Berge vorgeschoben sei, keine Rede sein konnte. Wir mochten wohl um die Zeit zwischen Gründonnerstag und Ostern sein. Das Dorf, wusste ich, war berühmt durch seine Prozessionen. — Kein Mensch war auf der Gasse. Mehrmals war ich die breiten Straßen auf und ab gewandert in der Suche nach einer Herberge, und allmählich war es stockfinster geworden. Als Beleuchtung für das ganze, nicht unansehnliche, Dorf dienten drei Öl-Lampen, in Laternen eingeschlossen, die, an Schnüren aufgehangen, quer über die Straße von Haus zu Haus hinübergebunden waren, und deren Scharnierwerk bei dem leichten Süd-West-Wind ein kreischendes, ächzendes Geräusch hervorbrachte.

http://www.payer.de/religionskritik/panizza07.htm

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Nikolaus Lenau

Welke Rose

In einem Buche blätternd, fand

Ich eine Rose welk, zerdrückt,

Ich weiß auch nicht mehr, wessen Hand

Sie einst für mich gepflückt.

Ach, mehr und mehr im Abendhauch

Verweht Erinnerung; bald zerstiebt

Mein Erdenlos, dann weiß ich auch

Nicht mehr, wer mich geliebt“.

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Mürrisch braust der Eichenwald,
Aller Himmel ist umzogen.
Und dem Wandrer, rau und kalt,
Kommt der Herbstwind nachgeflogen.

Wie der Wind zu Herbsteszeit
Mordend hinsaust in den Wäldern,
Weht mir die Vergangenheit
Von des Glückes Stoppelfeldern.

An den Bäumen, welk und matt,
Schwebt des Laubes letzte Neige,
Nieder taumelt Blatt auf Blatt
Und verhüllt die Waldessteige;

Immer dichter fällt es, will
Mir den Reisepfad verderben,
Dass ich lieber halte still,
Gleich am Orte hier zu sterben.

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