Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Mensch’

Eines

Schattens

Traum

ist

der

Mensch

Read Full Post »

Fragen an den Autor. Archiv. 25.2.07 – Muss die Biologie den Begriff „Fühlen“ neu definieren? Bewerten auch Tiere und Pflanzen ihre Umwelt? Wie verlief die Evolution? Welche Stellung hat der Mensch?

Werbung

Read Full Post »

Über allen Tieren, die der Mensch gefangenhält, hängt sein Todesurteil. Es ist zwar – oft auf lange – suspendiert, doch begnadigt wird keines. So gibt der Mensch seinen eigenen Tod, dessen er sich sehr wohl bewußt ist, an seine Tiere ungestraft weiter. Die Spanne Lebens, die er ihnen gönnt, hat etwas von seiner eigenen; nur daß bei ihnen er aufpaßt, wann sie ihr Ende erreicht hat. Ihr Tod fällt ihm leichter, wenn er viele besitzt und einzelne aus der Herde zum Schlachten herauslöst. Seine beiden Ziele, die Vermehrung seiner Herden und die Tötung einzelner Tiere, die er braucht, lassen sich sehr wohl vereinen. Auf diese Weise, als Hirt, ist er mächtiger als jeder Jäger. Seine Tiere sind beisammen und entgehen ihm nicht. Die Dauer ihres Lebens liegt in seiner Hand … Aus der Gewalt des Jägers wird die Macht des Hirten.

Masse und Macht – Fischer 2014 – 233/234

Read Full Post »

Der buddhistische Weg der Achtsamkeit, der darin besteht, sich jeder körperlichen Handlung bewusst zu sein, unabhängig von der Handlung selbst, führt zu einem anderen Zustand als der eines gewöhnlichen Menschen, der dieselbe Handlung nach außen hin ausführt. Sie entwickelt Konzentration und ein Gewahrsein, das schließlich zum Gewahrsein des Wesens selbst führt, das die Übung ausübt. Der gewöhnliche Mensch ist in der Handlung selbst, im Gedanken selbst, in der Rede selbst verloren und hat kein separates Gewahrsein von ihnen. Die Praxis der Achtsamkeit gibt eine bewusste Verantwortung für das, was getan, gedacht und gesagt wird, ganz unabhängig von dem, was beobachtet und gehört wird. Sie erhellt ihn von innen heraus mit intensiver Konzentration. Dies ist eine geistige Disziplin, die von buddhistischen Mönchen täglich praktiziert wird und auch für andere Suchende nützlich ist.

Read Full Post »

In dem Maße, wie unser wissenschaftliches Verständnis zugenommen hat, ist unsere Welt entmenschlicht worden. Der Mensch fühlt sich im Kosmos isoliert, weil er nicht mehr mit der Natur verbunden ist und seine emotionale «unbewusste Identität» mit natürlichen Erscheinungen verloren hat. Diese haben allmählich ihren symbolischen Gehalt eingebüsst. Der Donner ist nicht mehr die Stimme eines zornigen Gottes und der Blitz nicht mehr sein strafendes Wurfgeschoss. In keinem Fluss wohnt mehr ein Geist, kein Baum ist das Lebensprinzip eines Mannes, keine Schlange die Verkörperung der Weisheit, keine Gebirgshöhle die Wohnung eines grossen Dämons. Es sprechen keine Stimmen mehr aus Steinen, Pflanzen und Tieren zu den Menschen, und er selbst redet nicht mehr zu ihnen in dem Glauben, sie verständen ihn. Sein Kontakt mit der Natur ist verlorengegangen und damit auch die starke emotionale Energie, die diese symbolische Verbindung bewirkt hatte.

Read Full Post »

Theo Fischer: Das Ich existiert einzig auf der Ebene des Denkens. Von seinen wirklichen Gefühlen ist der Mensch total getrennt. Was Sie heute für Gefühle halten, sind Gedanken über Gefühle, es sind nicht die Gefühle selbst.

Read Full Post »

Als E-Book herausgegeben und kommentiert von Rainer Funk

Über die Zwiespältigkeit der Hoffnung

Ich habe in dieser Untersuchung zu zeigen versucht, dass der prähistorische Mensch, der als Jäger und Sammler in Sippenverbänden lebte, durch ein Minimum an Destruktivität und ein Optimum an Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zum Teilen mit anderen gekennzeichnet war und dass erst mit der wachsenden Produktivität und Arbeitsteilung, mit der Bildung eines großen Überschusses und der Errichtung von Staaten mit Hierarchien und Eliten Destruktivität und Grausamkeit großen Ausmaßes entstanden, Züge, die immer stärker wurden, je mehr die Zivilisation fortschritt und Gewalt und Macht an Bedeutung gewannen. (505)

Klicke, um auf Fromm-Anatomie_der_menschlichen_Destruktivitaet.pdf zuzugreifen

Read Full Post »

Zettel 1662

Peter Hacks: Ist denn die Kunst wirklich nur dazu da, die verdammten albernen, vorübergehenden Peinlichkeiten einer Zeit vorzuführen oder ist sie nicht vielleicht dazu da, ausgehend von dem Material, das die Zeit anbietet, Lösungen zu finden und die Möglichkeiten einer Zeit zu untersuchen im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die Menschheit als solche hat?

Read Full Post »

Der Mensch hat den Planeten so grundlegend verändert, dass Forscher eine neue erdgeschichtliche Epoche ausrufen. Das Zeitalter des Anthropozän zwingt uns, Begriffe wie „Natur“ vollkommen neu zu denken und eine angemessene Ethik zu entwickeln. Eva Horn im Gespräch mit Michael Reitz 

Read Full Post »

Older Posts »