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Posts Tagged ‘Mensch’

„Der Mensch hat eine unstillbare Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Im innern seiner Seele lehnt er sich gegen eine soziale Ordnung auf, die sie ihm verweigert, und in welcher Welt er auch immer leben mag, er klagt entweder diese soziale Ordnung an oder das gesamte einschlägige Universum der Ungerechtigkeit. Der Mensch hat den merkwürdigen, beharrlichen Drang, mit Erinnerungen zu leben, sich etwas auszudenken und die Dinge zu verändern; und noch dazu hat er den Wunsch zu erlangen, was er nicht erlangen kann – und sei es auch nur in Gestalt eines Märchens. Vielleicht ist das das Grundmotiv für die Heldensagen aller Zeiten, aller Religionen, aller Völker und aller Klassen.“

Aus: Die Banditen – Eric Hobsbawn — Via Peter Alexa im Facebook

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Ich weiß wie jedermann, dass der Intellektuelle ein gefährliches, leicht zu Verrat neigendes Raubtier ist.

 

via: https://whatchareadin.de//buecher/zitate/camus-1

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Um das zu verstehen, muss uns vor allem bewusst sein, dass hinter unzweckmäßigem Verhalten fast immer Angst steht. Wir haben festgestellt, dass der Mensch, sobald er beunruhigt und unsicher wird, sich zusammenzieht, starr wird, affektiv reagiert und gewalttätig wird, mithin das Gegenteil von vertrauend, gelassen und kontaktbereit. Der Konflikt zwischen Vertrauen und Angst und Beunruhigung hat die Menschheit offenbar … von den frühesten Zeiten an bewusst beschäftigt.

Heinrich Jacoby – Jenseits von Begabt und Unbegabt – Kursdokumente – Christians 2004

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„Der Mensch wird geboren, ohne daß er es weiß. Seine innerlichen Gedanken „träumen“, äußerlich erzeugen sich indes andere Träume, die wir wiederum Taten nennen.“

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Es gibt ein peinliches Unbehagen, das unverkennbar ist, ein Zustand, in dem sich nichts unternehmen läßt, weil man auf nichts mehr Lust hat; in dem man ein Buch nur aufschlägt, um es wieder zuzuschlagen; in dem man nicht einmal sprechen kann, denn jeder andre Mensch ist einem lästig, und man ist sich selbst auch nur ein anderer Mensch.

Provinz des Menschen, 186. Carl Hanser Verlag 1982

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„Ich habe es stets abgelehnt, verstanden zu werden. Verstanden werden heißt sich zu prostituieren. Ich ziehe es vor, als derjenige, der ich nicht bin, ernst genommen zu werden, und als Mensch mit Anstand und Natürlichkeit verkannt zu werden.“

„Es gibt Geschöpfe, die sind imstande, lange Stunden hindurch zu leiden, weil es ihnen nicht möglich ist, eine Gestalt aus einem Gemälde oder eine Spielkarte zu sein. Es gibt Seelen, auf denen es wie ein Fluch lastet, dass es ihnen versagt ist, in der heutigen Zeit ein Mensch des Mittelalters zu sein.“

https://www.wikiwand.com/de/Fernando_Pessoa

 

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In diesem Gespräch erläutere ich ziemlich genau, worum es mir eigentlich mit meiner Akademie für Potentialentfaltung geht

Der Mensch kann seine Potenziale nur in Gemeinschaft mit anderen entfalten, meint der Hirnforscher Gerald Hüther. Dafür müssten sich diese aber als Subjekte begegnen. Und das sei nur in nicht-hierarchischen Strukturen möglich.

Jeder gegen jeden, gnadenloser Wettbewerb: in solchermaßen organisierten Gemeinschaften kann der Mensch sein Potenzial nicht entfalten, meint der Hirn- und Lernforscher Gerald Hüther.

„Denn am Anfang unseres Lebens, als wir klein waren, waren wir ja Subjekte“, sagte Hüther im Deutschlandradio Kultur.

„Wenn Sie sich an Zeiten erinnern, wo Sie noch kleiner waren, also zum Beispiel als kleiner Junge, da haben Sie doch nicht einen mittelmäßigen Turm mit den Bauklötzen bauen wollen, sondern Sie wollten einen richtig hohen Turm bauen, und nicht, um den höher zu bauen als andere, sondern für sich selbst.“ – deutschlandfunkkultur + geraldhuether

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