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†9.6.´00 [Ichgehen]

via: letna-prager-kleine-seiten

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Über Friedrich Dürrenmatt schreibt Marie-Luise Wünsche, Tibor Racz über Illusionen: Ungar-Roma-ZigeunerEuropa der Regionen: das Projekt gegen nationale Überhöhung und Fremdenfeindlichkeit von Robert Menasse; Heimat und Fremde beschreibt den Kampf zwischen Einheimischen und Flüchtlingen / Vertriebenen nach 1945; Hans Natonek weiß, was Emigration heißt und die Beschaffung notwendiger Papiere bedeutet: Die Pass-Stunde; die Texte in Asyl-Flucht-ilb 2015 (zwei Gedichte) und Ota Filip – ilb 2015 beziehen sich auf die (aktuelle) Situation von Flüchtlingen; der syrische Dichter Nouri Al-Jarrah erzählt in seinem Gedicht vom Anfang des Bürgerkriegs in seinem Land; Carolina Schutti ist mit einem Ausschnitt ihrer EU-preisgekrönten Erzählung vertreten; Erinnerung im Wandel: Zeugnisse, Zeitzeugenschaft, Erzählweisen zu Holocaust, NS und 2. Weltkrieg; Noch einmal Vaculik – Erinnerung an den am 6. Juni 2015 verstorbenen Schriftsteller und Dissidenten Ludvík Vaculík; neue Bücher (Milena Jesenskás Briefe aus der Gefangenschaft: Roma als Nachbarn) auf Kurz und gutArbeit 4.0 – Zur Ökonomisierung des Menschen und TTIP + die Folgen von Joseph E. Stiglitz; Kulturmagazin aus Prag – http://www.letnapark-prager-kleine-seiten.com/

 

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Jan Švankmajer, ein am 4. September 1934 in Prag geborenenes Multitalent: seines Zeichens surrealistischer Filmemacher, Dichter, Zeichner und Objektkünstler, der außerhalb Tschechiens durch seine surrealistischen Animationen und Filme (zwischen 30 Sekunden und 95 Minuten) berühmt wurde. Vor allem die Regisseure Terry Gilliam und Tim Burton berufen sich in ihrer Arbeit immer wieder auf ihn als einen ihrer wichtigsten inspirierenden Vorbilder.

Švankmajer studierte Anfang der 50er Jahre zunächst am Institut für angewandte Kunst und dann an der Prager Akademie der bildenden Künste. Seine Fachrichtung wurde das Marionettentheater. 1970 lernte er seine Frau, die surrealistische Malerin Eva Švankmajerova und den Organisator und Theoretiker der tschechischen Surrealisten-Gruppe, Vratislav Effenberg kennen, der er auch beitrat. Durch Alfred Radok und die Laterna Magica kam er zum Film. Sein erster Film war 1964 Posle dní trik pana Schwarcewalldea a pana Edgara (deutsch: Der letzte Trick des Herrn Schwarzewald und des Herrn Edgar). Von 1973 bis 1980 hatte er Berufsverbot, weil er angeblich politische Botschaften in seinen Kurzfilm Leonarduv deník (deutsch Leonardos Tagebuch) geschnitten hatte.- jan-svankmajer

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Zeitzeugenschaften eines ‚poeta juris‘?

Am 21.VI. 1913 hält Franz Kafka jenen viel zitierten reflexiven ‚Seufzer‘ fest, dessen erster Satz dem amerikanischen Schriftsteller und Juristen Louis Begley als Titel seiner Kafka-Biografie aus dem Jahre 2008 (dt.: 2009) diente: „Die ungeheure Welt, die ich im Kopfe habe. Aber wie mich befreien und sie befreien ohne zu zerreißen. Und tausendmal lieber zerreißen, als sie in mir zurückhalten oder begraben. Dazu bin ich ja hier, das ist mir ganz klar.“ – zweiter Versuch

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