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Posts Tagged ‘Natur Lesen’

Edward Abbeys Buch über seine Zeit als Parkranger in der Felswüste von Moab, Utah, erschien im Jahr 1968. Einer der frühesten Texte über die Herrlichkeit dieser menschenfeindlich erscheinenden Landschaft, und einer der frühesten Aufrufe zum militanten Widerstand gegen Mächte der Veränderung. Vor allem gegen die Korporationen mit ihren Staudamm- und Hotelbau-Projekten. Abbey war sich der tragischen Ironie seines Buches bewusst, die darin lag, dass sein wunderbarer Text Ströme von Touristen zu den einsamen Felsbogen-Monumenten lenken würde. 

https://www.scissorspaperpen.org/museum-of-moab-in-utah-6559

https://www.wikiwand.com/de/Moab_(Utah)

Die Philosophie des Ortes

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Im letzten Kapitel ihres weltumspannenden Buches „Timefulness. How Thinking like a Geologist Can Help Save the World“ zitiert Marcia Bjornerud Gedanken und Vorschläge zur Überwindung der falschen Zeitvorstellungen, die uns in unserer Zeit – in der erdgeschichtlichen Phase des Anthropozän – beherrschen. Sie selbst folgt mit ihrem Buch der Idee, dass wir durch das Studium der Erdgeschichte Zeiträume betreten, die nur auf den ersten Blick scheinbar endlos sind.

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Im letzten Kapitel ihres weltumspannenden Buches „Timefulness. How Thinking like a Geologist Can Help Save the World“ zitiert Marcia Bjornerud Gedanken und Vorschläge zur Überwindung der falschen Zeitvorstellungen, die uns in unserer Zeit – in der erdgeschichtlichen Phase des Anthropozän – beherrschen. Sie selbst folgt mit ihrem Buch der Idee, dass wir durch das Studium der Erdgeschichte Zeiträume betreten, die nur auf den ersten Blick scheinbar endlos sind…,..

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Robin Kimmerer skizziert in einem ihrer Texte den Wald als Geflecht gegenseitiger Abhängigkeiten zwischen Pilzen und Bäumen und den Moosen, die ihr eigentliches Fachgebiet sind. Unter einer Moosdecke ist Pilzmyzel dichter und kräftiger ausgeprägt als unter moosfreien Böden, was wohl vor allem auf die von der Moosdecke gewährte gleichmässige Feuchtigkeit zurückzuführen ist. Sie zeichnet ein Bild der alten Wälder mit ihren majestätischen Bäumen an der Pazifikküste Oregons, und beschreibt den wechselseitigen Nutzen der Organismen auf anthropomorphe Weise: 

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Ich fürchte, dies wird trotz der handfesten Bäume (vorhanden, aber nicht hier) ziemlich abstrakt. Ich schreibe es auf, weil mir die Idee seit Jahrzehnten nachgeht. Mal hat sie mich ergriffen, mal hab ich sie vergessen. Und unvermittelt taucht sie wieder auf, diese Vorstellung, dass alles, was da ist, einem Hin und Her folgt, bei dem Herausforderung und Verteidigung miteinander abwechseln und im Wechselspiel zehntausend konkret ausgeformte Gestalten in die Welt bringen, und dass die menschliche Sprache dem gleichen Muster folgt mit Ansprache und Antwort, so dass alles – Natur und Kultur – zum Dialog wird, zum Gespräch, das uns selber formt, indem wir den Anspruch der Dinge vernehmen und mit unserem Tun darauf antworten…,..

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