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Posts Tagged ‘klimaretter.info/’

Über die Folgen der Meeresversauerung wissen Forscher schon recht viel. Weit weniger bekannt ist dagegen, was in Seen und Flüssen passiert, wenn die CO2-Konzentration zunimmt. Die ersten Erkenntnisse sind beunruhigend.

Für Meereslebewesen hat der Klimawandel weitreichende Konsequenzen: Durch Änderungen der Oberflächentemperatur werden Arten aus ihren angestammten Gebieten verdrängt. Zudem erwärmt das vom Menschen emittierte Kohlendioxid nicht nur die Atmosphäre und Ozeane. Die Weltmeere binden auch erhebliche Mengen CO2 und werden dadurch saurer. Für etliche Meeresbewohner – vor allem für diejenigen mit Kalkschalen wie Muscheln, Seesterne und Seeigel – ist der sinkende pH-Wert in den Meeren ein Problem, da das saurere Wasser ihre Schale angreift.

http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/24173-saure-gefahr

 

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Während die Sondierer sondierten, drohte gerade Köln wegen Hochwassers abzusaufen, und abends schaffte es die jüngste Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zum Thema sogar bis in die Tagesschau, sogar ziemlich ausführlich. Die Sondierer hatten natürlich gar keine Zeit, TV zu schauen. Deswegen wohl dieser Lapsus, die Leerstelle in der Präambel, und überhaupt die schwachen Kapitel zu Klima, Energiewende, Verkehr und Landwirtschaft, die Merkel, Seehofer und Schulz am Ende präsentierten.

Deswegen sei den dreien, und auch sonst allen, die PIK-Untersuchung anempfohlen. Darin steht nämlich: Veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung werden das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen. Die Wissenschaftler haben die bis in die 2040er Jahre nötige Verstärkung des Hochwasserschutzes in allen Teilen der Welt berechnet, bis hinunter zu einzelnen Regionen und Städten.

Und siehe da: In Mitteleuropa einschließlich Deutschlands ist der Anpassungsbedarf mit am größten. Will sagen: Ohne zusätzliche Maßnahmen – wie Deichausbau, verbessertes Flussmanagement, Veränderung von Baustandards oder Verlagerung von Siedlungen – kann es an Rhein, Elbe, Donau und Co ziemlich ungemütlich (und teuer) werden.- klimaretter.info

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Deutschland hat ein schweres Gülleproblem. Jetzt schlägt die Wasserwirtschaft Alarm und verlangt, die Milliarden-Subventionen für die großindustrielle Agrarwirtschaft zu stoppen. Am 20. Januar wird außerdem in Berlin für eine andere Landwirtschaftspolitik demonstriert.

Gülle-Notstand in Norddeutschland: In vielen Agrarbetrieben der nördlichsten Bundesländer sind die Fäkalientanks am Überlaufen. Eilig wurden Notfallgenehmigungen erteilt und provisorische Jauchegruben ausgehoben, um das Grundwasser vor dem Schlimmsten zu bewahren. Sichtbar wurde damit die Spitze eines Problems, das zum Himmel stinkt.- klimaretter.info

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Zwei Drittel der erneuerbaren Energie in der EU stammen aus Biomasse. Dazu gehört auch die Strom- und Wärmegewinnung durch Holzverbrennung. Das kann dem Klima genauso schaden wie Kohle, Öl oder Gas, warnen Klimaforscher. Immer mehr Wälder seien durch ein neues EU-Gesetz in Gefahr. – Von Susanne Götze

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stand es schlecht um den Wald in Europa. Unmengen von Holz verschlangen all die Häuser und Schiffe und überall wurde Brennholz zum Kochen und Heizen gebraucht. Zeitzeugen berichten von „wüstenartigen Landschaften“ und willkürlich kahl geschlagenen Freiflächen – in Deutschland sollen nur noch zehn Prozent des heutigen Waldes gestanden haben. Wäre die Industrialisierung ausgeblieben, gäbe es heute vielleicht keinen Flecken Wald mehr: Durch den Einsatz des neuen Energieträgers Kohle konnte der Raubbau beendet werden.- klimaretter.info

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