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Posts Tagged ‘Karl May’

Leben und Werk Karl Mays dargestellt von Arno Schmidt

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»Es schien uns, daß der Stil dieses Erzählers in Frankreich geschätzt werden würde, (…) dass sein erzählerischer Schwung, der abenteuerliche Charakter, seine glänzende Vorstellungskraft ihn, trotz seiner Nationalität, sympathisch erscheinen lassen. Wir haben uns Mühe gegeben, diese Qualitäten in ihrer ganzen Gegenwärtigkeit in unsere Sprache umzusetzen.« J. de Rochay

Man dürfte ihn in Frankreich »sympathisch« finden, diesen Autor Karl May, »trotz seiner Nationalität«, dank »seine(r) glänzende(n) Vorstellungskraft«, und wenn auch der durch die Ereignisse von 1870/71 verursachte antideutsche Affekt unüberhörbar ist, so lässt der Gegensatz doch aufhorchen und legt die Vermutung nahe, dass sich für den französischen Leser die Vorstellung von deutscher Literatur mit trockener Würde, Dunkelheit, Tiefsinn, die sich jeden >Effekt< versagen, kurz, mit Langweile verbindet: hier wäre also der Autor, dessen Temperament den Bedürfnissen des französischen Publikums besonders entgegenzukommen und entsprechend untypisch für seine eigene Nation zu sein scheint.

karl-may-gesellschaft.de

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Schillers Totenklage über einen Indianer trägt uns zu Gemeinsamkeiten zwischen Schiller und Karl May — und gleich zu einem einschlägigen Kulturwanderweg. Nein, nicht im Oregon-Territorium, im Saarland. Man soll nicht immerzu fragen, warum. Man verpasst genug im Leben über der Frage, warum nicht. Facebook

Der Karl-May-Weg zeigt die schönsten Seiten der Wandergebiete Ruhbachtal und Brennender Berg und verbindet diese miteinander. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Waldlandschaft, die sogar Karl May als Grundlage für seine abenteuerlichen „Weltreisen“ hätte dienen können.

Karl May war nie hier. Trotzdem ist ihm dieser Wanderweg gewidmet. Denn ihm war es wie keinem sonst gelungen, die Landschaft vor seiner Haustür so in die Fremde zu übertragen, dass sie als Grundlage für unglaubliche, angeblich selbst erlebte Abenteuer benutzt werden konnte.

weheklag.wordpress.com

 

 

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Von jeher habe er ein Hakawati, ein Märchenerzähler, werden wollen, sagte Karl May am 8. Dezember 1909 anlässlich eines Vortrags, den er im Schießgrabensaal zu Augsburg hielt – und erzählte ein Märchen:

Geht man drei Monate lang von der Erde aus direkt zur Sonne und dann noch drei Monate in genau derselben Richtung weiter, gelangt man an einen Stern, von kleiner Gestalt zwar, für uns aber von großer Wichtigkeit, den man als Sitara bezeichnet. Sitara ist ein persisches Wort und bedeutet: Stern.

Dieser Stern hat einen Durchmesser von etwa 1.700 Meilen und einen Umfang von 5.400 Meilen. Er bewegt sich in etwas über 365 Tagen einmal um die Sonne. Diese Zeit nennt man ein Jahr. Und in rund 24 Stunden einmal um sich selbst. Diese Zeit heißt ein Tag… –

https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-karl-may-vortrag-sitara-100.html

SENDUNGSINFO

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Sie schoss Kaiser Wilhelm II. eine Zigarette aus dem Mund. (moderne Forscher neigen eher dazu, dass sie ihm die Zigarette  aus der Hand schoss). Auch von dem berühmten  Brief, den sie dem Kaiser nach Beginn des Ersten Weltkriegs schrieb und  um einen zweiten Schuss bat, will die neuere Forschung nichts mehr wissen. – rooschristoph.blogspot.de/

Karl May und Buffalo Bill

http://rooschristoph.blogspot.de/2015/06/karl-may-und-buffalo-bill.html

Buffalo Bill – Old Shatterhands Herausforderer, Rivale oder Vorbild?

Vor der Karl-May-Gesellschaft zu sprechen ist für mich eine große Ehre. Ich möchte mich für die Einladung angemessen revanchieren, indem ich heute eine These vortrage und zu belegen versuche, die die schriftstellerische und persönliche Entwicklung Karl Mays wenigstens teilweise in einem neuen Licht erscheinen lassen kann. Sie lautet: Die Begegnung mit ›Buffalo Bill’s Wild West‹ in Dresden im Jahre 1890 hat Karl May zutiefst aufgewühlt und sein Schaffen als Autor in den folgenden Jahren wesentlich mitgeprägt. So weit meine These. Und gleich eine Anmerkung dazu: karl-may-gesellschaft.de/

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