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Posts Tagged ‘Märchen’

Erzählung von Rainer Maria Rilke aus: Geschichten vom lieben Gott 1906 / Rezitation: Martina Gedeck / Anmerkung: Ich denke, wir müssen viel und aufmerksam zuhören, dann werden wir allmählich immer vorsichtiger antworten und immer besser. (R.M.Rilke)

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Lancelot kommt auf seiner Wanderschaft in eine Stadt, die ein Drache seit hunderten von Jahren tyrannisiert: Der Drache verlangt von den Städtern ein schönes junges Mädchen zur Ehe, um es sofort nach der Hochzeit zu töten. Alle haben sich mit diesem Brauch abgefunden, denn, so tröstet man sich, dafür beschützt der Drache die Stadt ja auch – vor möglichen anderen Drachen. Lancelot hingegen drängt es danach, die Stadt zu befreien, zumal ihm das als nächstes Opfer vorgesehene Mädchen sehr gefällt…

Seine Märchenkomödie schrieb Schwarz 1943, der „Drache“ symbolisierte zunächst Hitler und seine Armee, doch der weitere Verlauf der Handlung spiegelt die politischen Verhältnisse in der Sowjetunion unter Stalin und attackiert damit durch den Märchencharakter ironisch gebrochen Zwangsherrschaft und Totalitarismus ganz allgemein. „Der Drache“ durfte zu Lebzeiten des Autors nicht in Russland aufgeführt werden. – SR 2

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WDR 5 – Das gibt es nirgendwo sonst in der weiten Radio-Landschaft: Zu Jahresbeginn heißt es wieder »Als das Wünschen noch geholfen hat – 1001 Märchen im WDR«. Und das bedeutet noch einmal Märchen satt, vier Stunden Märchen aus aller Welt und allen Kulturen für Kinder und Erwachsene. Unter anderem mit „Der Katzenkönig“, „Der Eseltreiber und der Dieb“ und „Kalif Storch.

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Die kleine Meerjungfrau, die Prinzessin auf der Erbse, Däumelinchen, die Schneekönigin – Hans Christian Andersen hat uns Märchenfiguren von zeitloser Schönheit geschenkt. Er schuf Erzählungen, die bis heute in der ganzen Welt gelesen werden. Er vollzog eine Wandlung vom unbedeutenden Entlein zum schillernden Schwan der Literatur.

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Die Szene ist im Parterre, die Lichter sind schon angezündet, die Musiker sind im Orchester versammelt. – Das Schauspiel ist voll, man schwatzt durcheinander, mehr Zuschauer kommen, einige drängen, andre beklagen sich. Die Musiker stimmen.

Schlosser: Wenn ich meine rechte Meinung sagen soll, so halte ich das Ganze für einen Pfiff, Gesinnungen, Winke unter die Leute zu bringen. Ihr werdet sehen, ob ich nicht recht habe. Ein Revolutionsstück, soviel ich begreife, mit abscheulichen Fürsten und Ministern, und dann ein höchst mystischer Mann, der sich mit einer geheimen Gesellschaft tief, tief unten in einem Keller versammelt, wo er als Präsident etwa verlarvt geht, damit ihn der gemeine Haufe für einen Kater hält. Nun da kriegen wir auf jeden Fall tiefsinnige und religiöse Philosophie und Freimaurerei. Endlich fällt er als das Opfer der guten Sache. O du Edler! Freilich mußt du gestiefelt sein, um allen den Schurken die vielen Tritte in den gefühllosen Hintern geben zu können!

Fischer: Sie haben gewiß die richtige Einsicht, denn sonst würde ja der Geschmack abscheulich vor den Kopf gestoßen. Ich muß wenigstens gestehn, daß ich nie an Hexen oder Gespenster habe glauben können, viel weniger an den gestiefelten Kater.

https://www.projekt-gutenberg.org/tieck/kater/kater.html

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Wird an Märchen gedacht, malt sich dieses Bild häufig von selbst. Denn Märchen vollbringen eine erstaunliche Gradwanderung: Sie vermögen einen düsteren Schauer über den Rücken zu jagen, erscheinen zuweilen sogar brutal und grausam, und doch verströmen sie ein nostalgisches Odeur, das es behaglich werden lässt, erinnern an kosiges Erzählen von Geschichten am heimischen Kamin oder aber zur Guten Nacht. Denn letzten Endes obsiegt in ihnen doch das Gute über das Böse, die Prinzessin wird gerettet, die Hexe, die eben noch ein unschuldiges Kind verspeisen wollte, wird kurzerhand selbst in den Ofen verfrachtet…,..

Dornröschen, Thalia oder Zellandine? Eine Reise durch den Märchenwald der Zeit – Antikenrezeption im Märchen Dornröschen der Brüder Grimm (Henrik Maria Winterscheid)

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