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Posts Tagged ‘Masse’

In dem Monty-Python-Film Das Leben des Brian gibt es eine Szene, die man nie mehr vergisst, wenn man sie einmal gesehen hat. Infolge einer unglücklichen Verkettung von Ereignissen wird der harmlose Normalbürger Brian von einer wachsenden Schar von Menschen, obwohl er sich verzweifelt dagegen wehrt, für einen Erlöser gehalten. Eine Gruppe fanatischer Anhänger versammelt sich unter seinem Fenster…,.. psychologie-heute.de

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Faschist*innen erlangen wieder mehr Macht. Und die Mehrheit guckt zu, macht Witze und versucht, zu verstehen. Nun scheint der Moment der Gegenwehr fast verpasst. Es wird Zeit, Kollektive zu bilden. – Eine Kolumne von Spiegel.de

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Mittwoch, 29. Mai 2019, 20:00 bis 21:00 Uhr

2019: 30 Jahre nach dem Mauerfall, 50 Jahre nach der 68er Bewegung, 70 Jahre nach Entstehung des Grundgesetzes, 100 Jahre nach dem Ende der deutschen Monarchie und nach der Gründung der ersten deutschen Republik… Wie weit sind wir? Wirklich? Wir, die deutschen Bürgerinnen und Bürger des 21. Jahrhunderts – sind wir mündig? Die „Klassenfeinde“ und Monarchen, die Spekulanten und Revolutionäre von damals tragen heute vielleicht nur andere Namen. Neid, Gier, Ignoranz waren und sind immer noch die Triebfedern aller Verrohung, aller Propaganda, allen Terrors. Ernst Tollers im Oktober 1919 verfasste, konzentrierte Studie „Masse – Mensch“ ist eine fast schon exemplarische Auseinandersetzung mit der Frage nach der eigenen Verantwortung inmitten gesellschaftlicher Umwälzungen.- NDR

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Wie Emotionen unsere politische Haltung prägen – Interview mit Philipp Hübl

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Er hat nichts von den asiatischen Wunderkindern wie Lang Lang, William Youn und Seong-Jin Cho an sich, die immer wieder auftauchen. Er ist niemand für das Showbusiness. Seit über vierzig Jahren ist er im Geschäft und hat beinahe alles eingespielt, was man einspielen kann, von Bartok bis Bach. Der Ungar András Schiff ist auch ein Star, aber eher still und zurückhaltend, vielleicht liegt das am englischen Einfluss.- loomings-jay

In Ungarn wird er aus Protest gegen die augenblickliche Regierung nicht mehr auftreten: Ungarn habe ich nicht aufgegeben, aber sehr optimistisch kann man da nicht sein. Die Fidesz-Regierung wird noch lange bleiben. Und das Hauptproblem sind nicht die Politiker, sondern das Volk, die Menschen – und ja, ich weiß, man darf nicht generalisieren. Aber immerhin, durch die Menschen, um nicht zu sagen: den Pöbel wurde Orbán zum zweiten Mal mit einer Zweidrittelmehrheit gewählt. Genau wie die Italiener, die dreimal für Berlusconi gestimmt haben. + NDR Kultur

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Das Phänomen „Masse“ verliert im Mikrokosmos seine gewohnte Bedeutung. Theoretisch müssen Elementarteilchen masselos sein. Trotzdem zeigen unsere Messgeräte unterschiedliche Massen an. Harald Lesch und Josef M. Gaßner veranschaulichen die Zusammenhänge. Einen ausführlichen Vortrag zum Thema finden Sie hier:

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Louis Philippe, der Bürgerkönig der Franzosen von 1830 bis 1848, wurde historisch erinnert durch zwei Merkmale: eine birnenförmige Erscheinung und einen an die Bourgeoisie gerichteten Ausspruch: »Enrichissez-vous!« – Bereichert euch! Die »Birne« und das Juste-milieu des sich liberal nennenden Vormärz sind als Inbild einer unrühmlichen Prosperität in der historischen Erinnerung eins. Daß die Mehrheit der einfachen Zuschauer die Groteske des derzeitigen Kanzlers der Westdeutschen offenbar nicht als Groteske wertet, ist nur ein weiterer Beleg für das Phänomen, das über Nacht, aber lang vorbereitet, auftauchte: Eine neue Staatssymbolik gilt es zu betrachten und zu benennen: Wir sprechen nicht von dem einen Mann, sondern von dem ganzen Schauspiel, den weiteren Hauptrollen, niederen Chargen und vor allem auch von dem dieses Stückchen gemütlich wiederkäuenden Publikum….,… merkur-zeitschrift

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Für Canetti wird jeder Mensch von der Angst vor dem eigenen Tod gequält. Allein in der Masse kann der Einzelne seine Todesfurcht für wenige Augenblicke vergessen. Und noch mehr: er triumphiert über seine Todesfurcht, wenn er andere überlebt… diepaideia.blogspot.de

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»Im Osten bekommen die Massen des Westens vorgeführt, was ihnen selber blüht. Die Möglichkeit besteht, daß sie dies im richtigen Augenblick noch erkennen. Tatsache ist, daß die Klassenherrschaft noch nie so schwach war, wie im Augenblick ihres jüngsten Triumphes«

Das Muster des Vorgangs hat Arthur Koestler, damals Redakteur beim als anti-nationalsozialistisch geltenden Ullstein-Konzern, in einem Rückblick auf das Jahr 1931 beschrieben: »Jede Phase dieses Auflösungsprozesses spiegelte sich in der Meinungsfabrik, in der ich tätig war. Der Ton unserer Zeitungen änderte sich merklich. In der Vossischen Zeitung erschien wöchentlich eine Spalte, die Meldungen über deutsche Minderheiten außerhalb der Reichsgrenze brachte. Nicht wenige von uns hörten damals das Wort ‘Sudetendeutsche’ zum erstenmal. Es klang so hinterwäldlerisch, daß es zu einem ständigen Witz der Feuilletonredakteure wurde, zu sagen: ‘Du bist ein typischer Sudetendeutscher’. Doch die neue Spalte war nicht als Witz gedacht. Sie war das Symbol einer unbewußten Neuorientierung vom Kosmopolitismus weg zum Alldeutschtum…. Die Leitartikel wurden gespreizt, patriotisch und provinzlerisch. Es war nicht nötig, die Redakteure und Auslandskorrespondenten zu diesem Kurswechsel aufzufordern. Nachdem der Ton einmal angeschlagen war, paßten sie sich an – instinktiv und automatisch. Hätte man ihnen vorgeworfen, daß sie ihren Standpunkt geändert haben, würden sie es entrüstet und überzeugt verneint haben. … non.copyriot.com

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