Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Lesart’

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/nana-kwame-adjei-brenyah-ueber-rassismus-der-tod-von-george.1270.de.html?dram:article_id=478865

Adjei-Brenyah: Ich bin sehr hoffnungsvoll. Ich habe mich für Hoffnung entschieden, weil es um viel zu viel geht, als das man einfach auf Hoffnung verzichten könnte. Ich weiß nicht, wann genau dieser Wandel kommen wird, aber er wird kommen und wir werden ihn in Echtzeit herbeiführen. Ich bin wirklich voller Zuversicht.

Nana Kwame Adjei-Brenyah: „Friday Black“ Aus dem Englischen übersetzt von Thomas Gunkel. Penguin Verlag, München 2020, 241 Seiten, 20 Euro

Read Full Post »

„Der Mensch wird aussterben“

Kurt Kotrschal im Gespräch mit Maike Albath

Stößt die menschliche Evolution an ihre Grenzen? Der Evolutionsbiologe Kurt Kotrschal bezweifelt, dass Menschen in Zukunft völlig neue Fähigkeiten entwickeln könnten: „Aus Spezialisierungen kommt evolutionär nie etwas Neues, sondern die spezialisierten Arten sterben immer irgendwann einmal aus. Und so wird es uns, so leid es mir tut, auch gehen. Ich hoffe natürlich, dass es noch eine Zeitlang dahingeht.“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/evolutionsbiologe-kurt-kotrschal-der-mensch-wird-aussterben.1270.de.html?dram:article_id=464117

Read Full Post »

Bernhard Kegel im Gespräch mit Joachim Scholl – DLF Kultur

Jedes vierte Tier auf der Welt ist ein Käfer – die Artenvielfalt ist riesig, aber auch gefährdet. Der Biologe und Autor Bernhard Kegel hat ein Buch über die Insekten geschrieben. Im Gespräch erklärt er, was seine Faszination für Käfer ausmacht.

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ Dass es sich bei dem Ungeziefer in der „Verwandlung“ von Franz Kafka, wie gemeinhin angenommen, um einen Käfer handelt, daran hat Bernhard Kegel seinen Zweifel. Er habe in der Erzählung „keinen konkreten Hinweis“ dafür gefunden, dass Kafka einen Käfer oder überhaupt ein Insekt beschreibe.

Read Full Post »

László Földenyi im Gespräch mit Joachim Scholl – Weil heute für alles eine Lösung her muss, wirkt der Melancholiker wie aus der Zeit gefallen: Das sagt der ungarische Auto László Földényi, der in seinem neuen Buch überraschende Parallelen zwischen Albrecht Dürer und Stanley Kubrick entdeckt.

Die Melancholie ist ein ganz merkwürdiger Begriff in unserer abendländischen Geschichte, denn er hatte ganz unterschiedliche, manchmal einander ausschließende Bedeutungen.

Manchmal war Melancholie ein Zeichen der herausragenden Persönlichkeit, mal war Melancholie ein Zeichen der Geisteskrankheit – die ‚Idioten‘ wurden Melancholiker genannt –, manchmal die herausragenden Künstler, die kreativen Menschen, die Genialität oder die faulen Leute.

Es ist interessant: Ganz unterschiedliche Deutungen, aber trotzdem blieb der Begriff Melancholie immer lebendig. Mich interessiert, was der gemeinsame Nenner dieser unterschiedlichen Deutungen ist…,.. DLF Kultur

Read Full Post »

Sissel Gran im Gespräch mit Joachim Scholl. Dieser:

Es passiert ständig in einer liberalen Gesellschaft, und doch: Wen es trifft, für den ist eine der einschneidendsten, schmerzhaftesten Erfahrungen: Das Zerbrechen der Partnerschaft oder der Ehe – die Trennung. Wie man damit besser umgeht, lesen wir nun bei Sissel Gran, der bekannteste Psycho- und Paartherapeutin in Norwegen. Soeben ist ihr neues Buch auch auf Deutsch erschienen, „Ich verlasse Dich, weil ich leben will. Frei werden von Schuldgefühlen.“ so der Titel.

Sissel Gran, Ihr Blick richtet sich auf die, die gehen, die ihren Partner verlassen. Instinktiv denkt man ja, der oder die Verlassene braucht erstmal die größere Zuwendung und darüber gibt es auch eine reichhaltige Literatur. Über die anderen, die Verlassenden wird wenig geschrieben – warum wurde bisher so wenig über die Verlassenden geschrieben – weil sie die „Bösen“ sind? – DLF Kultur

Read Full Post »

„Das tue ich mir künstlerisch nicht an“

 

Read Full Post »

„Das ist sprachliche Aufrüstung, die zu Gewalt führen wird“

Moderation: Andrea Gerk

.. Das hatten wir schon mal, da kommt jetzt doch die Lehre aus dem „Dritten Reich“: Das fängt praktisch mit verbaler Entwertung einzelner Gesellschaftsmitglieder an, und dann dauert es nicht mehr lange, da geht einer quer über die Straße und haut dem einen vor den Kopf, weil es ja eh nur Ungeziefer ist. Und das meine ich, das ist sprachliche Aufrüstung, die nachher zu direkter physischer Gewalt führen wird, das wissen wir…

http://www.deutschlandfunkkultur.de/durs-gruenbein-ueber-die-verrohung-der-sprache-das-ist.1270.de.html?dram:article_id=419600

Read Full Post »

Vor mehr als 50 Jahren schrieb Hannah Arendt über Freiheit, Befreiung und Revolution. Danach gab es noch viele Revolutionen, viele davon scheiterten. Doch auch dann, so die Philosophin in der Schrift aus dem Nachlass, bleibe die Sehnsucht nach Freiheit.

Es ist schwer zu entscheiden, so formuliert es Hannah Arendt in ihrem im Nachlass gefundenen Essay „Die Freiheit, frei zu sein“, „wo der Wunsch nach Befreiung, also frei zu sein von Unterdrückung, endet und der Wunsch nach Freiheit, also ein politisches Leben zu führen beginnt.“

Der 1967 fertiggestellte Text liegt erstmals in deutscher Übersetzung vor: deutschlandfunkkultur.de

Read Full Post »