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Posts Tagged ‘Klang’

Richard Wilhelm: „Die Abendglocke des Bergklosters hat nichts Dringendes, Drohendes, Überredendes. Sie sendet ihren tiefen vollen Klang durch den Abend. Dieser Ton ist eine Offenbarung, dass hinter allem Schein, hinter aller Vielheit, hinter allem Leid die eine große Ruhe wohnt. Dieser Ton ist wie ein Tor zu einer anderen Welt. Wer will, kann es betreten; wer nicht will, geht vorüber. Es ist da, nichts weiter. Der Ton verhallt, dann kommt das große Schweigen wieder …“

Abendglocke · Benediktinerinnenabtei St. Hildegard Eibingen
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La Monte Young: Der erste Klang, an den ich mich erinnere, war das Geräusch des Windes, der durch die Ritzen unseres Blockhauses strich; ich habe dies stets unter die wichtigsten frühen Erlebnisse gezählt.

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Der Klang der Welt ist so alt wie der Mensch, der ihn hörte oder schuf. Gleichzeitig prägt er unsere Vorstellungen bis hinein in fantastische Welten.

Schon früh gab es die Idee, dass die Sphären des Alls ähnlich schwingen könnten wie unsere Musikinstrumente. Mittlerweile macht die Astrophysik erfahrbar, wie Planeten, ja sogar schwarze Löcher klingen. Wir denken uns ins Weltall hinaus und nutzen Klänge, um unseren Platz im Kosmos neu zu bestimmen. Es geht um Räume, die der Mensch nie gesehen hat, aber dennoch zu hören vermag. – SWR 2

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Wer Klang wirklich in seinen ganzen Dimensionen aufnehmen will, muss Stille erfahren haben.

Stille als wirkliche Substanz, nicht als Abwesenheit eines Geräuschs.
Diese echte Stille ist Klarheit, aber nie Farblosigkeit,
ist Rhythmus, ist Fundament allen Denkens,
darauf wächst alles Schöpferische von Wert.
Alles, was lebt und dauert, entsteht aus dem Schweigen;

Wer diese Stille in sich trägt,
kann den lauten Anforderungen von aussen gelassen begegnen.

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Ror Wolf stellt hier in kurzen Szenen die Welt in ihren Alltags-Absurditäten vor, begleitet von Thomas Gerwins lautmalerischem Klangkosmos. (Produktion: SWR 2007) Ror Wolf

 

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Nichts verrät einen Menschen so sehr wie der Klang seiner Stimme. Dessen sind wir uns aber nicht bewusst. Ein Forschungsbericht über eine Zauberkraft. Von 

Martin Luther King spricht von seinem Traum. Amy Winehouse singt von Liebeskummer. Schlösse man die Augen und nähme man ihren Worten den Sinn, es bliebe eine Kraft, die Begeisterung auslöst oder Herzschmerz.

Diese Kraft liegt in der Stimme. Wenn wir sie nutzen, strömt, schwingt, vibriert es in uns. Sie ist ein hochkomplexes und sensibles System, kein Instrument lässt sich so fein modulieren wie die Stimme des Menschen. Ihre Nuancen verraten Alter und Charakter, Wohlbefinden und Selbstverständnis.

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/02/klang-stimme-persoenlichkeit-karriere-emanzipation/komplettansicht

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Über die Stille

Wer Klang wirklich in seinen ganzen Dimensionen aufnehmen will,
muss Stille erfahren haben.

Stille als wirkliche Substanz, nicht als Abwesenheit eines Geräuschs.
Diese echte Stille ist Klarheit, aber nie Farblosigkeit,
ist Rhythmus, ist Fundament allen Denkens,
darauf wächst alles Schöpferische von Wert.
Alles, was lebt und dauert, entsteht aus dem Schweigen;

Wer diese Stille in sich trägt,
kann den lauten Anforderungen von aussen gelassen begegnen.

 

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Portrait: Joachim-Ernst Berendt (1922 – 2000)
Dokumentation von Bärbel Maiwurm, SWF 1995

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Eliane Radigue

1961 lebt Eliane Radigue mit ihrer Familie in New York, wo sie nicht nur maßgebende Persönlichkeiten aus der Welt der Kunst kennenlernt (sie spielt Schach mit Marcel Duchamp), sondern auch enge Kontakte zur Musikszene knüpft (James Tenney, den sie als ihren Mentor betrachtet, Philip Glass, Steve Reich und John Gibson werden gute Freunde von ihr).

Ihre musikalische Ästhetik wird vom Minimalismus ihres Studios mitbestimmt, da sie als künstlerisches Mittel und Material vor allem Feedback einsetzt, das sie mit intensiver Studiotechnik manipuliert: Verlangsamung und Überlagerung, akustische Rückkopplungen zwischen zwei Tonbandgeräten etc. –

In den Jahren 1969 und 1970 entwickelt sie einen höchst eigenständigen Ansatz, um die klanglichen Möglichkeiten der Feedbackmanipulation voll auszuschöpfen. Radigue komponiert zunächst Musik von unbegrenzter Dauer, die an einem bestimmten Ort permanent gespielt werden soll, aus mehreren unterschiedlich langen Tonbandloops besteht und sich im dahinfließenden Mix ständig verändert. –

Radigue verfolgt in dieser Zeit einen sehr plastischen musikalischen Ansatz, betrachtet Klang als Material, das einen Raum ausfüllen und formen kann…http://ima.or.at/eliane-radigue/

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