Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Musiker’

Viele seiner Chansons sind heute Klassiker: Georges Brassens war ein Autodidakt, der sich seinen Weg suchte und über 200 Chansons schrieb. Und weil anfangs keiner seine Lieder singen wollte, tat er es selbst. Der Freidenker kämpfte gegen Intoleranz und Fanatismus – ohne sich je der Masse anzuschließen. – Von Karl Lippegaus – DLF

Read Full Post »

SWR 2 – Sonntag, 4. Juli 2021 um 14:05 Uhr. Oder gleich hier

Ein Amerikaner in Paris. Im Frühjahr 1971 treibt sich ein fetter, drogenkranker Kerl aus den USA in den Bars der Seine-Metropole herum. Er trinkt viel, spricht wenig und wenn ihn jemand erkennt und anspricht, nickt er nur: ja, ich bin’s. Es ist Jim Morrison, legendärer Kopf der legendären Band „The Doors“. Aber in Paris ist er nicht als Musiker, sondern als Poet, der die Musik hinter sich gelassen hat. Ein Dichter wollte er immer sein. Ein Dichter, der keine Begleitband mehr braucht. In Paris will sich Morrison neu orientieren – an seinen französischen Vorbildern Baudelaire und Rimbaud – und neu positionieren – neben seinen amerikanischen Vorbildern Ginsberg und Kerouac. Doch der Traum vom Neuanfang dauert nicht lang.
Am 3. Juli 1971 stirbt der 27-jährige Jim Morrison in seiner Badewanne. Offizielle Todesursache: Herzversagen. Begleitet von Fans und Freunden Morrisons ist Egon Koch den wenigen Spuren, die der Rockstar als Poet in Frankreich hinterlassen hat, gefolgt: durch Bars, Buchläden und Hotelzimmer bis zu seinem Grab. (Hördat)

Read Full Post »

Read Full Post »

Mit Johann Kneihs. Trompeter und Träumer, Sammler und Komponist: Jon Hassell (1937-2021)

Ö1 ab 17.30 Uhr: https://oe1.orf.at/player/live

In seiner Musik ging es mehr um das Aufbrechen als um das Ankommen. Das Erforschen neuer und anderer Klangmöglichkeiten steht im Mittelpunkt des Werks von Jon Hassell.

Jon Hassell, geboren 1937 in Memphis, Tennessee – am selben Ort wie der Blues, wie er stolz anmerkte – hatte bei Karlheinz Stockhausen zeitgenössische Musik studiert; in die USA zurückgekehrt, hatte er unter anderem an der Aufnahme von Terry Rileys bahnbrechender Komposition „In C“ mitgewirkt, das der Minimal Music den Weg bereitet hat.

Zunehmend erkundete Hassell seit den 1960er Jahren aber außereuropäische Musik, erlernte klassische indische Komposition bei dem Sänger und Lehrer Pandit Pran Nath. Statt der erste Raga-Trompeter zu werden, entschied er sich aber für einen eigenen Stil der Metabolisierung.

„Vierte Welt“, Fourth World, nannte er seine Kombination und Synthese aus traditioneller nichtwestlicher Musik, elektronischer Klangbearbeitung und Collage, dokumentiert auf anderthalb Dutzend Alben, beginnend 1977 mit dem Debütalbum „Vernal Equinox“. 1980 erschien die LP Fourth World, Vol. 1: Possible Musics, …

In den Jahrzehnten seither hat Jon Hassell sein musikalisches Konzept weiterentwickelt, zuletzt mit zwei Alben in Anlehnung an visuelle Kunst: „Listening to Pictures“ (2018) und „Seeing Through Sound“ (2020). Wie seine frühen Arbeiten sind es Einladungen in traumhafte, vielschichtige Landschaften, für deren Wahrnehmung Hassell den Ausdruck „vertikales Hören“ geprägt hat. Sein Tod im Alter von 84 Jahren reißt ihn aus unvollendeten Vorhaben für ein Buch und weitere Musik, teilt seine Familie mit: „Er liebte das Leben und diese Welt zu verlassen, war für ihn ein Kampf, weil er noch vieles mitteilen wollte, an Musik, Philosophie und mit seinem Schreiben.“

Read Full Post »

Bayern 2 – Freitag, 21. Mai 2021 um 21:05 Uhr

‚Dylan denken‘ sind Coverversionen, Protokolle einer langjährigen Zusammenarbeit mit einer Idee im Kopf: ‚Dylan denken‘. Im Studio tauschten die Musiker und Autoren Günther Janssen und Theo Roos kontroverse philosophische und musikalische Ansichten zum Komplex Bob Dylan aus. Und luden Gäste zum ‚Dylan denken‘ ein.
„Oral culture. Sound statt Schrift. Auf Dylans Stimmbändern, auf seinem Gitarrenhals und manchmal auf den Klaviertasten durchkreuzt Sound die Schrift. Texte sind nicht die Botschaft, sondern Medium für Sound. Seine Soundphilosophie ist noch nicht formuliert worden. Deshalb ‚Dylan denken‘ – und zwar im Hören auf den Sound. Wenn man Dylan im Hören denkt oder im Denken hört, bekommt Geschichte wieder Sound. Worte werden zu Tonzeichen.

 

Read Full Post »

Read Full Post »

Portal Rheinische Geschichte

Lud­wig van Beet­ho­ven gilt nach Haydn und Mo­zart nicht nur als Voll­ender der Wie­ner Klas­sik, son­dern auch als Weg­be­rei­ter der Mu­sik der Ro­man­tik und des 19. Jahr­hun­derts und wur­de vor al­lem mit sei­nen neun Sym­pho­ni­en zum Vor­bild al­ler nach­ge­bo­re­nen Kom­po­nis­ten und In­be­griff des Klas­si­schen. – rheinische-geschichte.lvr.de

Read Full Post »

Ich kaufte ich alle seine Platten. Ich habe sie immer noch. Es ist eine seltsame, faszinierende Musik.

Man kann sie nicht immer hören. Man kann ➱Johnny Cash immer hören, aber nicht Nick Drake. Das zieht einen runter. Wie die Alpen. Nick Drake hat zu seinen Lebzeiten leider keinen großen Erfolg gehabt. Seinen größten Erfolg hatte er ironischerweise lange nach seinem Tod, als Volkswagen seinen Song Pink Moon für ein ➱Commercial für das Golf Cabrio verwendete. Das wurde schnell zum Commercial of the Decade, und von Pink Moon wurden in kürzester Zeit mehr CDs verkauft als zu Lebzeiten von Nick Drake.

Ich könnte ja nun als Gedicht des Tages einen Text von Nick Drake nehmen. Das frühe ➱Old Black Mountain, wo er wie ein schwarzer Bluessänger aus dem Delta singt oder Voice from the mountain. – loomings-jay.blogspot.com

Read Full Post »

Übersetzt man den Titel von „Ágætis byrjun“, dem zweiten Studioalbum von Sigur Rós, aus dem Isländischen ins Deutsche, dann ergibt das ungefähr „Ein guter Anfang“. Setzt man diesen Namen im Bezug zum Cover dieser LP, einer Kugelschreiber-Zeichnung eines außerirdisch anmutenden Fötus, ist klar: Hier handelt es sich um eine Geburt…,..

Sigur Rós – „Ágætis byrjun“ wird 20 Jahre alt

Read Full Post »

Older Posts »