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Posts Tagged ‘Mensch’

Janosch

Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn Du sie zu Deiner Geliebten machst.

Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast – laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie Dir zu bieten hatte.

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Sich gegenseitig der Lüge zu bezichtigen ist eine altbekannte Kampfhandlung oder ging und geht zumindest vielen Konflikten, Duellen und Kriegen voraus. Heute bezeichnet Donald Trump alle, die nicht seiner Meinung sind, als Lügner. Und er selbst wird ebenso gern als Lügner bezeichnet (allein diese Symmetrie sagt eigentlich alles darüber aus, was man über das Präsidentenamt der heutigen Zeit, der Nach-Obama-Ära, wissen muss). Oder denken wir an das neue polnische Gesetz, das die vermeintliche Lüge, es hätte Polen gegeben, die beim Mord an Juden mit den deutschen Nazis kollaborierten, unter Strafe stellt und damit selbst in einer offensichtlichen Lüge gründet.- geistundgegenwart.de

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Yuval Noah Harari, vor kurzem 42 Jahre alt geworden, gilt als intellektueller Superstar. Sein neuestes Buch heißt »Homo Deus« …

Die Bedeutung dieses Buches ergibt sich durch seine Frontstellung. Yuval Harari wehrt sich gegen religiöse Denkmuster, die eine Domestizierung des Menschen und die Oktroyierung eines bestimmten Gesellschaftssystems implizieren. Er gerät damit in Frontstellung gegen einen traditionellen religiösen Fundamentalismus einerseits, der die Grundlagen der Wissenschaft und damit die normative Freiheit unserer Gesellschaft untergräbt, sowie gegen einen blinden technologischen Fortschrittsglauben in Form neuartiger Tech-Religionen andererseits, der die conditio humana negiert. Aus dieser Perspektive gelesen, ist Homo Deus ein ungemein anregendes, in die Zukunft weisendes Buch. Wie es der Untertitel verrät: Eine kurze Geschichte von Morgen.- intellectures.de

 

 

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… Das ökologische Defizit ist ein Darlehen, das wir zu unserem gegenwärtigen Nutzen und Spaß den künftigen Generationen wegnehmen. Doch wenn diese Generationen da sein werden, wie sollen wie ihren Bedarf an Nahrung, Wasser, Fasern, Getreide, Fleisch und Holz stillen? Sie werden einen verarmten Planeten erben.

Wir befürchten, dass unsere Nachkommen beim Blick auf die Vergangenheit uns schließlich verfluchen werden: “Ihr habt nicht an eure Kinder, Enkel und Urenkel gedacht; ihr wusstet nicht, wie man einen bewahrt und einen moderaten und bescheidenen Konsum entwickelt, sodass einige der Güter der Erde für uns übrig blieben, und nicht nur für uns, sondern auch für alle Lebewesen, die brauchen, was wir uns aneignen“. Dies führt uns zu den Worten von Duwamish-Suquamish Großvater Si’ahl, aka, von Seattle: „Wenn alle Tiere verschwunden sind, wird der Mensch aus spiritueller Einsamkeit sterben, denn alles, was den Tieren passiert, wird auch dem Menschen geschehen, denn alles ist miteinander verbunden“.

Eine perverse, grausame und erbarmungslose soziale Ungerechtigkeit herrscht vor: 15 % derjenigen, die in den opulenten Regionen der Nordhälfte des Planeten leben, eignen sich 75 % dessen natürlichen Güter an und nutzen 40 % seines fruchtbaren Landes. Millionen von Menschen müssen wie verhungernde Hunde auf die Krümel hoffen, die von den übervollen Tischen der Reichen fallen.- traductina.wordpress.com

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Insofern der Mensch sich an den Dingen genügen läßt, die er erfährt und gebraucht, lebt er in der Vergangenheit, und sein Augenblick ist ohne Präsenz. Er hat nichts als Gegenstände; Gegenstände aber bestehen im Gewesensein.

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In dem Maße, wie unser wissenschaftliches Verständnis zugenommen hat, ist unsere Welt entmenschlicht worden. Der Mensch fühlt sich im Kosmos isoliert, weil er nicht mehr mit der Natur verbunden ist und seine emotionale «unbewusste Identität» mit natürlichen Erscheinungen verloren hat.

Diese haben allmählich ihren symbolischen Gehalt eingebüßt. Der Donner ist nicht mehr die Stimme eines zornigen Gottes und der Blitz nicht mehr sein strafendes Wurfgeschoss. In keinem Fluss wohnt mehr ein Geist, kein Baum ist das Lebensprinzip eines Mannes, keine Schlange die Verkörperung der Weisheit, keine Gebirgshöhle die Wohnung eines großen Dämons. Es sprechen keine Stimmen mehr aus Steinen, Pflanzen und Tieren zu den Menschen, und er selbst redet nicht mehr zu ihnen in dem Glauben, sie verständen ihn. Sein Kontakt mit der Natur ist verloren gegangen und damit auch die starke emotionale Energie, die diese symbolische Verbindung bewirkt hatte. 

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Ausgerechnet menschliche Grausamkeit soll unmenschlich sein. Dem Begriff der «Unmenschlichkeit» haftet eine befremdende Verkennung ganz menschlicher Tatsachen an. – Von Philipp Meier

Dem Begriff der Unmenschlichkeit haftet eine befremdende Verkennung ganz menschlicher Tatsachen an: Alle Greuel der Menschheitsgeschichte sind menschengemacht. Menschliche Grausamkeit wird nicht weniger, versieht man sie mit dem «Schwindeletikett» der Unmenschlichkeit.- NZZ

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