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Posts Tagged ‘Johann Wolfgang von Goethe’

Bayern 2 – Sonntag, 20. Juni 2021 um 15:05 Uhr. Regie: Max Ophüls

Eine Feuersbrunst ist auf dem Jahrmarkt nahe einer fürstlichen Residenz ausgebrochen. Die Gesellschaft bei Hof fällt in Panik, weil Raubtiere freigekommen sind. Die Schausteller sind fremdartige Leute, die an ihren Tieren mit naturhafter Zärtlichkeit hängen, sie bangen um ihren kostbaren Besitz. Ein Tiger wird niedergeschossen, als er die Fürstin scheinbar in Gefahr bringt. Daß das Tier harmlos gewesen sein muß, erfährt die staunende Hofgesellschaft angesichts eines Löwen, den das Kind der Schausteller – unwissend und arglos – in natürlicher Zuwendung besänftigt. „Zu zeigen, wie das Unbändige, Unüberwindliche oft besser durch Liebe und Frömmigkeit als durch Gewalt bezwungen wird, war die Aufgabe“, schrieb Goethe 1827 nach Vollendung seiner „Novelle„.
Während der Emigration in Amerika las der Filmregisseur Max Ophüls Goethes Alterswerk aus dem Jahr 1826, dessen symbolträchtige Handlung um die Utopie einer gewaltlosen Beherrschung des Elementaren in der Natur wie in den menschlichen Temperamenten kreist. Was Ophüls damals wie ein magisches Gegenbild zu Krieg und Verfolgung im heimischen Europa erschien, hat ihn nicht mehr losgelassen. 1953 versuchte er, die Intensität seiner Lektüre- Erfahrung noch einmal mit den Erzählmitteln des Radios einzuholen: durch eine Art inszenierter Lektüre, die sich selbst illustriert – mit Musik, mit Geräuschen, mit Stimmen. Seine Baden-Badener Produktion wurde zum Prototyp des epischen Hörspiels, der Schule gemacht hat.

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Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilden, das Gewünschte zu besitzen – Johann Wolfgang von Goethe

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Ergriffen vom Abendlicht über dem Thüringer Wald schrieb Goethe an die Wand einer Jagdhütte am 6. September 1780 sechs Verse, die um die Welt gingen. Über ihre Entstehung geben Goethes Briefe an Charlotte von Stein Auskunft. Kommentiert sind sie nun im 4. Band der Goethe-Briefausgabe erschienen…,..

„Über allen Gipfeln ist Ruh …“ – Goethes Gedicht wird 240 Jahre alt

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Mein Acker„, sagte Goethe, „ist die Zeit.“ Das ist wahrhaft das absurde Losungswort. Wer aber ist der absurde Mensch wirklich? Derjenige, der das Ewige nicht leugnet und doch nichts dafür tut. Nicht, dass das Heimweh ihm nicht fremd wäre…

Albert Camus.  Der Mythos von Sisyphos, Seite 72

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Hörspiel über einen berühmten unglücklich Liebenden

„Sie sieht nicht, sie fühlt nicht, dass sie ein Gift bereitet, das mich und sie zugrunde richten wird. Und ich mit voller Wollust schlürfe den Becher den sie mir zu meinem Verderben reicht.“ Der Herausgeber erzählt, indem er Werthers nachgelassene Briefe und Notate zitiert und sich auf Berichte der Beteiligten beruft, seine Version von Werthers Weg in den Selbstmord am 24. Dezember 1772.

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https://www.swr.de/swr2/wissen/Geschichte-Alexander-von-Humboldt-Naturforscher-und-Netzwerker,swr2-wissen-2019-09-13-100.html

Alexander von Humboldt unternahm als Forscher umfangreiche Reisen. So wurde er zum Vordenker einer wissenschaftlichen Netzgesellschaft und zum Pionier einer positiven Globalisierung.

Alexander von Humboldt wird am 14. September 1769 in Berlin geboren. Nur 25 Jahre später schreibt Goethe über ihn:

„Man könnte in acht Tagen nicht aus Büchern herauslesen, was er einem in einer Stunde vorträgt.“

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es wurde ihm auch diese Grundform selbst immer anschaulicher, er erkannte ferner, dass in dieser Grundform die Fähigkeit unendlicher Abänderung liege, wodurch die Mannigfaltigkeit aus der Einheit erzeugt wird. Am 9. Juli 1786 schreibt er an Frau von Stein: Es ist ein Gewahrwerden der… Form, mit der die Natur gleichsam nur immer spielt und spielend das mannigfaltige Leben hervorbringt. Nun handelte es sich vor allem darum, das Bleibende, Beständige, jene Urform, mit welcher die Natur gleichsam spielt, im einzelnen zu einem plastischen Bilde auszubilden. Dazu bedurfte es einer Gelegenheit, das wahrhaft Konstante, Dauernde in der Pflanzenform von dem Wechselnden, Unbeständigen zu trennen. Zu Beobachtungen dieser Art hatte Goethe noch ein zu kleines Gebiet durchforscht. Er musste eine und dieselbe Pflanze unter verschiedenen Bedingungen und Einflüssen beobachten; denn nur dadurch fällt das Veränderliche so recht in die Augen.-

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Faust ist ein nachdenklicher Zweifler. Er versucht, die Geheimnisse der Welt und ihre Zusammenhänge vollständig zu verstehen. Mephistopheles schließt mit Gott die Wette ab, dass er den unzufriedenen Grübler vom rechten Weg abbringen kann. Daraufhin geht Mephistopheles mit dem Gelehrten einen Pakt ein: Er wird ihm alle Wünsche verwirklichen, bis Faust die absolute Erfüllung gefunden hat. Danach gehört dessen Seele dem Teufel.

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Deutschlandfunk – Dienstag, 16. April 2019 – 20:10 Uhr

Während der Emigration in Amerika las der Filmregisseur Max Ophüls Goethes Alterswerk aus dem Jahr 1826, dessen symbolträchtige Handlung um die Utopie einer gewaltlosen Beherrschung des Elementaren in der Natur wie in den menschlichen Temperamenten kreist. Was Ophüls damals wie ein magisches Gegenbild zu Krieg und Verfolgung im heimischen Europa erschien, hat ihn nicht mehr losgelassen. 1953 versuchte er, die Intensität seiner Lektüre-Erfahrung noch einmal mit den Erzählmitteln des Radios einzuholen: durch eine Art inszenierter Lektüre, die sich selbst illustriert – mit Musik, mit Geräuschen, mit Stimmen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-novelle.3692.de.html?dram:article_id=443267

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