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Posts Tagged ‘Johann Gottfried Seume’

HR 2 – Sonntag, 14. August 2022 um 18:05 Uhr

In dieser Folge begleiten wir Johann Gottfried Seume, einen geradezu manischen Wanderer. Die Gründe für seine ausgedehnten Streifzüge sind vor allem in der Flucht aus schwierigen Lebensumständen in seiner Kindheit zu sehen.

Zu Fuß erlebte er das Höchstmaß an Freiheit. Auf seiner Wanderung nach Syrakus machte er zahlreiche Aufzeichnungen zu Landschaft und Leuten, aus denen ausführlich zitiert wird. ( hr1993)

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Mit Peter Fricke, Matthias von Stegmann / Bearbeitung: Garleff Zacharias-Langhans / Komposition: Wulf Schaeffer / Regie: Christoph Lindenmeyer / BR 1994 /Länge: 43’28 //

„Wie oft habe ich gewünscht, daß ich kein Buch als den Katechismus und kein Land als das Knauthainer Kirchspiel kennte. Würde ich nicht weit ruhiger und viel glücklicher sein?“

https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-johann-gottfried-seume-leben100.html

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Nach seinem legendären „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“ hat Johann Gottfried Seume etliche kürzere Reisen unternommen. Aber nur eine, die sich bezüglich ihrer Länge mit dem „Spaziergang nach Syrakus“ vergleichen lässt. Sie führte ihn 1805, von Ende März bis in den September, rund um die Ostsee, durch Polen, Rußland und Skandinavien. Ein Abstecher führte ihn nach Moskau und nach St. Petersburg, wo er die Zarenmutter Marie Sofie Fjedorowna traf.

Diese Reise fand ihren literarischen Niederschlag in dem Bericht „Mein Sommer 1805“. Er erschien 1806, ohne Angaben zum Verleger und wurde umgehend in etlichen Ländern verboten, unter anderem in Russland. Die Verbote hatte er sich, seiner eigenen Ansicht nach, mit der harschen Kritik an den gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen in Polen, Rußland und Deutschland eingehandelt.- http://www.seume.de/mein-sommer-1805.htmlSeume

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6. Dezember 1801 – 1. April 1802

„Meine meisten Schicksale lagen in den Verhältnissen meines Lebens; und der letzte Gang nach Sizilien war vielleicht der erste ganz freie Entschluß von einiger Bedeutung“.

Am 6. Dezember 1801 ist Johann Gottfried Seume in Grimma bei Leipzig zu seiner legendären Wanderung nach Syrakus aufgebrochen. Am 1. April 1802 hatte er sein Ziel erreicht, im August 1802 war er wieder zu Hause.

„Übrigens bin ich nicht nach Italien gegangen, um vorzüglich Kabinette und Galerien zu sehen“, auch „nicht absichtlich, um das Unwesen der Regierung und der Möncherei zu sehen“, sondern um „den Theokrit dort studieren“ sei er nach Syrakus aufgebrochen, schreibt Seume.

Die tatsächlichen Anlässe, Gründe und Hintergründe seiner Reise beschäftigen „Seumologen“ bis heute. Flucht in die Unabhängigkeit? Liebeskummer? Suche nach dem Sinn des Lebens? Selbstbestätigung durch eine Extremleistung? – seume.de/spaziergang-nach-syrakus

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