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Posts Tagged ‘Kino’

Nachdem die Nazis die besten Filmemacher vertrieben hatten, lag das deutsche Kino danieder. In den Sechzigerjahren wollte eine neue Generation an die Glanzzeiten anknüpfen und gründete am 18. April 1971 eine Art Genossenschaft: den Filmverlag der Autoren. Er prägte den Neuen Deutschen Film.

Von Christian Berndt DLF

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Deutschlandradio Kultur – Ursendung – Von Martina Müller

Hemmungsloser als andere Künste öffnet das Kino die Gefühlsschleusen. Im Dunkeln den Tränen freien Lauf lassen – das kannte auch Thomas Mann: „Sagen Sie mir doch, warum man im Cinema jeden Augenblick weint oder vielmehr heult wie ein Dienstmädchen!“ Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, und von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Ohne Scheu vor Kitsch, Verrücktheit und Banalität dreht er in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Reihe von Melodramen, die nichts von ihrer Kraft verloren haben. Warum das so ist, darum soll es in dieser Nacht gehen: um die Filme eines Regisseurs, der als Detlef Sierck in Hamburg auf die Welt kommt und als Douglas Sirk in Hollywood die großen Gefühle herausfordert. Gefühle, die mit Liebe, Einsamkeit und Tod verbunden sind. Programmvorschau

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Zwei stilistische Fortentwicklungen eng verzahnt: Den oft feixend an den Randfasern des im deutschen Kino so wichtigen heiligen Ernstes bei der Inszenierung auch heiterer Kost operierenden Regisseur Alfred Vohrer (1914 – 1986) und den alle Bemühungen der Regie stets in angemessene Entsprechung kleidenden Filmkomponisten Peter Thomas (1925 – 2020) verband 1966 bereits eine stolze Reihe von sechs Kollaborationen in jeweils weniger als zehn Jahren beim Kino, als ersterer zweiteren endlich auch bei dem wohl größten Prestigeprojekt seiner Gesamtlaufbahn zur Seite gestellt bekam. Die Karl-May-Filme der Rialto Film gingen mit “Winnetou und sein Freund Old Firehand” in die nächste Runde, wurden jedoch zuvor im Boxenstopp merklich verjüngt. – eskalierende-traeume.de

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In einer künstlerischen Aktion der Organisation zur Umwandlung des Kinos  soll ab dem Frühjahr 2020, hundert Jahre nach der Entstehung der Monatsschrift MAGISCHE BLÄTTER, der redaktionelle, organisatorische und finanzielle Rahmen für eine Wiederauferstehung der MAGISCHEN BLÄTTER geschaffen werden – als Grundlage für ein Gesamtkunstwerk. Diese Aktion ist ein Aspekt der Arbeit des neuen, 2020 begründeten Jacob Böhme Bundes. Wir wollen Prozesse abbilden, die aus den Impulsen der Werke von Bô Yin Râ und Jacob Böhme in die heutige Gegenwart hineinwirken und sich auch in die Zukunft auswirken werden. – verlagmagischeblaetter.eu

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Carl Laemmle emigrierte in die USA und brach Edisons Film-Monopol. Die »Zeitsprünge«-Kolumnisten über einen Studioboss, der die Frühphase der Filmindustrie maßgeblich prägte. Von Richard Hemmer und Daniel Meßner

Wer Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA in der Filmbranche groß rauskommen wollte, musste nach New Jersey gehen, genauer gesagt nach Fort Lee. Hier und nur hier lag, durch den Hudson River vom Broadway und Manhattan getrennt, das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Dass man heute dort große Studios vergeblich sucht, hängt eng mit dem Wirken eines deutschen Auswanderers zusammen.

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Der Filmblog abseits des cineastischen Mainstreams. Hier dreht sich alles um Eurokult (Poliziotteschi, Italowestern, Horrorfilme, Gialli), ausgewählte internationale Filmperlen sowie obskures und unterhaltsames Kino…,.. https://schatten-lichter.blogspot.com/

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Die ganze Zärtlichkeit in seinem Gesicht

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WDR 3 – Sonntag, 10. Nov 2019, 15:04 Uhr

Im Feature erzählt Lilienthal von seiner Jugend in Montevideo und von den Anfängen der deutschen Fernsehkultur, als er die Studios in Baden-Baden durch verkohlte Trümmer veredelte und der Nachkriegs-BRD ihre Raubtiere in der Badewanne zeigte. Später diskutiert er als erster Direktor der Abteilung Film und Fernsehen an der Akademie der Künste in Berlin mit Harun Farocki und Holger Meins und begründete den Filmverlag der Autoren mit. In Chile und Nicaragua dreht Peter Lilienthal mit dem offenen Blick des Emigranten Filme im Schein brennender Reifen. Erinnerungen eines Bilderzauberers, dazu die Skizzen eines Hörspiels, das Aufschluss gibt über die Arbeitsweise und das Feuer eines Grandseigneurs, der wenig Aufhebens um sich macht.

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/peter-lilienthal-100.html

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Cahiers du cinéma: … Sie verbinden das Kino mit einer besonderen Erfahrung, der Erfahrung der Phantomhaftigkeit …

Jacques Derrida: Die kinematographische Erfahrung gehört durch und durch zur Gespenstigkeit, die ich mit all dem verbinde, was man in der Psychoanalyse über das Gespenst zu sagen vermochte – oder mit der Beschaffenheit selbst der Spur. Das Gespenst, weder lebendig noch tot, steht im Zentrum einiger meiner Schriften, und genau darin dürfte für mich ein Denken des Kinos vielleicht möglich sein…,..

phantasma

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