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Existenzialistisches Hörspiel nach Jean-Paul Sartre – Produktion: HR 1962

Hörspielvom 27.09.2020, 18:30 Uhr im DLF Kultur

„Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein.“ Mit dieser Grunderfahrung befasst sich Sartres Roman „Der Ekel“, erschienen 1938. Antoine Roquentin lebt darin in selbst gewählter Einsamkeit und beschäftigt sich mit der Abfassung einer historischen Biografie. Gleichzeitig registriert er in seinem Tagebuch die Veränderungen, die während dieser Zeit in ihm selbst vorgehen. Zunächst erfasst ihn das Gefühl, nicht mehr frei zu sein, sondern eingeschlossen in die erstarrte Welt der Dinge. Die nächste Erkenntnis betrifft die Struktur der Zeit: „Die Vergangenheit existiert nicht.“ Roquentin gibt daraufhin seine historischen Studien auf. Zuletzt erscheint ihm seine eigene Existenz als fragwürdig, ja überflüssig. Freudlosigkeit und Ekel sind die Folge. hier

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Von Kierkegaard und Heidegger angeregt, kreist das philosophische Denken Sartres um die Existenz des Menschen, der den Sinn seines Daseins selbst bestimmen muss. „Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein.“ Mit dieser Grunderfahrung befasst sich auch Sartres Roman „Der Ekel“ (La nausée), erschienen 1938. hr2

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Jean-Paul Sartre gilt als theoretisches Fundament des französischen Existenzialismus: Jean-Paul Sartres philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts», erschienen 1943. Sartre prägt darin unter anderem den Freiheitsbegriff des Menschen und seine Verantwortung.

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Der seit der Kindheit von Büchern umgebene Sartre und der in bitterer Armut aufgewachsene Algerienfranzose Camus thematisieren auf je eigene Weise die prekäre Existenz des Individuums in einer absurden und gottlosen Welt. Ohne jeden Kompass ist der Mensch zu einer furchterregenden, aber auch berauschenden Freiheit verdammt, die ihm die totale Verantwortung für sein Leben aufbürdet.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-jean-paul-sartre-und-albert-camus-fremd.1024.de.html?dram:article_id=415455

Lesen Sie das komplette Manuskript zur Sendung in seiner ungekürzten Vorsendefassung hier: Manuskript als PDF/Manuskript als TXT.

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„Der Schriftsteller Jean Améry spricht mit Volkmar Parschalk über sein Leben, seine Arbeit und seine Sicht auf gesellschaftliche Veränderungen.“ (Text, Quelle & MP3: http://tinyurl.com/jzbmgwv)

»Wenn aus dem geschichtlichen Verhängnis der Juden- beziehungsweise Antisemitenfrage, zu dem durchaus auch die Stiftung des nun einmal bestehenden Staates Israel gehören mag, wiederum die Idee einer jüdischen Schuld konstruiert wird, dann trägt hierfür die Verantwortung eine Linke, die sich selber vergißt, „Der Antizionismus ist ein von Grund auf reaktionäres Phänomen, das von den revolutionären progreslistischen antikolonialistischen Phrasen über Israel verschleiert wird“, sagte neulich Robert Misrahi, ein französischer Philosoph, der, gleich dem vorhin zitierten Claude Lanzmann, zur weiteren Sartre-Familie gehört.

Der Augenblick einer Revision und neuen geistigen Selbstbestreitung der Linken ist gekommen! denn sie ist es, die dem Antisemitismus eine ehrlose dialektische Ehrbarkeit zurückgibt. Die Allianz des antisemitischen Spießer-Stammtisches mit den Barrikaden ist wider die Natur, Sünde wider den Geist, um in der vom Thema erzwungenen Terminologie zu bleiben, Leute wie der polnische General Moçzar können sich die Umfälschung des kruden Antisemitismus zum aktuellen Anti-Israelismus gestatten Die Linke muß redlicher sein, Es gibt keinen ehrbaren Antisemitismus,

Wie sagte Sartre vor Jahr und Tag in seinen „Überlegungen zur Judenfrage“? „Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden,“« (Weiterlesen: http://www.zeit.de/1969/30/der-ehrbar…)

„Die Linke und die Toleranz.“ Vortragausschnitt mit Améry: http://www.mediathek.at/atom/14554FCA…

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Ich habe versucht, aus meinem Exzerpt von Sartres Hauptwerk „Das Sein und das Nichts“ die grundlegenden Gedankengänge herauszuarbeiten, und zwar möglichst klar und möglichst ohne Sartres eigentümliche Ausdrucksweise (die ich – hoffentlich – nur verwende, wenn ihre Bedeutung geklärt ist). Ich bin der Auffassung, dass das ideale Verständnis eines philosophischen Textes dann erreicht ist, wenn man ihn seiner (nicht senilen, aber etwas langsamen und philosophisch ungebildeten) Grossmutter erklären könnte, und nicht bereits in dem Moment, in dem sich der interne Zusammenhang der Lieblingsphrasen des Autors erhellt – auch dann nicht, wenn man dieses System korrekt mit den Systemen anderer Autoren in Verbindung setzen kann.

Es handelt sich hierbei um keine akademische Arbeit (und auch nicht um die Vorstufe einer solchen). Ich wollte ein bekanntes älteres, nicht-analytisches, bewußtseinsphilosophisches Werk wirklich lesen und verstehen. (Kontext ist das aus beruflichen Gründen jahrelang „eingeschlafene“ Projekt einer Promotion über Bewußtseinsphilosophie an der Universität Düsseldorf.) –

Das Ergebnis dieser Lektüre (die Ausformulierung meines Exzerptes, ergänzt um eine Art Einleitung) mache ich zugänglich, weil zur Zeit im Web eine detailliertere deutschsprachige Darstellung von Sartres Frühwerk zu fehlen scheint.- http://mwelzel.de/sartre/

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