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Posts Tagged ‘Macht’

Macht erlaubt Menschen, frei zu handeln. Das kann förderlich sein oder fatal. Denn wo es ein Machtgefälle gibt, missbrauchen die Stärkeren oft ihre Position. Wo verläuft die Grenze? Eltern beenden mit einem Machtwort die Zeit der Kinder am Computer. Polizisten greifen auf Demonstrationen vielleicht unangemessen hart durch. Ist das eine Charakterfrage? Wer Macht hat, trägt Verantwortung – auch für Fälle der Machtextreme: Mobbing, Korruption oder den sexuellen Missbrauch von Kindern.

https://www.swr.de/swr2/wissen/die-macht-und-ihr-missbrauch-swr2-wissen-spezial-2021-05-15-100.html

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Noch nie war die Meinungsfreiheit so groß wie heute. Jede und jeder kann im Internet publizieren. Doch die Freiheit ist bedroht – von innen wie von außen.

Traditionelle Medien vs. Fake News, Hass und Verschwörungsmythen

Das Internet hat den öffentlichen Meinungsaustausch so stark verändert wie die Erfindung des Buchdrucks vor 500 Jahren, nur sehr viel schneller. Das klassische Telefon brauchte 75 Jahre, um 100 Millionen Nutzer*innen zu gewinnen, das Radio immerhin noch zwei Jahrzehnte. Bei Facebook waren es vier Jahre, Whatsapp und Instagram knackten die 100-Millionen-Marke nach zwei Jahren. Traditionelle Medien haben ihre Rolle als Gatekeeper des Nachrichtenstroms verloren. Fake News, Hass und Verschwörungstheorien überschwemmen die Internetportale und seriöser Journalismus verliert sein Geschäftsmodell.

SWR2 Wissen

„Man überschwemmt die Medien mit Lügen, verbreitet sie schamlos. Es geht nicht darum, jemanden zu überzeugen, sondern darum, die Menschen zu verwirren, zu überwältigen und aus der Öffentlichkeit zu vertreiben. Die Quantität der Argumente ist viel wichtiger als ihre Qualität. Das ist “the firehose of falsehood”, erklärt Jay Rosen.

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Wie kann sich der Mensch der eigenen Würde bewusst werden, um nicht mehr verführbar zu sein? Wie können Bedingungen geschaffen werden, um sich als Mensch zugehörig zu fühlen und in einer Gemeinschaft zu entfalten? Hierarchische Machtstrukturen funktionieren nicht mehr. Unternehmen erkennen, dass Menschen nur dann kreativ werden und Verantwortung übernehmen, wenn sie sich dort wohl fühlen und Vorstellungen einbringen können, die für sie sinnvoll sind.

https://www.sinn.fm/experten-interview-ueber-sinn-und-arbeit-mit-gerald-huether-neurobiologe-und-hirnforscher/

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Politische Teilhabe hängt in unserer Gesellschaft von Geld und Macht ab, sagt Stephan Lessenich. Daher seien Demokratie und Kapitalismus nicht kompatibel. Von Beate Hausbichler

Dass wir uns in Zeiten der Postdemokratie befänden, ist eine bekannte These. Doch wie können wir uns in eine gute alte Demokratie zurückwünschen, wenn es sie im Grund nie gegeben hat? Diese Frage stellt der deutsche Soziologe Stephan Lessenich, der auf Einladung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien über echte politische Teilhabe und die sozioökonomischen Hürden auf dem Weg dorthin gesprochen hat. – derstandard.at

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Der Begriff „Machiavellismus“ hat es in den politischen Diskursen zu zweifelhafter Berühmtheit gebracht. Sabine Appel fragt nach der Aktualität des florentinischen Philosophen und Politikers. – 11.11.2017 | 26 Min. | Quelle: SWR

ardmediathek.de

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Hesiod hat die Frage von Macht und die Gewalt als die zwei Seiten jeder weltlichen Herrschaft beispielhaft in seiner Schrift Werke und Tage behandelt und sie zugleich unmittelbar an die Lebenserfahrung seiner Hörer geknüpft.

Das Thema seiner Dichtung ist vordergründig das vorbildliche Wirtschaften auf dem Hof und das einträgliche Zusammenleben in dörflicher Nachbarschaft. Man muss sich jedoch bewusstmachen, dass dieser Text im lokalen Kontext der frühen griechischen Polis vorgetragen und die Anspielungen auf soziale Probleme der Zeit von den Hörern unmittelbar verstanden wurden.

http://diepaideia.blogspot.com/2017/07/hesiod-und-die-weltliche-herrschaft.html

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In der 227. Betrachtung über „Menschliches, Allzumenschliches“ erörtert Friedrich Nietzsche die stabile Grundlosigkeit vieler Institutionen, Tätigkeiten, Überzeugungen. Der unübertroffene Diagnostiker menschlicher Torheiten beschreibt die Fadenscheinigkeit des „Vertrauens“, dessen Schwinden von Politik, Laien- und Expertenpublizistik so lautstark beklagt wird: holbachinstitut.wordpress.com/

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Ist es eigentlich gleichgültig, wie in der Öffentlichkeit gesprochen wird, selbst wenn die Gefahr der Herrschaft des Idiotischen über das Vernünftige droht? Wollen wir unsere politische Kommunikation nicht ruinieren, müssen wir gut aufpassen, meint der Philosoph Florian Goldberg.

Mit jeder neuen Lebensäußerung entwickelt sich der amerikanische Präsident mehr zu einer Art „Du-weißt-schon-wer“ der realen Welt. Mit dem Unterschied, dass man ihn im Gegensatz zum „dunklen Lord“ aus dem Harry-Potter-Universum nicht aus Angst, sondern aus Abscheu nicht mehr beim Namen nennen möchte.

Man weiß, er hat es darauf angelegt. Schon immer. Jede Nachricht ist eine gute Nachricht. Jedes Bild ein schönes. Die Macht hat, wer die meiste Aufmerksamkeit erzeugt. Quod erat demonstrandum.

http://www.deutschlandradiokultur.de/politische-kommunikation-droht-die-herrschaft-des.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=378963

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Was weiß ich schon von mir, wenn ich nicht weiß, dass jeder versucht, schlechte Absichten und Handlungen zu rationalisieren, um sie edel und wohltätig erscheinen zu lassen? Dass Streben nach Macht bedeutet, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe mit Füßen zu treten?

Dass die heutige Industrie-Gesellschaft vom Prinzip der Selbstsucht, des Habens und des Konsumierens bestimmt ist und nicht von den Prinzipien der Liebe und Achtung vor dem Leben, die sie predigt? Wenn ich nicht fähig bin, die unbewussten Aspekte der Gesellschaft, in der ich lebe, zu analysieren, kann ich nicht wissen, wer ich bin, weil ich nicht weiß, in welcher Hinsicht ich nicht bin.

(Vom Haben zum Sein, S.103, Manesse, Zürich)

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