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Posts Tagged ‘Mörder’

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Hanne Mertens, geboren am 13. April 1909, begann ihre Laufbahn als Schauspielerin an den Kammerspielen in München. Dort hatte sie mehrfach Probleme mit der Gestapo, weil sie offen ihre negative Einstellung gegenüber dem Nationalsozialismus und seinen Repräsentanten zum Ausdruck brachte. 1943 folgte sie einem Angebot, an das Thalia-Theater in Hamburg zu wechseln. Auch hier hielt sie sich nicht zurück. Auf einer Feier bei einer Bekannten, die im gleichen Haus in der Sierichstraße 66 wohnte, spöttelte sie über Hitler und andere NS-Größen und sang unter anderem das Lied „Es geht alles vorüber“ mit dem weiteren Text: „ . . . zuerst Hitler, dann die Partei“. Ein Gestapobeamter war anwesend und verfasste noch am gleichen Tag einen Bericht …

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Im April 1945 wurde Hanne Mertens mit 70 weiteren Fuhlsbüttel-Häftlingen in das KZ Neuengamme gebracht und im dortigen Arrestbunker ermordet

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Klassiker des deutschen Fernsehspiels – Erstsendung (ARD/ SDR): 14.01.1969, 15.01.1969.

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg werden im Januar 1919 nach der Niederschlagung des Spartakus-Aufstandes in Berlin festgenommen und ins Hotel Eden gebracht. Dort residiert der Stab der Garde-Kavallerie-Schützendivision, die als Rückgrat der Regierungstruppen gilt. Nach einer Vernehmung erklärt Hauptmann Pabst den beiden Verhafteten, sie würden ins Moabiter Untersuchungsgefängnis gebracht. Während Liebknecht und die ‚Rote Rosa‘ aus dem Hotel geführt werden, schlägt der Wachtposten Otto Runge mit einem Gewehrkolben auf die verhassten Spartakisten ein. Beide werden noch vor Beginn des Transportes, den sie nicht überleben sollten, schwer verletzt. Nach der Rückkehr meldet die Liebknecht-Begleitmannschaft, ihr Gefangener sei bei einem Fluchtversuch im Tiergarten erschossen worden, das Luxemburg-Kommando gab an, die Frau sei aus einer protestierenden Menschenmenge heraus niedergeschossen worden.

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Jeder von uns kann zum Mörder werden – sagt Ferdinand von Schirach, Schriftsteller und Strafverteidiger aus Berlin. Der 1964 in München geborene Anwalt hat in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Diese Geschichten verwandelt er in Literatur – lakonisch und gerade deswegen mit großer Wucht.- BR

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Orest

„Der feigste aller Mörder ist der, der bereut!“

– Iphigenies Bruder
– Brachte mit Hilfe seiner Schwester aus Rache seine Mutter um
– Belastet vom Fluch
– Reue, Schuldgefühle
– Depressiv, resigniert
– Passiv, schicksalsergeben, hoffnungslos
– Abhängig von den Göttern
– Er glaubt fest, dass die Götter alles vorherbestimmen und er sich nicht gegen sein Schicksal wehren kann. Menschen können ihr Schicksal nicht bestimmen.
– Wird von Iphigenie in 3 Schritten geheilt: 1. Gespräch, Analyse; 2. Gesteht Schuld ein, sagt die Wahrheit; 3. Heilschlaf
– Appelliert und glaubt zuletzt dank Iphigenie wieder an das Gute im Menschen

http://www.iphegenie.de/static/6/Orest.html

 

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Wolfgang Sofsky – „Verrückte“ Mörder?

Ist es nicht beruhigend, wenn sich ein Mörder, der mit Beil und Messer Zugpassagiere abschlachtet und einer älteren Passantin, die gerade abends ihren Hund ausführt, mehrfach mitten ins Gesicht schlägt, um ihr den Schädel zu spalten, ist es nicht beruhigend, wenn sich dieser Mörder als psychiatrischer Fall, vorzugsweise als Amokläufer bezeichnen läßt und nicht als islamisch inspirierter Glaubenskrieger? – wscaprichos

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