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Posts Tagged ‘Leonardo da Vinci’

Leonardo das Vinci – mit diesem Namen verbindet man weltberühmte Gemälde wie die „Mona Lisa“ oder „Das letzte Abendmahl“. Zum 500. Todestag des Künstlers richtet sich der Blick aber auch auf den frühen Naturwissenschafter und Ingenieur Leonardo. Der hatte angesichts der endlosen Konflikte zwischen italienischen Herrschern vor allem viele neue Waffen angedacht. Seinem Mailänder Herzog Ludovico Sforza bot Leonardo stromlinienförmige Geschosse mit Steuerschwänzen, Schnellfeuergeschütze und Prototypen des Panzers an. Viele seiner Entwürfe waren letztlich nicht umsetzbar. Ö1

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Von Leonardo da Vinci sind über 6000 Blätter voller Zeichnungen und Notizen erhalten, mit denen er versuchte, Naturgesetzen auf die Spur zu kommen und so zu erkennen, was die Welt „im Innersten zusammenhält“.

Mit Leonardo beginnt eine neue Weise, die Welt zu sehen. Er verließ sich nicht auf althergebrachtes Wissen, sondern versuchte die Welt vom Anbeginn an neu und analytisch zu erfassen. Ihm reichte es nicht, einfach nur irgendwo hinzuschauen sondern er war der Überzeugung, dass es notwendig ist, systematische Experimente machen…

http://diepaideia.blogspot.de/

 

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Zeichnend die Welt verstehen – Von Matthias Kußmann

Leonardo da Vinci (1452 – 1519) kennt man als Bildenden Künstler und Ingenieur. Doch er war auch ein großer Naturphilosoph. Er wollte die Natur verstehen und ihre Gesetze für den Menschen nutzbar machen – und dadurch wiederum der Natur nützen. Technik dürfe der Natur nicht schaden, sagte er. Viele seiner Überlegungen waren zu seiner Zeit völlig ungewöhnlich und sind heute wissenschaftliches Allgemeingut. Unter anderem führte er den Begriff der Naturgesetze ein, begründete den Empirismus, sprach sich für interdisziplinäres Forschen aus und nahm die heutige Bionik vorweg, die in der Natur die Lösung technischer Probleme findet – etwa indem man die Oberfläche von Taucheranzügen der Haihaut nachbildet. Leonardo meinte, dass „Sehen verstehen heißt“. Er nutzte erstmals exakte Zeichnungen als Mittel zur philosophischen und wissenschaftlichen Erkenntnis; heute leisten das bildgebende Verfahren. Doch er experimentierte auch zeichnend, entwarf Dinge oder Maschinen, die es noch nicht gab – und schuf damit eine frühe Form virtueller Realität.- SWR2

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Die Wertschätzung der „vita solitaria e contemplativa“. Leseprobe aus: Carl Gibson, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche.

Leonardo, 1452 in Vinci bei Florenz geboren, trat bereits 1482 aus eigenem Antrieb in die Dienste des Herzogs von Mailand und genoss am Hof des Ludovico Sforza, genannt Il Moro, eine herausgehobene Stellung als Universalwissenschaftler. Anders als Michelangelo, dessen Wirken nahezu alle Bereiche der etablierten Künste umfasste, war Leonardo, über die Sphären der Kunst hinaus, weitaus praktischer ausgerichtet. Er war nicht nur der Begründer einer Malerakademie, sondern auch Architekt, Dombaumeister, Kriegstechniker und Ingenieur für Wasserwesen. Er war Anatom und Erfinder – ein Archimedes der Renaissance! carl-gibson-essays

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I’ve always found anatomical drawing fascinating. At its best, it occupies an aesthetic space somewhere between mystical fine art and cutting-edge scientific observation—a space carved out during the Italian Renaissance, when the boundaries between artistic training and scientific inquiry were permeable and often nonexistent.

Famously, the period introduced renderings of the human figure so anatomically accurate that “until about 1500-1510,” writes the Metropolitan Museum of Art, the artists’ “investigations surpassed much of the knowledge of anatomy that was taught at the universities.”

http://www.openculture.com/2016/03/download-the-sublime-anatomy-drawings-of-leonardo-da-vinci.html

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