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Posts Tagged ‘Mensch’

Um das zu verstehen, muss uns vor allem bewusst sein, dass hinter unzweckmäßigem Verhalten fast immer Angst steht. Wir haben festgestellt, dass der Mensch, sobald er beunruhigt und unsicher wird, sich zusammenzieht, starr wird, affektiv reagiert und gewalttätig wird, mithin das Gegenteil von vertrauend, gelassen und kontaktbereit. Der Konflikt zwischen Vertrauen und Angst und Beunruhigung hat die Menschheit offenbar … von den frühesten Zeiten an bewusst beschäftigt.

Heinrich Jacoby – Jenseits von Begabt und Unbegabt – Kursdokumente – Christians 2004

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„Der Mensch wird geboren, ohne daß er es weiß. Seine innerlichen Gedanken „träumen“, äußerlich erzeugen sich indes andere Träume, die wir wiederum Taten nennen.“

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Es gibt ein peinliches Unbehagen, das unverkennbar ist, ein Zustand, in dem sich nichts unternehmen läßt, weil man auf nichts mehr Lust hat; in dem man ein Buch nur aufschlägt, um es wieder zuzuschlagen; in dem man nicht einmal sprechen kann, denn jeder andre Mensch ist einem lästig, und man ist sich selbst auch nur ein anderer Mensch.

Provinz des Menschen, 186. Carl Hanser Verlag 1982

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„Ich habe es stets abgelehnt, verstanden zu werden. Verstanden werden heißt sich zu prostituieren. Ich ziehe es vor, als derjenige, der ich nicht bin, ernst genommen zu werden, und als Mensch mit Anstand und Natürlichkeit verkannt zu werden.“

„Es gibt Geschöpfe, die sind imstande, lange Stunden hindurch zu leiden, weil es ihnen nicht möglich ist, eine Gestalt aus einem Gemälde oder eine Spielkarte zu sein. Es gibt Seelen, auf denen es wie ein Fluch lastet, dass es ihnen versagt ist, in der heutigen Zeit ein Mensch des Mittelalters zu sein.“

https://www.wikiwand.com/de/Fernando_Pessoa

 

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In diesem Gespräch erläutere ich ziemlich genau, worum es mir eigentlich mit meiner Akademie für Potentialentfaltung geht

Der Mensch kann seine Potenziale nur in Gemeinschaft mit anderen entfalten, meint der Hirnforscher Gerald Hüther. Dafür müssten sich diese aber als Subjekte begegnen. Und das sei nur in nicht-hierarchischen Strukturen möglich.

Jeder gegen jeden, gnadenloser Wettbewerb: in solchermaßen organisierten Gemeinschaften kann der Mensch sein Potenzial nicht entfalten, meint der Hirn- und Lernforscher Gerald Hüther.

„Denn am Anfang unseres Lebens, als wir klein waren, waren wir ja Subjekte“, sagte Hüther im Deutschlandradio Kultur.

„Wenn Sie sich an Zeiten erinnern, wo Sie noch kleiner waren, also zum Beispiel als kleiner Junge, da haben Sie doch nicht einen mittelmäßigen Turm mit den Bauklötzen bauen wollen, sondern Sie wollten einen richtig hohen Turm bauen, und nicht, um den höher zu bauen als andere, sondern für sich selbst.“ – deutschlandfunkkultur + geraldhuether

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Statt vom „Jenseits“ sollte man besser vom „Reich des Geistes“ sprechen, denn der Mensch ist ein geistiges Wesen, dessen angestammte Heimat das Geistige Reich ist. Der Mensch lebt nur in einem begrenzten Zeitraum im „Reiche der Materie“. Die Materialität ist als eine Phase der Entwicklung für das Individuum – aber auch für die Welt – zu sehen. Der materiellen Phase folgt wieder eine geistige Phase, in der der Mensch zurückgeht in seine ursprüngliche Heimat. Auf die geistige Phase kann wieder eine materielle Phase folgen – vielleicht in einem anderen Sonnensystem. Die Art und die Anzahl der materiellen Phasen sind abhängig von der individuellen Evolution und werden mit Wiedergeburt oder Reinkarnation bezeichnet. Das Geistige Reich liegt während der materiellen Phase jenseits der irdisch-menschlichen Empfindungsschwelle. Dazu einige Beispiele:

https://wortman.wordpress.com/2017/03/04/das-jenseits/

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Morgen, 15.03.2017  – 09:05 bis 10:00 Uhr – Bayern 2

Ohne Natur verkümmern wir!
Der Mensch als ökologisches Wesen

Mensch und Natur: Beides ist strikt voneinander getrennt. Diese dualistische Vorstellung durchzieht die gesamte Philosophiegeschichte von der Antike bis in die Neuzeit. Beinahe blind folgte der Mensch dem biblischen Schöpfungsauftrag und verschaffte sich „Macht über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft, über das Vieh und alle Tiere auf der Erde“. Das Resultat kann er heute betrachten: Aktuell findet das größte Artensterben seit 65 Millionen Jahren statt, begleitet von einer gigantischen Umweltzerstörung. Der Mensch wollte die Natur bändigen und fügte sich dabei selbst den größten Schaden zu. Eine neue Bewegung löst dieses alte dualistische Prinzip ab: Der Mensch, der sich über Jahrhunderte gottgleich aufspielte, darf nicht mehr getrennt agieren, mahnen Philosophen, aber auch Soziologen und Theologen. Denn er ist zutiefst mit allem Lebendigen auf der Erde verbunden.- br.de

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