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Posts Tagged ‘Mensch’

Blaise Pascal: (Elend und Größe des Menschen) Zurückgekehrt zu sich selbst, bedenke der Mensch, was er ist, demgegenüber, was ist, er betrachte sich als verirrt in diesem versprengten Winkel der Welt, und von diesem engen Verlies aus, wo er sich befindet – ich meine damit das Universum -, lerne er die Erde, die Königreiche, die Städte und sich selbst nach seinem wahren Wert einzuschätzen. Was ist ein Mensch in der Unendlichkeit? – 12 Körbe

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Blaise Pascal: (Elend und Größe des Menschen) Bedenke ich die kurze Dauer meines Lebens, aufgezehrt von der Ewigkeit vorher und nachher; bedenke ich das bißchen Raum, den ich einnehme, und selbst den, den ich sehe, verschlungen von der unendlichen Weite der Räume, von denen ich nichts weiß und die von mir nichts wissen, dann erschaudere ich und staune, dass ich hier und nicht dort bin, weshalb jetzt und nicht dann. Wer hat mich hier eingesetzt?

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Ich glaube, wir sind der Verherrlichung der tatkräftigen Dummheit allmählich leid. Die Kunst des Dummen, von Dummen, für die Dummen ist nicht all-genügend. Whistler war der erste Mensch, der erste Maler wenigstens, der im vorigen Jahrhundert zu verstehen gab, dass der intelligente und nicht nur der gänzlich schimmerlose und ungebildete Mensch ein Anrecht auf Kunst hätte …

Nach einer unausstehlichen Generation finden wir wiederum dieses Erwachen nicht an einem Ort bloß, an vielen. Wyndham Lewis, James Joyce. T.S. Eliot, sie alle beweisen einzeln und von sich aus, dass ein gewisses Maß an Verstand, Bildung, Aufgeklärtheit den Menschen nicht unbedingt die künstlerische Gestaltungskraft kosten muß …

De Quincey schreibt von dem „Wunder“, das vollbracht werden kann, „wenn nur ein Mensch etwas lebhafter empfindet, inniger kennt, als irgend jemand es zuvor empfunden oder gekannt hat.“ Ein solches Wunder hat sich in unserer Umgebung ereignet.

Ich glaube schon, dass auf diese Weise viele Wunder an den wenigen vollbracht wurden. Ich staune immer wieder über die Kärglichkeit der menschlichen Begabung zum Leben, über die Vielzahl der Dinge, welche die Menschen so bereitwillig in ihrem Dasein missen. – Von Eva Hesse – Lesebuch – Arche

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Zettel 23

Cicero: Man begreife doch, dass wir zwei von der Natur in ein einziges Gewand gesteckte Personen sind.

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„Wenn einer einmal einen Charakter hat, dann hat er ein starres System entwickelt. Sein Verhalten versteinert sich, es wird vorhersagbar, und der Mensch verliert seine Fähigkeit, das Leben und die Welt frei und aus voller Kraft zu bewältigen. Er ist prädeterminiert, mit Ereignissen nur in einer Weise fertig zu werden, und zwar so, wie es sein Charakter vorschreibt. Es scheint paradox, wenn ich sage, dass der reichste Mensch, der produktivste und schöpferischste Mensch der ist, der keinen Charakter hat.“

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Für Philon ist der Mensch dank der ihm von Gott verliehenen vernünftigen Seele ein Himmelsgewächs. Der Menschengeist ist ein Bruchstück des Gottesgeistes, ein würdiger Tempel Gottes in uns. (…) Der Mensch stellt als Himmelsgeist gleichsam einen Himmel im kleinen dar.

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Eine Ethik des Gleichmutes ist die Grundlage, um Synchronisationskrisen zu entschärfen oder zu verhindern und die Spannung zwischen Lebenszeit, Echtzeit und einem sich zersetzendem kollektiven Zeitrhythmus zu lösen.

Was könnte der Mensch jenseits der Geburt, des Konsums, der Effizienz und des Selbstverkäufertums sein? Was könnte er sein, jenseits der Maxime, dass Leistung und Performanz ihm einen Platz auf dieser Welt zuweisen? Und was könnte das Wirtschaften jenseits von Identitätsmarketing sein? Ich stelle mir diese Fragen als unsichtbare und verstellbare Wände von Räumen vor, in denen Denken Weiterdenken bedeutet. Weiterdenken in diesem Sinne könnte bedeuten, dass wir Brücken zwischen dem Unverfügbaren und dem Unvorhersehbaren bauen. Erst dann sind wir unterwegs! – geistundgegenwart.de

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