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Posts Tagged ‘Metall’

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Bildquelle unbekannt, jedenfalls: Waltroper Senioren Aktuell

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Die Lungen-Energie hat vor allem die Funktion der Abgrenzung zur Umwelt in jeder Beziehung. Auf emotioneller Ebene können wir durch rechtzeitige Abgrenzung die Herz-Energie schützen.

Extreme sind hier eine „dünne Haut“, wenn man zu viel mitbekommt oder ein „dickes Fell„, wenn man Feines nicht mitbekommt. Hier zeigt sich, dass vor allem der Zustand der Haut der Lungen-Energie unterliegt. Wir atmen auch durch die Haut, die die Grenze zwischen uns und der Umwelt bildet. Die Lungen-Energie ist andererseits der Motor für Kommunikation und stellt den Kontakt zwischen Innen- und Außenwelt sowie den Kontakt zur Umwelt her.

Zuviel Husten zeigt an, dass wir in unserer Kommunikationsbereitschaft an einem Punkt sind, wo wir anderen bestenfalls etwas husten wollen. Auf der Körper-Ebene werden Krankheitskeime und Hautallergien abgewehrt. Es erfolgt der Gasaustausch sowie die Aufnahme und Abgabe von Qi.

Störungen zeigen sich in Atemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis, Erkältung, Asthma, Hautkrankheiten, Neurodermitis, Akne im Jugendalter (hinausgehen wollen, sich nicht recht trauen), Depressionen, Abkapseln von der Umwelt.

Funktion des Lungen-Meridians: Aufnehmen von Qi aus der Luft, die für den menschlichen Körper lebenswichtig ist und gebraucht wird, um Widerstand gegen Einflüsse von außen aufzubauen. Ausscheiden von nicht benötigtem Gas durch den Ausatmungsprozess. Außerdem nehmen wir das universale Qi über die Lunge auf.

Die Dickdarm-Energie verkörpert das Prinzip des Loslassens.

Die Fähigkeit, Altes oder Belastendes loszulassen, läßt uns für Neues bereit sein, verleiht uns die Fähigkeit zur Wandlung. Tränen, Trauer sind Begleiter im Prozess des Loslassens. Auch das Loslassen von verbrauchtem Qi hilft uns, dass wir in unserer Entwicklung nicht stecken bleiben, ausdauernd sind und die Kraft haben, etwas durchzusetzen. So hilft uns die Dickdarm Energie, dass wir Angefangenes zu Ende führen und die Fähigkeit haben, verbindlich zu sein. Für ein Leben in Harmonie gilt es also immer wieder, die Mitte zwischen den polaren Gegensätzen zu finden. Wenn in einem Lebens-Prozess Widerstände entstehen, gilt es herauszufinden, was uns diese zeigen wollen. Ist hier Beharrlichkeit gefragt, oder sollen wir erkennen, dass der eingeschlagene Weg nicht mehr zu uns gehört (Dünndarm) und wir diese Richtung besser nicht mehr weiter verfolgen.

Funktion des Dickdarm-Meridians: Unterstützt die Lungenfunktion. Scheidet im Körper selbst und nach außen aus. Behebt Blockierungen von Qi.


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Wenn wir über die vier Jahreszeiten sprechen, unterschlagen wir zumeist die Erde mit den ihr zugehörigen Organen Milz und Magen. Gemäß der chinesischen Denkweise entspricht der jeweils letzte Monat einer Jahreszeit der Wandlungsphase Erde, die nach dem Feuer des Sommers folgt. Der Erde entspricht die Farbe Gelb. Hier sind Yin und Yang ausgewogen und in Harmonie. Nimmt das Yang (warm) der Erde zu, werden wir viel essen und gieren förmlich nach Reizen, d.h. Magenhitze. Nimmt das Yin der Erde (kalt, kühl) zu, werden wir satt und träge ohne viel zu essen und das bedeutet eine Schwäche des Milz-Qi.

Die Erde ist das Zentrum unserer Energie und der Stoffwechselprozesse. Die Funktion der Erde ist es, die Nahrungsmittel so zu verarbeiten, dass sie ihre jeweilige Funktion erfüllen können. Es heißt, sie „destilliert“ die Nahrungsmittel, so dass das klare Qi aufsteigt. Je nach Geschmack findet das klare Qi von selbst zu den entsprechenden Speichern, sauer zur Leber, bitter zum Herzen, …

Der Herbst oder das Metall lässt sich folgendermaßen zusammenfassen. Diese Jahreszeit gibt uns die Möglichkeit, die Zügel in der Hand zu halten. Wir haben die Fähigkeit, loszulassen, damit Platz geschaffen wird, so dass Neues entstehen kann. Oft ist jedoch gerade dieses Loslassen ein großes Lebens- und Leidensthema, und es ist nicht leicht, bestimmten Sachen nicht zu lange nachzutrauern. Eine große Kunst, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, ebenso wie die Dinge zu Ende zu führen, ohne dabei vorzeitig die Flinte ins Korn zu werfen. Es sei an dieser Stelle gedacht an all die ,wunderschönen‘ Lungenkranken aus Thomas Manns „Zauberberg“. In diesem Lungensanatorium in den Schweizer Bergen schildert er so viele Menschen, die schwach auf der Brust waren, denen manchmal die Puste zu frühausging, in der Luft hängend …

Mangel oder Erschöpfung der Lunge. Mit rohen Nahrungsmitteln ist es möglich, die Lungen Lungen kurzfristig zu befeuchten, auf längere Sicht gesehen verschleimen sie jedoch. Wirklich Substanz aufbauend sind nur gekochte Nahrungsmittel, daher leiden auch so viele Rohkostler unter Mangelerkrankungen!

Nahrungsmittel, die die Lungen-Energie kräftigen und stärken sind: Vollwertreis, Süßreis, Hafer, Karotten, Kürbis, Süßkartoffel, Kartoffel, Fenchelknollen, Kichererbsen, Linsen, Kohl, Kastanien, frischer Ingwer, Marillen, Datteln, Reissirup, Gerstenmalz, Rindfleisch von exzellenter Qualität, Wild und Petersilie.

Nahrungsmittel, die die Lungen nähren oder zumindest befeuchten sind: Zucchini, Spargel, Mandeln, Karotten, Kohl, Feigen, Kochsalat, Apfel, Birnen, Quitten, Kohlrabi, Bananen, Rote Rüben, Erdbeeren, Honigmelone, Haselnuss, Weizen (ungeschält!), Dinkel, Sellerie, Isländisches Moos, Eibischwurzel, Orangen, Pfirsiche, Wassermelone, Sojamilch, Tofu, Zuckerrohr, Reissirup, Leinsamen, Butter und Milchprodukte, Eier in Maßen und nur von exzellenter Qualität, Austern und Entenfleisch.

Über die Lunge: Der Geschmack ist scharf, die Farbe ist weiß, das entsprechende Tier ist das Pferd, das Getreide ungeschälter Reis, die Frucht ist der Pfirsich und das Gemüse die Zwiebel!

(Dieses eine kleine Zusammenfassung von mir für…; und mittels verschiedener Quellen …)

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