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Posts Tagged ‘Marie Beckmann’

Das Nichts ist abstrakt. Es ist das Gegen­teil des Seins. Gewis­ser­ma­ßen ein Nicht­sein. Denkt man das Nichts jedoch als Leere, so impli­ziert dies ebenso eine Präsenz, die zwar abwe­send ist oder versteckt bleibt, bereits gewe­sen ist oder noch erwar­tet wird, in jedem Fall jedoch ist.

Das Nichts ist also mitnich­ten nichts. Und wenn Alberto Giaco­metti und Bruce Nauman sich in ihren Werken mit dem Phäno­men des Nichts befas­sen, ist dies immer auch zu verste­hen als eine Ausein­an­der­set­zung mit dem Körper, der sich zu diesem Nichts verhält, mit dem Raum, der es umfasst sowie mit den subjek­ti­ven, körper­lich-sinn­li­chen Erfah­rungs­wei­sen, die letzt­lich auf die Bedin­gun­gen der mensch­li­chen Exis­tenz zurück­füh­ren.

http://www.schirn.de/magazin/kontext/giacometti_nauman/alberto_giacometti_bruce_nauman_die_leere/

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