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Posts Tagged ‘Michael Reitz’

Der deutsch-britische Soziologe Norbert Elias (1897-1990) gilt als einer der Begründer der modernen Soziologie.

In seinem einflussreichen zweibändigen Hauptwerk „Der Prozess der Zivilisation“ (1939) ging er der Frage nach, wie Zivilisation überhaupt entsteht und was ihre Hauptmerkmale sind, nämlich u. a. Triebkontrolle, Gewaltregulierung, Rationalisierung. Elias ging davon aus, dass gesellschaftliche Ereignisse niemals isoliert, sondern immer als Teil umfassender Prozesse zu sehen sind. Seine Theorien werden bis heute diskutiert.

https://www.swr.de/swr2/wissen/der-soziologe-norbert-elias-und-der-prozess-der-zivilisation-swr2-wissen-2022-06-20-100.html#xtor=EPR-200-%5BSWR2+Wissen%5D-20220617

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In der „Göttlichen Komödie“ führt Dante Alighieri seine Leser von den Niederungen der Hölle bis ins Paradies. Die versgewordenen Jensseitswelten der „Commedia“ bieten aber auch Einblick in das Denken des Autors, seinen Glauben und seine Gesellschaftskritik – und begeistern bis heute. Von Michael Reitz | DLF

Auf der Hälfte des Weges unseres Lebens fand ich mich in einem finsteren Wald wieder, denn der gerade Weg war verloren. Ach, es fällt so schwer zu sagen, wie er war, dieser Wald, so wild und garstig und dicht, der mir noch immer Angst macht, wenn ich daran denke.

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Ursprünglich zu Jagd- und Kriegszwecken ausgeübt, hat sich das Bogenschießen in den letzten Jahren zu einer boomenden Tätigkeit und einem facettenreichen Hobby entwickelt. Von Michael Reitz. Via Player FM

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Der Mensch hat den Planeten so grundlegend verändert, dass Forscher eine neue erdgeschichtliche Epoche ausrufen. Das Zeitalter des Anthropozän zwingt uns, Begriffe wie „Natur“ vollkommen neu zu denken und eine angemessene Ethik zu entwickeln. Eva Horn im Gespräch mit Michael Reitz 

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https://www.swr.de/swr2/wissen/der-soziologe-robert-k-merton-alles-misslingt-nach-plan-100.html

Der US-Soziologe Robert K. Merton (1910 – 2003) gilt als einer der originellsten Denker der jüngsten Zeit. Er ist für eine ganze Reihe Begriffsschöpfungen verantwortlich, die nicht nur in der modernen Soziologie eine Rolle spielen, sondern sich auch in unseren Alltagserfahrungen widerspiegeln. So z. B. die Verschlimmbesserung: Eine amtliche Maßnahme funktioniert zunächst sehr gut, verschärft die Misere aber nur, gegen die sie ergriffen wurde. Oder „sich selbst erfüllende Prophezeiungen“: In der Corona-Krise wurden manche Lebensmittel knapp, weil angeblich Lieferengpässe drohten. –

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Sendung am

Erasmus von Rotterdam (1446 – 1536) war ein niederländischer Philosoph, Theologe und Humanist. Sein bekanntestes Werk ist „Das Lob der Narrheit“. Erasmus behauptet in diesem satirisch-zeitkritischen Essay: Kein Mensch kann ohne Torheit ein sinnvolles Leben führen. Nur wer misstraut und zweifelt und sich lustig machen kann über den Zeitgeist, wird langfristig ein glücklicher Mensch sein.

Erasmus greift die Dummheit nicht frontal an, sondern lässt sie selber zu Wort und damit zur Selbstentlarvung kommen.

Der Bezug zu heute ist deutlich: In populistischen Parolen oder dem Shitstorm maskiert sich die Dummheit als basisdemokratisches Verfahren. Daraus ergibt sich die Frage, ob die Chancen der Narrheit in unserer postmodern-aufgeklärten Zeit nicht größer sind als jemals zuvor.

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Lob des Phlegmas in unruhigen Zeiten – Von Michael Reitz

Ist der Phlegmatiker das positive Gegenbild zur hyperaktiven Multitasking-Gegenwart? Ist „Lebe gesund, werde Phlegmatiker!“ der neue Seelenfrieden stiftende Imperativ?
Phlegmatiker gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als Zeitgenossen, die nichts auf die Reihe bekommen und mit Faulheit und Tatenlosigkeit ihre Umwelt nerven. Doch so einfach ist es nicht.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lob-des-phlegmas-in-unruhigen-zeiten-die-ruhe-weg-haben.3691.de.html?dram:article_id=465969

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Bogen. Sehne. Pfeil.

Freistil  –  Ursprünglich zu Jagd- und Kriegszwecken ausgeübt, hat sich das Bogenschießen in den letzten Jahren zu einer boomenden Tätigkeit und einem facettenreichen Hobby entwickelt. Von Michael Reitz

 

http://www.deutschlandfunk.de/vom-anspannen-und-loslassen-bogen-sehne-pfeil.866.de.html?dram:article_id=411219

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Der französische Soziologe Pierre Bourdieu (1930 – 2002) ging davon aus, dass gesellschaftliche Unterschiede wesentlich feiner sind, als sie beispielsweise von der marxistischen Theorie beschrieben werden. Nicht nur die Herkunft, sondern auch der sogenannte Habitus bestimme den Rang einer Person. – Von Michael Reitz – DLF

Der traditionellen Aufteilung in Klassen stellt er ein hochdifferenziertes Modell entgegen, das geprägt ist von vier Kapitalarten: ökonomisches, kulturelles, soziales und symbolisches Vermögen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem sogenannten Habitus zu. Bourdieu versteht darunter Gewohnheiten, Güter und Lebensstil, die jemanden als Angehörigen einer bestimmten sozialen Gruppe kennzeichnen.

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