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Posts Tagged ‘Laotse’

Kannst du die Körper-Seele nähren und das Eine bewahren, ohne dass sie sich trennen?
Kannst du den Atem konzentrieren und ihn weich werden lassen, wie den eines Neugeborenen?
Kannst du den dunklen Spiegel klären, so dass alle Flecken verschwinden.
Kannst du durch Nicht-Wissen das Land lieben und die Leute regieren?
Kannst du das Tor des Himmels öffnen und schließen und wie ein Weibchen sein?
Kannst du durch Nicht-Wissen das klare Licht die vier Richtungen erfüllen lassen?
Gebäre es und nähre es,
gebäre es, aber suche es nicht zu besitzen,
fördere es, aber beherrsche es nicht.
Das nennt man die dunkle Tugend.

Laozi spricht hier eine für uns ungewohnte Art des Lernens an, ein Lernen, das nicht auf die Vermehrung von Wissen zielt. Es hat vielmehr mit dem Körper zu tun und dessen Verbindung zur Natur und ihren KräftenDer Daoismus meint: „Wir sind nur durch den Körper in der Wirklichkeit gegründet.“ Doch so zuhause sind wir meist in unseren Gedanken, Vorstellungen und Gefühlen, das wir den Körper vergessen, und die Notwendigkeit, ihn zu nähren, die Ordnung seiner Energien zu schützen und die Einheit zwischen Innen und Außen wiederherzustellen…,.. https://qigong-austria.com/das-bewahren-des-einen/

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Doch ebenso wenig wie wu ein absolutes Nichts bezeichnet, wird mit wu wei ein Ideal des absoluten Nichtstuns, der absoluten Aktionslosigkeit ausgedrückt. Im Gegenteil, wu wei entspricht einer im höchsten Grade wirkkräftigen Haltung, aus der jede Wirkung möglich ist.

Wer sich dem Studium widmet, wächst jeden Tag (hinsichtlich seiner Anstrengungen, seiner Ansprüche). Wer sich dem Dao widmet, nimmt jeden Tag ab (hinsichtlich seiner Aktivitäten, seiner Begierden). Indem er von Stufe zu Stufe abnimmt, gelangt er zum wu wei, zum „Nicht (mehr) Handeln“. Indem er nicht mehr handelt, gibt es nichts, das er nicht bewirkt. (Kapitel 48 – Laotse)

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Im 5. Streich von „Max und Moritz“ aus der Feder des humoristischen Dichters und Philosophen Wilhelm Busch (1832 – 1908) werden wir mit dem deutschen Qualitätsmerkmal „Fleiß“ (lat.: industria) konfrontiert. Das Wort geflissentlich leitet sich wie Fleiß vom mittelhochdeutschen Verb vlizen ab, das streben, trachten oder sich bemühen bedeutete…

Im 5. Kapitel in Lao Tse’s „Tao Te King“ lesen wir:

„Himmel und Erde nehmen keine Rücksicht
und behandeln die zehntausend Dinge
wie Opfertiere aus Stroh.
Der Weise nimmt keine Rücksicht
und behandelt die Menschen wie Opfertiere aus Stroh.
Der Raum zwischen Himmel und Erde ist wie ein Blasebalg:
Leer und doch unerschöpflich.
Je mehr man drückt, desto mehr kommt heraus.
Viele Worte führen unweigerlich zum Schweigen.
Es ist besser, beim Nichts zu bleiben.“

Von vorne geht es hier entlang: http://www.epochtimes.de/jalousie-fleiss-oder-eifersucht–1049658.html

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Übt man das Lernen, so nimmt man täglich zu, übt man den rechten Weg, so nimmt man täglich ab:
Man nimmt ab und immer weiter ab und kommt so zur Tatlosigkeit:
Man tut nichts – und dabei ist nichts nicht getan.

Laozi

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Die Übungen des Langen Lebens …

Durch die Ataraxie kommt es zu einer Steigerung innerer Potenzen und Langlebigkeit, indem sie die Energieverluste, die durch den Drang zu handeln verursacht werden, verhindert.  Das war einer der Gründe, weshalb der ideale Fürst das wu wei üben sollte.

Die Herrscher des Altertums trugen eine Kopfbedeckung, von der ein Saum von Perlenschnüren herunterhing, der ihren Blick abschirmen sollte, und Ohrenschützer, die ihre Ohren verschlossen. So vermieden sie den durch den Gebrauch der Sinne  bedingten Verlust von Lebenskraft.

Denn die Sinnesorgane sind Öffnungen, durch welche die Seelen oder die Lebensgeister  versucht sind, nach außen  zu dringen. Deshalb muss man diese Öffnungen überwachen und diese Geister auf ihre jeweiligen Orte beschränken. ( S.214) –

Max Kaltenmark: Lao-tzu und der Taoismus, Insel Verlag 1996)

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Das Wort guigen stammt aus der Frühlings- und Herbstzeit (8. – 5. Jh. v.Chr.), und zwar aus dem Daodejing, das Laozi [zugeschrieben wird]:

„… von allen dingen in ihrer vielfalt

findet ein jedes zurück zur wurzel

wurzelwiederfinden heißt stille…“

Das bedeutet, dass die Zehntausend Wesen und Dinge der Natur dazu tendieren, zu ihrem Ursprung zurückzukehren, zum Ausgangspunkt des Lebens. Laozi nennt dies die Stille. 

Und das ist auch gemeint, wenn wir sagen, dass die Blätter, wenn sie fallen, zu ihrer Wurzel zurückkehren.

 Wurzelwiederfinden guigen bedeutet also, dass der Mensch zu seinem Ursprung zurückkehrt.

In der traditionellen chinesischen Medizin gilt das Qi als der Ursprung des Menschen. Wenn die Wurzel stirbt, dann vertrocknen Stengel und Blätter. Wenn das Qi sich sammelt, dann entsteht Form/Gestalt, wenn Qi sich zerstreut, dann vergeht die Form/Gestalt.

Qi ist der grundlegende Stoff, aus dem der menschliche Körper/Leib aufgebaut ist, d.h. die Speicher- und Palastorgane, die Leitbahnen und Gefäße und andere Bestandteile sind die wesentliche Grundlage für die Lebensprozesse.

 Von der Qigong-Lehre her gesehen, ist jede Krankheit ein Fülle- oder Schwächezustand des Qi in den Speicher- und Palastorganen und den Leitbahnen und Gefäßen bzw. eine Blockade im Organ- oder Gefäßsystem oder eine Veränderung der Qi-Qualität in den genannten Systemen.

Wenn durch das Guigen Qigong das Qi trainiert wird, dann werden die Gefäße durchgängig, krankes Qi vertrieben, klares Qi gesammelt, das wahre Qi genährt. So kehrt man zur Wurzel zurück und nährt den Ursprung, schützt die Gesundheit und stärkt Körper/Leib, beugt Krankheit vor, heilt Krankheit und eröffnet alle möglichen Wirkungen.  – (Text Prof. Zhong Lei und die Übersetzung von Prof. Gudula Linck)

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Vor fast 2500 Jahren ist das Weisheitsbuch des Daode jing entstanden. Es ist das meistübersetzte Buch nach der Bibel. In paradoxen Aussagen entwickeln die Schriftrollen eine Weltsicht, deren oberstes Prinzip der Einklang mit der Schöpfung ist. © WDR 2016

Zum Anhören und Download: www1.wdr.de/

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Schaffe Leere bis zum Höchsten! Wahre Stille bis zum Völligsten! …
Die Dinge in all ihrer Menge, ein jedes kehrt zurück zu seiner Wurzel.

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Das Wort „guigen“ stammt aus dem Daodejing, das dem (Mit-)Begründer des Daoismus Laotse zugeschrieben wird: „Von allen Dingen in ihrer Vielfalt findet ein jedes zurück zur Wurzel – Wurzel wiederfinden heißt Stille.“ Das bedeutet, dass die Zehntausend Wesen und Dinge der Natur dazu tendieren, zu ihrem Ursprung zurückzukehren, zum Ausgangspunkt des Lebens.

Laotse nennt dies die Stille. Das ist auch gemeint, wenn wir sagen, dass die Blätter, wenn sie fallen, zu ihrer Wurzel zurückkehren. Wurzelwiederfinden „guigen“ bedeutet also, dass der Mensch zu seinem Ursprung zurückkehrt. In der traditionellen chinesischen Medizin gilt das Qi als der Ursprung des Menschen. Wenn die Wurzel stirbt, dann vertrocknen Stengel und Bätter. Wenn das Qi sich sammelt, dann entsteht Form/Gestalt, wenn Qi sich zerstreut, dann vergeht die Form/Gestalt. Wenn durch Guigen-Qigong das Qi trainiert wird, dann werden die Gefäße (Leitbahnen) geöffnet, krankes Qi vertrieben, klares Qi gesammelt und das wahre Qi genährt.

Eine Übung für Geist und Seele. Es gibt im Qigong etwa 10.000 dokumentierte Übungsstile. Den für emotionale Ungleichgewichte derzeit wirksamsten Stil stellt das System der weißen Kugel dar! – Das System der weißen Kugel

Gustav-Adolf-Schule, Pädagogisches Zentrum, Mozartstr. 1

donnerstags, 18:15 – 19:45 Uhr

ab 04.09.2014, 10 Termine, 20 Ustd., 40,— EUR

http://www.datteln.de/4_Kultur_Bildung/Volkshochschule.htm

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