Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘juedische-allgemeine.de’

Christina Pareigis hat der Schriftstellerin Susan Taubes eine faszinierend empathische Biografie gewidmet; von Marko Martin

Wie einfach wäre es, Fragmente dieser Biografie als rührende Erfolgsgeschichte zu erzählen! Da kommt ein elf Jahre altes Mädchen namens Judit Zsuzsánna im Frühjahr 1939 mit ihrem Vater via Ellis Island nach Amerika, in die rettende Stadt New York. Bereits zu dieser Zeit ist Sándor Feldman, Sohn des einstigen Großrabbiners von Budapest, ein bekannter Psychoanalytiker, der Gott gegen Sigmund Freud eingetauscht hat und nun auch in den USA Karriere machen wird. – juedische-allgemeine.de

Read Full Post »

Ken Krimstein über sein Buch zu Hannah Arendt und den Sinn des Lebens im Comic – Von Ayala Goldmann

Sie haben einmal gesagt, einen Comic zu zeichnen, sei für Sie »dem Leben Sinn zu geben«. Auch Hannah Arendt hat das versucht. Ist das der Grund, warum Sie sich mit ihr verbunden fühlen?
Ich denke, dass sowohl Hannah als auch wir Cartoonisten versuchen, die Welt zu erklären, aber wir sind nicht engstirnig. Wir gehen weiter als gewöhnlich, und man erinnert sich daran.

Meinen Sie, Ihr Comic hätte Hannah Arendt gefallen?
Sie hat ihr öffentliches Leben sehr strikt von ihrem Privatleben getrennt. Ob ihr mein Buch gefallen hätte, ist völlig egal.

Sie haben eine Szene gezeichnet, in der Heidegger versucht, sich schriftlich für sein Verhalten während der NS-Zeit zu rechtfertigen, und Hannah Arendt hat darauf nur eine Antwort: »Bla, bla, bla.«
Ja, er hat nur herumgeschwafelt.

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/zeit-in-raum-verwandeln/

 

Read Full Post »

Das völkische Denken kam nicht erst mit den Nazis auf, sondern hat seine Ursprünge im 19. Jahrhundert. Von Julien Reitzenstein

Mit großer Besorgnis wird in den Medien das Erstarken völkischer Ideologie an den politischen Rändern kommentiert. Jedoch ist augenscheinlich, dass große Unklarheit darüber besteht, was genau diese völkische Ideologie ist. Die Ursache mag darin liegen, dass es sich um ein komplexes, über zwei Jahrhunderte gewachsenes Phänomen handelt. – juedische-allgemeine.de

Read Full Post »

»Böse, besoffen, aber gescheit« – mit diesen Worten untertitelte Joseph Roth kurz vor seinem Tod 1939 in Paris eine Porträtskizze seiner selbst. Er war eher klein und schmal gebaut, mit Schnurrbart und graublauen Augen, dabei stets ein wenig dandyhaft gekleidet, wie es Zeitgenossen beschreiben. Vor 125 Jahren, am 2. September 1894, wurde der Schriftsteller im galizischen Brody in der heutigen Ukraine geboren. Er war ein großer Erzähler, der seinesgleichen sucht…,.. juedische-allgemeine.de

Read Full Post »