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Posts Tagged ‘Nachdenken’

Grundlagen. Das Ich Bild besteht aus vier Teilen, die an jedem Tun beteiligt sind: Bewegung, Sinnesempfindung, Gefühl und Denken. Sie sind Bestandteile auch jeder Handlung – Um nachzudenken, muss einer wach sein und wissen, dass er wach ist und nicht träumt, das heißt, er muss seine körperliche Stellung oder Lage im Verhältnis zum Schwerefeld empfinden und erkennen können. Das bedeutet aber, dass am Denken auch Bewegung, Sinnesempfindung und Gefühl beteiligt sind.

(Die vier Bestandteile des Tuns. Moshe Feldenkrais. Bewusstheit durch Bewegung). Suhrkamp.

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Vor über 200 Jahren sagte Casanova: „Ich glaube, die meisten Menschen sterben, ohne ein einziges Mal nachgedacht zu haben.“ Zwar vermute ich, dass der venezianische Haudegen auch nicht in jeder Lebenslage seinen Verstand eingesetzt hat, gleichwohl trifft seine Feststellung ins Schwarze.

Nachdenken im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich: Einer Sache oder Begebenheit „nach“denken, sich mit ihr auseinanderzusetzen, um sie beurteilen und daraus Schlüsse ziehen zu können, ist tatsächlich kein Massenvergnügen. Nein, die Bevölkerung reflektiert nicht ständig ihr Tun! DLF Kultur

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Man ist meistens nur durch Nachdenken unglücklich – Joseph Joubert

Wenn Epiktet im fünften Abschnitt seines ΕΓΧΕΙΡΙΔΙΟΝ zu bedenken gibt: »Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen von den Dingen. So ist z. B. der Tod nichts Furchtbares – sonst hätte er auch dem Sokrates furchtbar erscheinen müssen –, sondern die Vorstellung, er sei etwas Furchtbares, das ist das Furchtbare«, darf man nicht vergessen, daß diese Mahnung ebensogut auf die positiven Dinge des Lebens Anwendung finden sollte. Liebe ich beispielsweise einen Menschen, so liebe ich nur die Vorstellung, die ich von diesem Menschen habe. Und indem ich dies tue, betrüge ich nicht nur die vermeintlich Geliebte; ich beraube sie darüber hinaus ihres Menschseins.-

Vorstellungen

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