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Posts Tagged ‘Jörg Kastner’

Zutaten: Fleisch oder Geflügel (in grobe Stücke zerteilt), Gemüse und Kräuter (klare Gemüsebrühe), Meersalz und Pfeffer. (+ Gemüsezwiebel, Knoblauch, Shiitakepilze)

Zubereitung: Fleisch oder Geflügel (auch Huhn, ohne Haut) mit dem Gemüse, den Kräutern und dem Meersalz in einem hohen Topf in reichlich Wasser zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme mehrere Stunden (mindestens 8 Stunden bis 36 Stunden!) köcheln lassen. Achtung: Immer kontrollieren, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Sonst entsprechend nachgießen. (Handnotizen: Fett abschöpfen. – Erkalten lassen, nochmal die Fettschicht abschöpfen, dann abgießen und trinken)

Je nach Zutaten können Sie die Suppe auf die Bedürfnisse der Jahreszeit und der Esser abstimmen. Wenn Sie zusätzlich Hülsenfrüchte verwenden und sie mit Lammfleisch kochen, ist es eine ausgezeichnete Wintersuppe. Hühnerfleisch eignet sich optimal für Rekonvaleszenten. Es bleibt Ihrer Phantasie und Ihrem Geschmack überlassen, welches Zauberelixier Sie letztendlich erzeugen. Wichtig ist die lange Kochzeit und das Auffüllen der Flüssigkeit.

Indikation: Bei allgemeiner Qi-Schwäche, nach lang andauernden, kräftezehrenden Krankheiten oder nach einer Geburt zum Kräfteaufbau der Mitte (Erde, Milz und Magen) Einnahme zwei oder dreimal die Woche, in akuten Fällen täglich ein Teller dieser Suppe. ( Dank hierfür an Jörg Kastner „Chinesische Diätetik“ und Marion N.).

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Zimt im Kaffee. Zimt mit Tequila. Zimt im Plätzchen. Die feine Rinde des Zimtbaumes ist heutzutage gängiges Gewürz. Doch es gab eine Zeit, da war Zimt der reine Luxus. Eine kleine Kulturgeschichte. (BR 2018) podtail.nl

Temperaturverhalten warm bis heiß. Geschmack scharf. Wandlungsphasen Magen&Milz und Leber&Gallenblase. Element Erde

J. Kastner 142/143 – Chinesische Diätetik

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Reis

In der “Propädeutik der Chinesischen Diätetik” von Jörg Kastner finden sich folgende Entsprechungen. Das Temperaturverhalten ist normal, der Geschmack süß. Der Reis hat eine aufsteigende Richtung. Der Reis wird der Wandlungsphase Erde zugerechnet, also Magen und Milz. Durch den Verzehr von Reis wird Qi und das Blut (Xue) genährt, mithin ein positiver Einfluss auf Milz und Magen und es werden Körperflüssigkeiten gebildet. Schlechte Flüssigkeiten werden ausgeleitet. Einnahme: gekocht, als Brei oder als Dekokt. Reis

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Bauchgefühlt steht für sich,- hier ein paar Hinweise über Butter/Sahne innerhalb der Ernährungslehre/Diätetik der Chinesischen Medizin. Die Temperatur ist neutral mit Tendenz zur Kälte. (Butter aus Schaf/Ziegenmilch warm). Süßer Geschmack. Schon im 2 Jh. erwähnt in den Ergänzenden Aufzeichnungen berühmter Ärzte. Butter und Milch werden nicht klar unterschieden, beide werden trad. als Fettbestandteile der Milch betrachtet.

Leitbahnenbezug auf Leber, Milz, Lunge, Niere und die Därme. Wirkung: ergänzend, Qi und Blut stützend, durststillend. Trockenheit befeuchtend, Yin stützend. Nicht bei Schwäche der „Mitte“ (Milz und Magen), Durchfallneigung und Belastung durch Feuchtigkeit. (Porkert&Engelhardt 342) –

(Kastner 168) Entspricht der Erde. Zubereitung roh oder gekocht. Reich an Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten und Mineralstoffen. Bei Müdigkeit, Erschöpfung und geistiger Abgeschlagenheit, d.h. Qi-Mangel. Trockener Mund und trockener Husten, auch trockene Haut. Nervosität. Kontraindiziert bei Blut-Hitze (juckende Hauterkrankungen), Übermaß kann Feuchtigkeits- und Schleimerkrankungen hervorrufen (bei Sahne ausgeprägter)

(Quelle der Graphik: http://www.swissmilk.ch/)

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