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Posts Tagged ‘Mutter’

Ent-Elterung“ beginnt, wenn das Kind die ersten Versuche macht, selbständig zu essen, und die Eltern es gewähren lassen; es beginnt, wenn das Kind die ersten Versuche macht, gehen zu lernen, und die Eltern es gewähren lassen. Wenn jemand entweder versucht, das Kind zu drängen, (ihm zu helfen, wenn es keine Hilfe braucht) oder es zurückhält, dann ist das nicht wohlwollend. Wir lassen das Kind nicht die ersten Essversuche mit einem Messer machen oder lassen es nicht die ersten unsicheren Schritte am Rand einer Klippe machen. Das ist wohlwollend. Eine beobachtende und verstehende Haltung ist wohlwollend. Ich muss mich auch selbst beobachten und mir selbst gegenüber wohlwollend sein. ..

Die Kinder selbst sind Meister im Regeln-Aufstellen und sie benutzen sie in der gleichen Art und Weise wie Erwachsene es häufig tun – …

http://www.gestalt.de/stevens_ent-elterung.html

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Mein zwei Jahre alter Sohn hatte heute früh Schwierigkeiten, seinen LKW mit Kastanien zu beladen und sagte plötzlich laut und frustriert „fuck!“ Als ich klein war, haben Erwachsene ihren Kindern noch den Mund mit Seife ausgewaschen, dabei war es doch schon immer so offensichtlich, dass sie sich wohl besser selbst den Mund hätten waschen sollen. Denn schlimme Wörter oder Verhaltensweisen entwickeln Kinder ja nicht aus sich selbst heraus, sondern sie übernehmen das von uns vorgelebte Verhalten. Das macht mir ehrlich gesagt große Sorgen und ich komme zum ersten Mal in meinem Erwachsenenleben unter den Druck, auch in der Freizeit ein gutes Vorbild für jemanden anderen sein zu müssen.- geistundgegenwart.de

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.. Die ersten Menschen, noch nicht losgerissen von der schöpferischen Muttererde .. fühlen die geheimsten Regungen der Außenwelt in ihrem Innern nach vibrieren. Aber von dem Augenblick an, wo sich der Mensch im Gegensatz zur Natur als etwas Besonderes fühlt .., um ein selbstbewusstes Eigenleben zu führen, wird das Band .. immer lockerer.. So beginnt mit der ersten Regung des Bewusstseins der Irrtum.“ (Schindler)

(Ludwig Klages, 900 – Der Geist als Widersacher der Seele)

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Heute findet die Beerdigung meiner Mutter statt, darum …

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Ein indianischer Prophet namens Smohalla vom Stamm Wanampum weigerte sich, die Erde zu bearbeiten. Er hielt es für eine Sünde, „unser aller Mutter“ durch Ackerarbeit zu verwunden oder zu schneiden, zu zerreißen oder zu kratzen. Und er fügte hinzu: „Ich soll den Boden bearbeiten? Würde ich ein Messer nehmen und es meiner Mutter in den Schoß stoßen? Sie würde mich nicht mehr darin aufnehmen, wenn ich tot bin. Ich soll umgraben und die Steine herauswerfen? Würde ich ihr Fleisch aufschneiden und ihre Knochen freilegen? Dann kann ich nicht mehr in ihren Körper eingehen, um wiedergeboren zu werden. Ich soll Gras abschneiden und es verkaufen, um mich zu bereichern wie die Weißen? Wie könnte ich es wagen, meiner Mutter die Haare abzuschneiden?“

Mircea Eliade  – Das Heilige und das Profane –  Vom Wesen der Religiösen – Suhrkamp – 1990

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