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Posts Tagged ‘Manfred Porkert’

TCM_Akupunktur

Nach Wang-wei kam es 1027 zum Großmenschen. Große Bronzefiguren, auf deren Oberfläche die Foramina durch Löcher dargestellt waren, also die Akupunkturpunkte. Nach dem Xidongyeyu wurden diese anlässlich der Akademieprüfungen mit Wachs überzogen und innen mit Wasser gefüllt. Die Kandidaten mussten ihre Sicherheit im Auffinden der Punkte dadurch demonstrieren, daß sie mit einem Nadelstich das Gefragte, nunmehr unsichtbare Foramen sicher trafen, was durch den Austritt von Wasser eindrucksvoll bestätigt wurde.

Manfred Porkert – Chinesische Medizin

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Galle: Der Ordnungsbeamte. Er steuert die Impulse. Yang. Holz. Partner der Leber.

Dünndarm: Nahrung wird aufgenommen und umgewandelt. Feuer. Yang. Partner des Herzens.

Magen: Der Marktplatz. Zwischenspeicher. Erde. Partner der Milz. Yang.

Dickdarm: Fortleitungsorgan. Nahrung wird in Energie umgewandelt. Metall. Partner der Lunge. Yang.

Blase: Bezirkshauptstadt. Yang. Wasser. Partner der Niere.

Dreifacher-Erwärmer: Yang, Atmung, Verdauung und Ausscheidung. Auch die „drei Öfen“.

Manfred Porkert. Chinesische Medizin. Die orbes aulici.

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Manfred Porkert – Chinesische Medizin, 136

Niere: Yin, Wasser, Kälte, Yin im Yin. Nachts. Winter. Ohren. Faulig, schwarz, salzig, furchtsam, Schwäche und das Stöhnen.

Herzbeutel: Yin. Das umfangende Netz des Herzens.

Leber: Yin. Holz. Wärme. Yang im Yin. Morgens, Frühling. Sauer, grün, das Rufen.

Herz: Yin. Feuer, Hitze. Yang im Yang. Mittags, Sommer. Das Bittere. Lust und Lachen; scharlachrot.

Milz: Yin. Erde, Neutral. Nachmittags und Nachsommer. Lippen, Augenlider und der Mund. Das Süße, gelb und das Singen.

Lunge: Yin. Metall. Herbst, der Abend. Kühl und kalt. Nase und Haut. das Scharfe, der Kummer, das Weinen und weiß.

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Die Übungen des Langen Lebens …

Durch die Ataraxie kommt es zu einer Steigerung innerer Potenzen und Langlebigkeit, indem sie die Energieverluste, die durch den Drang zu handeln verursacht werden, verhindert.  Das war einer der Gründe, weshalb der ideale Fürst das wu wei üben sollte.

Die Herrscher des Altertums trugen eine Kopfbedeckung, von der ein Saum von Perlenschnüren herunterhing, der ihren Blick abschirmen sollte, und Ohrenschützer, die ihre Ohren verschlossen. So vermieden sie den durch den Gebrauch der Sinne  bedingten Verlust von Lebenskraft.

Denn die Sinnesorgane sind Öffnungen, durch welche die Seelen oder die Lebensgeister  versucht sind, nach außen  zu dringen. Deshalb muss man diese Öffnungen überwachen und diese Geister auf ihre jeweiligen Orte beschränken. ( S.214) –

Max Kaltenmark: Lao-tzu und der Taoismus, Insel Verlag 1996)

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