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Posts Tagged ‘Klangkunst’

Klangkunst – 3D-Hörspiel über die Klimakatastrophe – Von Chris Salter und Kate Story

https://www.hoerspielundfeature.de/klangkunst-animate-100.html

Kanada in naher Zukunft: Daniel und Laurie fliehen vor der Klimakatastrophe durch die rauen Landschaften der Insel Neufundland. Im Auto bringt das Radio eine unheilvolle Nachricht nach der anderen. 3D-Hörspiel − bitte Kopfhörer bereithalten.

Auf der Flucht vor der Klimakatastrophe und ihren Auswirkungen landen Daniel und Laurie in den Tablelands, einem Gebiet mitten im neufundländischen Nationalpark Gros-Morne. Der Boden ist ockergelb, wüstenartig, mutet an wie die Marsoberfläche, beinahe außerhalb von Zeit und Raum. Durch die Erderwärmung verändert sich die Landschaft sukzessive und mit ihr die Körper darin und die Verbindungen, die zwischen diesen Körpern bestehen. Seltsame Sounds erklingen. In einer Welt am Abgrund, in einer Welt voll radikaler Veränderungen werden wir Zeuginnen und Zeugen der komplexen Verschaltungen von Menschen und Natur.

Dieses Hörspiel ist mit Binauraltechnik produziert. Mit Kopfhörern erleben Sie einen dreidimensionalen Raumklang.

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Von Thomas Köner

Meister Eckhart gilt als wichtigster Vertreter der deutschen Mystik. Er sprach von der Verneinung der Verneinung, lehrte ein Hören ohne Ohren, ein Sehen ohne Augen, ein Sprechen ohne Laut. Seine Räume waren unendlich groß und mikroskopisch klein, seine Orte still.

Das Hörstück „Meister Eckhart“ gleicht einem Rezitativ: Ein Kind im Lesealter versucht die Eckhartschen Zeilen zu entziffern. Gleichzeitig interpretiert der Klangkünstler Thomas Köner den stellenweise obskuren Text als Kompositionsstrategie: Wie unterscheiden sich Klangfarben in einem Panorama, in dem alles Schatten ist und Nacht? Welche Tempi hat ein Fluss ohne Fließen?

https://www.hoerspielundfeature.de/klangkunst-meister-eckhart-100.html

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Black Summer 2019/2020: Australien steht in Flammen. Aus den Funksprüchen der Feuerwehr komponiert der Klangkünstler Thomas Meadowcroft ein nachdenkliches Hörstück über den Menschen im Angesicht der Naturkatastrophe.

Auf dem Höhepunkt der verheerenden Buschbrände in Australien saßen die Menschen vor ihren Radios und lauschten den Funksprüchen der Feuerwehr. So verfolgten sie, wie die Flammen mit hoher Geschwindigkeit durch das Gelände rasten. Gleichzeitig sahen sie vor ihren Fenstern wochenlang dasselbe: schwere, sich langsam bewegende Rauchwolken. Aus den Funksprüchen der Feuerwehr hat der Klangkünstler Thomas Meadowcroft eine Klangkomposition geschaffen. Sie erzählt vom Warten, von Funkstörungen, vom Nach-Hause-Gehen, von außer Kontrolle geratenen Brandherden. In diesen Momenten bleibt angesichts der Naturkatastrophe nicht viel zu tun: trauern, menschlich bleiben. Und: Radio hören, um auf dem Laufenden zu bleiben. „No dramas, we’ll just see how we go.“ (Funkspruch)

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Location Podcasts

Musik für Bushaltestellen, Bibliotheken und Parkbänke

Eine Bushaltestelle sieht aus wie eine Bushaltestelle – ganz gleich, ob sie in Schweden steht oder in Sizilien. Ihr Klang aber kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dasselbe gilt für Bibliotheken oder Parkbänke. Deshalb nutzt die EBU Ars Acustica Group diese Orte als Einstiegspunkte für eine akustische Europareise: DLF

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Elf Jahre blieben die ersten britischen Marinesoldaten auf der Halbinsel Cobourg im Norden Australiens. 1849 kapitulierten sie vor Wirbelstürmen, Termiten und Malaria. Kurz zuvor waren sie auf Ludwig Leichhardt getroffen, einen Naturwissenschaftler aus Brandenburg, der behauptete, den Ort „als Erster“ über den Landweg erreicht zu haben.

Diesen entlegenen Schauplatz der Kolonialgeschichte hat nun die Klangkünstlerin Kirsten Reese bereist. Nachts schlief sie unter freiem Himmel, lauschte zarten Insektengeräuschen. Zurückgelassene britische Objekte brachte sie zum Klingen, sie sprach mit Menschen vor Ort, dokumentierte deren Lebenswelt in Tonaufnahmen. – DLF Kultur

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Deutschlandfunk Kultur – Hörstück: Wie bekommen Pflanzen ihre Namen? – Bitte mit Kopfhörern genießen!

Die Pflanzenwelt spricht Latein. Zumindest benennen westliche Wissenschaftler Lebewesen seit Jahrhunderten mit lateinischen Namen. Nun forschen zwei Künstlerinnen nach indigenen Bezeichnungen für Pflanzen aus dem Botanischen Garten in Berlin.

Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine zarte Seerose. Mit ihren filigranen Blüten bevölkert sie Sümpfe und Wasserflächen in Südamerika. Die westliche Wissenschaft nennt sie: Nymphoides humboldtiana, Humboldts Seekanne. Mindestens ebenso gut steht ihr aber der Name Yvoty mboporã pónhuregua: „Fünfblättrige Blume des Geistes der Felder und Wälder: Du wirst eines Tages fortgehen, aber ich nicht.“

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Es geschah meist bei der Tabakernte im Sommer: Frauen wurden „von der Tarantel gestochen“. Sie verfielen innerer Unruhe und Wahnsinn. Der Tarantismus trat bis in die 1960er Jahre im süditalienischen Apulien auf. Die Betroffenen organisierten Heilrituale, um ihren Körper durch frenetische Tarantellamusik und Tanz vom (symbolischen) Spinnengift zu befreien. Gleichzeitig gaben sie dem Leiden und der Unterdrückung eine Stimme.

Inspiriert von dieser Praxis erschafft Alessandra Eramo ein Trance-Musikritual, das klangliche Erinnerungen zutage fördert wie das Sediment eines Flusses. Eine wilde Stimme, laut, sanft, selbstbewusst, bestialisch, ungelernt, verletzlich. Ein archaischer Klangraum im Körper des modernen Menschen. – DLF Kultur

Hier die Zugabe von Martha Adelaide Frei

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Klangkunstvom 28.06.2019, 00:05 Uhr im Deutschlandfunk

Sie ist die heimliche Heldin der elektronischen Musik: Eliane Radigue erlernte in den 1950er-Jahren bei Pierre Schaeffer und Pierre Henry die musique concrète, begann aber ab 1968 ihre eigenen Klangvorstellungen umzusetzen: Mit lange anhaltenden, zart variierenden Tönen erzeugt sie schwebende, oft spirituelle Stimmungen. Über 30 Jahre lang arbeitete sie ausschließlich mit dem Arp-Synthesizer. Dann erst begann sie für akustische Instrumente zu schreiben – meist in intensiver Auseinandersetzung mit den aufführenden Musikern.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerstueck-ueber-die-komponistin-eliane-radigue-le-grand.3685.de.html?dram:article_id=443598

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Klangkunst, 57 min 22.03.2019 Von Aurélie Nyirabikali Lierman

Er kennt den Dschungel wie kein zweiter: Der 108-jährige Kanyoni Ladislas ist einer der letzten Jäger und Medizinmänner Ruandas. Seine Enkelin Aurélie Nyirabikali Lierman imaginiert Ladislas‘ Leben vor der Kolonalisierung und seine Orientierung in einer hochkomplexen Umwelt. In ihrem mehrsprachigen Hörstück zieht sie Parallelen zum heutigen Leben in Großstädten und virtuellen Netzwerken. Bitte Kopfhörer bereithalten!

deutschlandfunkkultur.de

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