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Posts Tagged ‘Marcel Proust’

SWR 2 – Samstag, 8. Januar 2022 um 23:03 Uhr – (angekündigte Länge: 315:00) via Hördat

Die Unstetigkeiten des Herzens (1. Teil)
Die Küsten von Balbec (2. Teil)
Betrübnisse von Monsieur de Charlus (3. Teil)

Prousts ›Suche nach der verlorenen Zeit ist nicht nur ein grandioser Roman, sondern auch der perfekte Ratgeber für alle Lebenslagen. Alain de Botton Der vierte Roman aus Marcel Prousts „À la recherche du temps perdu“ heißt „Sodom und Gomorrha I“, erschienen in zwei Bänden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen Städte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der Sünde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hat sich für Marcel, den Ich-Erzähler, zuvor die mondäne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen. Jetzt ist es Ausgangspunkt seiner Entdeckung der Welten von Sodom als der der männlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualität…

Die Hörspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erzählverlaufs. Sie kürzt aber radikal, um Platz zu schaffen: für umfangreiche akustische Tableaus entlang der Satzkonstruktionen, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Heterogenität belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit. Das Hörspiel basiert auf der neuen Übersetzung der „Recherche“ durch Bernd-Jürgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.

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Keinen Roman, sondern ein „Instrument der Erkenntnis“, hatte Marcel Proust (1871 – 1922) im Auge, als er sein siebenbändiges Werk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ schrieb. Bereits der 1913 in Frankreich erschienene erste Band polarisierte die Leserschaft. Die einen fühlten sich ratlos oder gar genervt ob der Fülle „lächerlicher Beobachtungen“. Die anderen waren hellauf begeistert: Zu einem seiner ersten Anhänger zählte Rainer Maria Rilke. Einen „seltsamen Wahrsager“ nannte der Dichter Proust und dessen Roman „ein unvergleichlich merkwürdiges Buch“ und ein bedeutendes Studienobjekt für die Psychoanalyse. Marcel Proust wurde 1871 in Auteuil als Sohn eines renommierten Pariser Arztes geboren. Er studierte zunächst Jura und tummelte sich in den feinsten Pariser Salons seiner Zeit, bis er sich mit Mitte dreißig aus dem sozialen Leben zurückzog, um sich in der Einsamkeit seines mit Kork ausgekleideten Zimmers am Boulevard Haussmann ganz dem Schreiben widmen zu können. Proust gilt neben Joyce und Kafka als Begründer der literarischen Moderne. Die Lange Nacht taucht ein in die Bewusstseins- und Sinnenschulung des Marcel Proust

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Es ist jetzt mehr als sechzig Jahre her, dass mir mein Freund Peter sagte, dass wir unbedingt Proust lesen müssten. Die deutsche Übersetzung der Recherche war gerade bei Suhrkamp erschienen. Wir lasen Proust, in kleinen Portionen, die Bände waren teuer. Peter bekam seine Bände preisgünstiger, da seine Mutter aus einer berühmten Verlegerfamilie stammte und überall Verlagsrabatt bekam…,.. loomings-jay.blogspot.com

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Mit Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton 
Produktion: SWR/Dlf 2020

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-ursendung-die-gefangene-1-3.3692.de.html?dram:article_id=480884

Teil 3 am 22.8.2020.- 20.05 Uhrim Deutschlandfunk Kultur

 

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SWR 2 – Donnerstag, 14. Mai 2020 um 22:03 Uhr, Teil 1/3 (Ursendung) 

„Hart und gemein zu sein zu dem, was man liebt, ist so natürlich! Andere sind uns gleichgültig, und Gleichgültigkeit lädt nicht zur Bosheit ein.“ – Marcel Proust

Der Ich-Erzähler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den höchsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die Lüge ist, um ihre Intensität zu spüren?  (Hördat)

 

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Weltabgeschiedenheit war nötig für diese Ästhetik… schwierig und völlig faszinierend… schreibt Kulturindustrie

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LEGITIMATIONSGEFÜHLE DES GLÜCKS

Proust gilt als der beste Analytiker des modernen Gefühls. In seinem riesenhaften Romanwerk beschreibt er „den Druck der sozialen Rolle auf das Tiefen-Ich im 20. Jahrhundert“. Die Lust am Rohstoff der Modernität, die besessene Neugier und der Drang, das Gefundene immer erneut zu imitieren und zu variieren macht die Schreibweise Prousts für den Französischkenner „germanisch“ oder „barbarisch“. Sein Zugriff ist rücksichtslos. Das Thema, da er wie ein Besessener bis zu seinem Tod verfolgt, heißt: Legitimationsgefühle des Glücks. Aufsteiger, Snobs, Verliebte, Aristokraten, Menschen, die vom Begehren zerfressen sind, Menschen, die ihre Nase an den Fenstern der Reichen und Edlen zerdrücken. Niemand hat über das 20. Jahrhundert Zusammenhängenderes und Lichtvolleres in einem so merkwürdigen Wortgetümmel verfasst. Die Proust Spezialistin, Ulrike Sprenger, berichtet.

https://www.dctp.tv/filme/news-stories-12-08-1996/?fbclid=IwAR1LUe1wBwINXWCkKyCfJXVT0hGCw_ksZ1LK390ytZqXFQ8uvdW96Zfa5sI

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Teil 1: Die Unstetigkeiten des Herzens – Nach dem gleichnamigen Roman von Marcel Proust. Das Hörspiel kann ab der Sendung bis zum 29. März 2018 auf dieser Seite angehört werden… – SWR 2

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Marcel Proust / Bildquelle: wikimedia / gemeinfrei Wir empfangen die Wahrheit nicht, wir müssen sie für uns selbst entdecken nach einer Reise durch die Wildnis, die niemand an unserer statt antreten, die niemand uns ersparen kann, denn unsere Weisheit ist der Standpunkt, von dem aus wir schließlich die Welt betrachten. Marcel Proust (1871 – […]

über Die Wahrheit selbst entdecken — Werner A. Krebber | Gelsenkirchen

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