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Posts Tagged ‘Mary Shelley’

Mary Shelleys «Der letzte Mensch»

Die Idee der Selbstauslöschung ist in ihrem Ursprung «romantisch». Ein sehr schönes Beispiel liefert Mary Shelley, die «Mutter» von Frankensteins Monster. 1826 erschien ihr Roman «The Last Man». Ein geradezu beklemmend seherisches Werk. Shelley schildert darin eine futuristische Zivilisation gegen Ende des 21. Jahrhunderts. In Konstaninopel (sic) bricht eine tödliche Pest aus, die sich schliesslich über den ganzen Planeten ausbreitet. Emigrantenströme überfluten Westeuropa. Der Handel zwischen England und Amerika, Indien, Ägypten und Griechenland kollabiert. Nach und nach scheitern alle wissenschaftlichen Pläne zur Eindämmung der Seuche. Schliesslich müssen sich Regierungen und ihre Beraterstäbe eingestehen, dass sie nicht fähig sind, die zivilisierten Widerstandskräfte den «Konvulsionen der physischen Natur» entgegenzusetzen. Die Zivilisation implodiert. – kaeser-technotopia.blogspot.com

Dr. Eduard Kaeser (…) Thematisch dreht sich meine Schreibarbeit um zwei Gravitationszentren: Um die Möglichkeit einer Anthropologie – eines menschenmöglichen Lebens – in einer Welt der Geräte; und um die Möglichkeit eines lebbaren Universalismus in einer multikulturell fragmentierten Welt. 

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http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/radiotexte-am-donnerstag/frankenstein-teil-1-100.html

Mary Shelleys „Frankenstein“ – Künstliches Leben, verweigerte Liebe

Mary Shelleys „Frankenstein“ gehört zu den Klassikern der Literatur und Popkultur. Jens Wawrczeck liest aus dem Roman um das Geschöpf eines obsessiven Forschers, das keine Liebe findet und zum Monster wird.

http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/radiotexte/mary-shelley-frankenstein-100.html

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