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Posts Tagged ‘Michail Bulgakow’

Kleine Buchempfehlung von Dieter Oitzinger (Facebook) Daraufhin habe ich mir dieses Buch flott gekauft. Bei der Gelegenheit ein weiteres Buch von Michail Bulgakow: Teufeliaden.

„Der eine lacht dieser Welt ins Gesicht, und der andere weint an der Brust dieser Welt. Der eine hat sich schon ausgekotzt und fühlt sich wohl, während dem anderen gerade erst schlecht wird.“

In Zeiten der Heimsuchung und erdrückender Unsicherheit, in denen unsere Regierung (In Österreich) das Herumlungern an heimischen Gestaden zum patriotischen Kraftakt stilisiert und der Außenminister mit dem klingenden Namen, der mir jetzt gerade nicht einfällt, seine abenteuereisewilligeren Untertanen wissen lässt, dass die Lust an staatlicher Rückholaktionen von nun an eher „enden wollend“ ist, verlangt es mein innerer Querschläger nach anarchischeren Ausstülpungen der Unvernunft.
Da packt mich, mehr denn je, das Fernweh und mich überkommt das unbezähmbare Verlangen, mich mit meinen Saufkumpanen Wenedikt Jerofejew endlich wieder mal auf eine hochprozentige Reise zu begeben.

 

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MDR Kultur – Montag, 9. März 2020 um  22:00 Uhr

Bulgakow stellte mit seinem Roman „Das Leben des Monsieur de Moilère“ die Frage: Darf ein Künstler Kompromisse eingehen, seine Kunst der Gunst anpassen, damit er genug zu fressen hat? Oder ist es besser, ehrenhaft am Hungertuch zu nagen?
Moilère, der mit seinen Komödien die Moral nie außer Acht ließ und Falschheit, Lug und Trug an den Pranger stellte, ging mit ‚Tartuffe‘ in den Augen des Königs einen Schritt zu weit: Er kritisierte die Scheinheiligkeit der Kirche. Louis XIV ließ seinen Günstling fallen und Molière, höher gestiegen als je ein Theatermann vor ihm, fiel tief.

Hörbar: https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung877202.html

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BAYERN 2 Bayern2

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/michail-bulgakow-der-meister-der-groteske/1433747

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Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Satire auf die russische Bürokratie – ein „russischer Faust“.- Bayern2

„‚Der Meister und Margarita‘ ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur“

Alexander Nitzberg, Übersetzer

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Der große Terror

Michail Bulgakow und sein Jahrhundertwerk „Meister und Margarita“ als Hörspiel auf Bayern 2

Michail Bulgakow begann 1928 mit seinem Hauptwerk, dem Roman „Meister und Margarita“; zu einem Zeitpunkt, zu dem er in der Sowjetunion massiv in seiner Arbeit behindert wurde: Seine Prosatexte wurden nicht gedruckt, seine Theaterstücke nicht aufgeführt, sogar seine Tagebücher hatte die Geheimpolizei beschlagnahmt. Bulgakow, 1891 als Sohn eines Dozenten für Theologie in Kiew geboren, war ein unabhängiger Geist, der sich den Parteidoktrinen und dem sowjetischen Kulturapparat widersetzte.

Die zweite Hälfte der 1930er-Jahre war die Zeit des Großen Terrors in der Sowjetunion. Zahlreiche Künstler, Arbeiter, Bolschewiki, Unpolitische wurden grundlos verhaftet, gefoltert, getötet, in Lager verbannt. Die Atmosphäre dieser Jahre prägte nicht nur Bulgakows Leben, sondern auch seinen Roman.

https://www.br.de/service/programm/br-magazin/michail-bulgakow-meister-margarita-100.html

Regisseur Klaus Buhlert zur Inszenierung von Michail Bulgakows „Meister und Margarita“ – https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-studio-buhlert-bulgakow-meister-margarita-100.html

https://www.br.de/radio/bayern2/kultur/radiotexte/radiotexte-1256.html

Teil 2 wird zurzeit nicht abgespielt. I Tunes ..

 

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