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Posts Tagged ‘Johann August Eberhards – Synonymisches Handwörterbuch’

Aber, verwandt mit after, hatte wohl ursprünglich die Bedeutung später; schon im Althochdeutschen war das Wort teils Adverbium in der Bedeutung wieder, noch einmal, teils Konjunktion mit der Bedeutung des Gegensatzes. Als Konjunktionen können wieder, wiederum, von neuem, aufs neue, abermals, nochmals nicht gebraucht werden. Hier kommt demnach aber nur in adverbieller Bedeutung in Betracht. Aber, abermals (altertümlich: abermal), nochmals zeigen eine bloße Wiederholung an, z. B. er hat mich abermals geschlagen. Aber, das bei Luther noch häufig vorkommt (z. B. „und aber über ein Kleines“. Joh. 16, 16; vgl. 1. Mos. 38, 4. Phil. 4, 16 usw.), ist gegenwärtig veraltet; nur noch bei Dichtern kommt es hier und da vor (z. B. „Und aber nach fünfhundert Jahren“ usw. Rückert), sonst wird es bloß noch in Wiederholungen gebraucht, z. B. Ach und aber Ach!

http://www.textlog.de/37603.html

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