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Posts Tagged ‘Märchen’

MDR Kultur – Montag, 27. Juni 2022 um 22:00 Uhr – DDR 1979, 65 Min. (Kunstkopfstereo)

E.T.A. Hoffmanns Märchen „Der goldene Topf“ markiert einen der Höhepunkte deutscher Kunstmärchendichtung. Magisch-spukhaft-phantastische Elemente verschmelzen mit der realistischen Alltagswelt und wollen die Phantasie des Hörers um außergewöhnliche zauberhafte Impulse und Situationen bereichern.

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Märchen sind keine Schäume. Märchen sind wahr. Wünsche werden durch Schlüssel erweckt. Der Schlüssel möchte erschließen. Das Schloss möchte erschlossen werden. Das Ziel der Suche ist der Inhalt des Kästchens. Ihn zu verwahren und offenkundig zu machen, dienen Schlüssel und Schloss. Am Anfang steht die Vereinigung der Teile. Aus Erkenntnis erschließt sich die Einheit in ihren Teilen. Das eine – unteilbar als Individuum – ist das Ende des menschlichen Lebens. Erschließender Schlüssel und erschlossenes Schloss lassen die köstlichen und wunderbaren Sachen erschließen, die in dem Kästchen sind. Zwischen Anfang und Ende liegt das Leben des Menschen – in Beziehung…

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Für den WDR 5 Märchenmarathon 2021/2022 sind wir wieder tief in unser Archiv eingetaucht und haben eine Menge Schätze ans Licht geholt. Geschichten von einem Kalifen, der sich in Tiere verwandeln kann, von sieben Raben und von einer wunderschönen Wasserfrau.

Die älteste Produktion stammt aus dem Jahr 1950 und wird gelesen von Erich Ponto. Der junge Marius Müller-Westernhagen ist zu hören in der Aufnahme „Das Märchen vom Kolibri“ von 1964. Oder Sabine Postel: Bundesweit bekannt als Bremer Tatort-Kommissarin, spielte sie 1964, gerade 10 Jahre alt, im Hörspiel „Natascha und die Diebe“ mit. Den großen Bogen über beide Marathon-Tage spannt eine Hörspielreihe nach Wilhelm Hauff, die im Jahr 1970 vom WDR produziert wurde: „Die Karawane„.

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Die Freundschaft zwischen Kay und Gerda ist so sanftmütig und zart wie die Lieblingsblume der beiden: die Rose. Zusammen mit Gerdas Großmutter können sie stundenlang unterm Dach sitzen und sich Geschichten erzählen. Dann aber verändert sich Kay. Sein Herz scheint zu erkalten, er wird grob und unnahbar, und eines Tages ist er nicht mehr da. Gerda will nicht glauben, dass er tot ist. Sie macht sich auf eine lange Reise in den tiefen Norden, zum kältesten Ende der Welt. Dorthin, in ihr Schloss aus Schnee und Eis, hat die Schneekönigin Kay verschleppt. Er soll ihr Sohn, der Prinz über ihr kaltes Reich werden.

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Wer denkt, dass die Rose die Blume der Liebe sei, der kennt nicht die Geschichte von der Distel, die ein junges Paar zusammenbringt und vom Unkraut und Eselsfutter zu einem hochwohlgeborenen Gewächs wird.

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Erzählung von Rainer Maria Rilke aus: Geschichten vom lieben Gott 1906 / Rezitation: Martina Gedeck / Anmerkung: Ich denke, wir müssen viel und aufmerksam zuhören, dann werden wir allmählich immer vorsichtiger antworten und immer besser. (R.M.Rilke)

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Lancelot kommt auf seiner Wanderschaft in eine Stadt, die ein Drache seit hunderten von Jahren tyrannisiert: Der Drache verlangt von den Städtern ein schönes junges Mädchen zur Ehe, um es sofort nach der Hochzeit zu töten. Alle haben sich mit diesem Brauch abgefunden, denn, so tröstet man sich, dafür beschützt der Drache die Stadt ja auch – vor möglichen anderen Drachen. Lancelot hingegen drängt es danach, die Stadt zu befreien, zumal ihm das als nächstes Opfer vorgesehene Mädchen sehr gefällt…

Seine Märchenkomödie schrieb Schwarz 1943, der „Drache“ symbolisierte zunächst Hitler und seine Armee, doch der weitere Verlauf der Handlung spiegelt die politischen Verhältnisse in der Sowjetunion unter Stalin und attackiert damit durch den Märchencharakter ironisch gebrochen Zwangsherrschaft und Totalitarismus ganz allgemein. „Der Drache“ durfte zu Lebzeiten des Autors nicht in Russland aufgeführt werden. – SR 2

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WDR 5 – Das gibt es nirgendwo sonst in der weiten Radio-Landschaft: Zu Jahresbeginn heißt es wieder »Als das Wünschen noch geholfen hat – 1001 Märchen im WDR«. Und das bedeutet noch einmal Märchen satt, vier Stunden Märchen aus aller Welt und allen Kulturen für Kinder und Erwachsene. Unter anderem mit „Der Katzenkönig“, „Der Eseltreiber und der Dieb“ und „Kalif Storch.

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