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Posts Tagged ‘Jochen Kirchhoff’

Seit Jahren geben mir die Gedanken des Berliner Naturphilosophen und Tiefenökologen Jochen Kirchhoff manche Anregung. Auch für die Vorbereitung meines Film- und Buchprojektes „Wildes Denken – Europa im Dialog mit spirituellen Kulturen der Welt“ las ich einige seiner Bücher mit Gewinn neu. Kirchhoffs Gedanken kreisen um die Idee eines durchgängig beseelten Kosmos, die wir im Auge behalten müssen, wenn wir nicht erhebliche Schäden im ökologischen, aber auch psychologischen Bereich riskieren wollen.

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Gedanken zur Lage auf dem Planeten Erde und zum Wesen des Menschen.

Jochen Kirchhoff im noobüro, im Gespräch mit Ronald Steckel, anlässlich der Dreharbeiten zu: „Das schöne Licht der Utopie“,
am 5. Februar 2008 in Berlin. © nootheater 2008 nootheater.de/

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Wozu brauchen wir Unendlichkeit? VORSPANN: Zu kaum einer Zeit wie der heutigen sind wir als Menschen mit der Frage nach der Grenze konfrontiert. Endlichkeit und Begrenzungen aller Art, seien es die Angst vor dem eigenen Tod, die andauernden Pandemie-Maßnahmen, das drohende Ende natürlicher Ressourcen und der Biosphäre oder der beengende Vektor staatlicher Strukturentwicklungen, bestimmen weite Teile des öffentlichen Diskurses. Aus dieser Umklammerung der Enge drängt die Frage nach der Offenheit, nach dem, was jenseits unserer begrenzten Vorstellungen liegt.

 

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Der megatechnische Pharao als schärfster Widersacher und mit totaler Vernichtung drohender Endgegner der Menschheit. Pläne, Gegenpläne und Weichensteller, sowie das willfährige Mitmachen der Massen. Philosophische Gespräche mit Jochen Kirchhoff / Episode 16.

 

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Geistesgeschichtliche Herkunft der Utopie und ihre menschlichen Entwicklungversuche auf dem Planeten Erde. Was ist möglich? Gedanken zur Lage des Menschen auf dem Planeten Erde. Jochen Kirchhoff im noobüro, im Gespräch mit Ronald Steckel, anlässlich der Dreharbeiten zu: „Das schöne Licht der Utopie“, am 5. Februar 2008 in Berlin. © nootheater 2008 http://www.nootheater.de/

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Inhalt: Eingangszitate von Wolf-Dieter Storl, „Pflanzendevas“ (1997, 2001), zur Walpurgisnacht, den Nachtschatten- und Liliengewächsen. (0:00) I. Das „geheimnisvoll Offenbare“ der Natur (3:45) „Die kollektive Verlegenheit in Hinblick auf den Frühling.“ (3:45) Rupert Sheldrake, „Wiedergeburt der Natur“ (1991), zum Wert der unmittelbaren Naturerfahrung im Vergleich zur wissenschaftlichen Biologie. (4:55) Gernot Böhme, „Natürlich Natur“ (1992), zu Heraklits Satz „Die Natur liebt es sich zu verbergen.“ (Natur, griechisch physis von phyein, blühen). Die Natur als zur Harmonie gebrachte Gegensatzspannung des aufgehenden Sichzeigens und des Sichverschließens. (9:22) (Auch manifest im rythmischen Zeitablauf des Jahres.) Ralf Waldo Emerson, „Nature“, Natur enthüllt, verspricht und verheißt und taucht ab in das Rätselhafte und Nichtoffenbare. (13:09) II. Zusammenhang von Pflanzen und Bewusstseinsgeschichte (13:54) Richard Strauß, „Daphne“, zum Bruch des mythischen Bewusstseins hin zum mentalen Bewusstsein am Beispiel der Pflanzen. (ab 13:54) Karl Kerenyi, „Griechische Mythologie“, zum Thema der Nymphen. (15:19) Michael Grant und John Hazel, „Lexikon der antiken Mythen und Gestalten“, zu Daphne. (19:58) (Der Mensch, Leukippos, das Licht, Apollon, und die Pflanzen, Daphne, der Lorbeer.) Zur Verwandlungsmusik in Fis-Dur der Oper „Daphne“. Vgl. dazu Schubert „Der Ton Fis entspricht der Farbe Grün“. (23:37) Wolgang Schadewald, „Tübinger Vorlesungen“ (1978), die Natur als „lebendig Handelndes“ und göttliches Wirken und Walten. (27:52) Hermann Schmitz, „Der Leib, der Raum und die Gefühle“, über die Abstraktionsbasis einer Kultur. (30:45) Zum Bruch in der Geistesgeschichte etwa um 500 v.d.Z. III. Ist die Rückbindung an die Pflanzen möglich? (0:00) Grundprobleme: 1. Ontologische Barriere zwischen mentaler Ebene und Pflanze (0:00) 2. Fehlen einer sozial verbindlichen Sprache der Naturwahrnehmung. (1:54) Beispiel dazu: Gernot Böhme, „Naturästhetik“, zum Naturschönen. (2:50) Ergänzung: Verwandlungsmysterien in archaischen und magischen Bewusstseinsformen. (3:15) Wolf-Dieter Storl, „Pflanzendevas“, über Datura (Sinti und Roma als „Kinder des Stechapfels“). (4:22) (Der Igel als Datura-Deva in Tiergestalt ist den Sinti und Roma heilig.) Lösungsansatz: Über eine mögliche Schnittstelle für das Pflanzliche im Menschen, das „Pflanzen-Selbst“, über das das Pflanzliche nicht-regressiv kontaktiert werden kann. (6:26) (Ausblick auf die kommende Vorlesung.) Friedrich Schiller, „Suchst du das Höchste, das Größte, die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend. Das ist’s.“ (8:13) Verweis auf Jochen Kirchhoff, „Was die Erde will“. (9:37) Sie finden diese Vorlesungsreihe in korrekter geordneter Reihenfolge in dieser Playlist: http://www.youtube.com/playlist?list=…

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(Besser zu hören als in einer früheren Aufnahme). – Vorlesung Naturphilosophie von Jochen Kirchhoff. Teil der Vorlesungsreihe „Das lebende Buch der Natur, Teil III: In-der-Welt-Sein, Im-Leib-Sein. Zur Philosophie und Phänomenologie des Leibes“ Humboldt-Universität zu Berlin Sozialökologie als Studium Generale Sommersemester 2000

Sie finden die Vorlesungen in geordneter Reihenfolge in dieser Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list… Sie können diesen Kanal abonnieren für alle Vorlesungsreihen im Überblick: http://youtube.com/subscription_cente…

Zur Leibphilosophie von Hermann Schmitz: https://www.youtube.com/watch?v=hPIqZ… „Der Leib, der Raum und die Gefühle – Hermann Schmitz“

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Am 30 März um 20 Uhr in Radio evolve

„Ist das Universum ein freundlicher Ort?“ Einstein meinte einmal, das ist die wichtigste Frage, die wir uns als Menschen überhaupt stellen können. Wir haben uns so an dieses Universum gewöhnt, diese Unzahl auseinanderstrebender Galaxien – und wir irgendwo im Nirgendwo auf einer nicht mal wahrnehmbaren Kugel, die eine kleine Sonne umkreist. Der Kosmos ist uns fremd. Wir sind von diesem Universum nicht gemeint. (Ein Satz, den es lohnt, noch einmal langsam zu betrachten.) Er wäre auch eine Anmaßung, es anders zu denken.

Der Berliner Philosoph Jochen Kirchhoff denkt es anders. Er meint es gibt gute philosophische Argumente dafür, dass unsere Kosmologie der Verlorenheit nicht hält. Wir leben in einem Kosmos, der uns als Menschheit und uns persönlich meint. Wenn dem so ist, dann wäre des Kosmos ein ganz anderer Ort. Thomas Steininger spricht mit Jochen Kirchhoff über die wichtigste Frage überhaupt.

Klicken Sie hier für den Radio LiveStream; (der Stream ist nur während der Sendung aktiv): http://bit.ly/1OeXyBm

Wir freuen uns, wenn Sie sich per E-Mail oder per Telefon mit Fragen oder Kommentaren in die Sendung einbringen.

http://www.evolve-magazin.de/radio-evolve/

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