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Posts Tagged ‘Laotse’

Jetzt wisst Ihr, warum das Buch Tetteki Tosui heißt oder die Eiserne Flöte, die verkehrt geblasen wird. Es ist das Buch über den Ton mit der einen Hand.

Es ist das tägliche Leben in Zen.

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Bachmeditationen. Dienstag, 31. Mai 2022, 20:00 bis 21:00 Uhr im NDR Kultur

Feature von Jean-Claude Kuner.

Während das Konservatorium in Beijing 1966 geschlossen und Klaviere zertrümmert werden, wird die 16-jährige Musikstudentin Xiao-Mei wie Millionen andere aufs Land verschleppt und verbringt fünf Jahre in einem Arbeitslager. Dann führt eine Irrfahrt die junge Pianistin aus Maos Arbeitslagern über Hongkong, die USA und Paris auf die Konzertbühnen Europas. Sie wird eine der herausragenden Interpretinnen v.a. der Musik von Bach. In dem kleinen französischen Ort Névache findet Zhu Xiao-Mei ihre Inspiration. Hier verbindet sie die Spiritualität von Bach mit der chinesischen Philosophie von Lao-tse.

https://www.ndr.de/kultur/epg/Feature-Bachmeditationen,sendung1258030.html

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… lautet das beständige, allen Wesen gemeinsame Gesetz. Wer dieses Gesetz kennt, besitzt ein Wissen höherer Art, das Laotse ming, d.h. Helligkeit, Erleuchtung, nennt. Allerdings begnügt sich der Heilige nicht mit dem verstandesmäßigen Erfassen dieses Gesetzes; er verwirklicht es zutiefst, indem er selbst in das Dao zurückkehrt. Diese Rückkehr hat geistige Bedeutung, geht es bei ihr doch darum, sich mit dem Dao zu identifizieren, indem man in sich selbst dessen Einheit, Einfachheit, Leerheit verwirklicht.

Die Kenntnis des Dao ist keine gewöhnliche Wissenschaft. Die Daoisten verurteilen Wissenschaft als etwas Gefährliches, ist sie doch Anlass der Zerstreuung, sie, die in das Sein die Vielfalt einführt. Um die Einheit und die Einfachheit zu bewahren oder wiederherzustellen, um gegen die Verführungen der diskursiven Wissenschaft sich zu wappnen, bedarf es einer geistigen Reinigung. Diese nimmt ihren Anfang bei der Disziplinierung der Sinnesorgane und der Leidenschaften.

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Obwohl die Tradition des Qigong in den letzten Jahren innerhalb und außerhalb Chinas immer mehr Verbreitung findet, wird jedoch kaum ernsthaft nach Herkunft und Sinn dieser alten Techniken gefragt. Die Chinesen schreiben dem Qigong zwar ein Alter von 5.000 bis 7.000 Jahren zu, sprechen aber bezüglich dessen Herkunft nur von einem über die Jahrtausende erworbenen Erfahrungswissen oder verlieren sich in mythischen traditionellen Formulierungen. Die Frage nach dem Sinn wird meist nur im therapeutischen Rahmen gestellt und manchmal — selten — im Kontext der taoistischen, buddhistischen oder konfuzianischen Überlieferungen.

https://schuledesrades.org/palme/docs/arpad/?Q=3/5/65/1

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Kannst du die Körper-Seele nähren und das Eine bewahren, ohne dass sie sich trennen?
Kannst du den Atem konzentrieren und ihn weich werden lassen, wie den eines Neugeborenen?
Kannst du den dunklen Spiegel klären, so dass alle Flecken verschwinden.
Kannst du durch Nicht-Wissen das Land lieben und die Leute regieren?
Kannst du das Tor des Himmels öffnen und schließen und wie ein Weibchen sein?
Kannst du durch Nicht-Wissen das klare Licht die vier Richtungen erfüllen lassen?
Gebäre es und nähre es,
gebäre es, aber suche es nicht zu besitzen,
fördere es, aber beherrsche es nicht.
Das nennt man die dunkle Tugend.

Laozi spricht hier eine für uns ungewohnte Art des Lernens an, ein Lernen, das nicht auf die Vermehrung von Wissen zielt. Es hat vielmehr mit dem Körper zu tun und dessen Verbindung zur Natur und ihren KräftenDer Daoismus meint: „Wir sind nur durch den Körper in der Wirklichkeit gegründet.“ Doch so zuhause sind wir meist in unseren Gedanken, Vorstellungen und Gefühlen, das wir den Körper vergessen, und die Notwendigkeit, ihn zu nähren, die Ordnung seiner Energien zu schützen und die Einheit zwischen Innen und Außen wiederherzustellen…,.. https://qigong-austria.com/das-bewahren-des-einen/

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Doch ebenso wenig wie wu ein absolutes Nichts bezeichnet, wird mit wu wei ein Ideal des absoluten Nichtstuns, der absoluten Aktionslosigkeit ausgedrückt. Im Gegenteil, wu wei entspricht einer im höchsten Grade wirkkräftigen Haltung, aus der jede Wirkung möglich ist.

Wer sich dem Studium widmet, wächst jeden Tag (hinsichtlich seiner Anstrengungen, seiner Ansprüche). Wer sich dem Dao widmet, nimmt jeden Tag ab (hinsichtlich seiner Aktivitäten, seiner Begierden). Indem er von Stufe zu Stufe abnimmt, gelangt er zum wu wei, zum „Nicht (mehr) Handeln“. Indem er nicht mehr handelt, gibt es nichts, das er nicht bewirkt. (Kapitel 48 – Laotse)

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Im 5. Streich von „Max und Moritz“ aus der Feder des humoristischen Dichters und Philosophen Wilhelm Busch (1832 – 1908) werden wir mit dem deutschen Qualitätsmerkmal „Fleiß“ (lat.: industria) konfrontiert. Das Wort geflissentlich leitet sich wie Fleiß vom mittelhochdeutschen Verb vlizen ab, das streben, trachten oder sich bemühen bedeutete…

Im 5. Kapitel in Lao Tse’s „Tao Te King“ lesen wir:

„Himmel und Erde nehmen keine Rücksicht
und behandeln die zehntausend Dinge
wie Opfertiere aus Stroh.
Der Weise nimmt keine Rücksicht
und behandelt die Menschen wie Opfertiere aus Stroh.
Der Raum zwischen Himmel und Erde ist wie ein Blasebalg:
Leer und doch unerschöpflich.
Je mehr man drückt, desto mehr kommt heraus.
Viele Worte führen unweigerlich zum Schweigen.
Es ist besser, beim Nichts zu bleiben.“

Von vorne geht es hier entlang: http://www.epochtimes.de/jalousie-fleiss-oder-eifersucht–1049658.html

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Übt man das Lernen, so nimmt man täglich zu, übt man den rechten Weg, so nimmt man täglich ab:
Man nimmt ab und immer weiter ab und kommt so zur Tatlosigkeit:
Man tut nichts – und dabei ist nichts nicht getan.

Laozi

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