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Posts Tagged ‘Jean-Henri Fabre’

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„Sehr geliebt habe ich die „Souvenirs Entomologiques“ von Jean-Henri Fabre, ein unvergleichliches Buch, das in der Leidenschaft des Beobachtens und der grenzenlosen Liebe zum lebenden Wesen der Bibel weit überlegen ist.“

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Der Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) gilt in Frankreich bis heute als berühmter Vertreter einer anschaulichen Wissenschaft. Seine Nähe zu den Menschen und sein unakademischer Stil eröffneten einem breiten Publikum die zauberhafte Welt der Insekten.

In seinem Werk „Souvenirs Entomologiques“ fasste der Forscher seine Lebensgeschichte zusammen, die eng mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft ist…,.. archive.org

Ich glaube nicht an Gott, ich sehe ihn„, versicherte er im hohen Alter. Inmitten einer positivistischen Welt, die Analyse und Berechenbarkeit absolut setzt, entdeckte Fabre die Schönheit der Schöpfung. (Klappentext)

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Liebes Kind

mein so leidenschaftlicher Mitarbeiter an den Insekten,

mein so scharfsichtiger Mitarbeiter an den Pflanzen!

Auf dein Bestreben hin hatte ich diese Arbeit hier begonnen,

im Gedenken an dich

habe ich sie fortgesetzt

und ich werde sie fortsetzen

im Grau meiner Trauer.

Ach! Wie niederträchtig ist der Tod,

wenn er die Blüte hinwegrafft

im vollen Glanz ihrer Entfaltung!

Jean-Henri Fabre – Erinnerungen eines Insektenforschers 1 – Matthes & Seitz Berlin. Seite 285. Anhang.

 

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Ich schließe, wie ich begonnen habe. Der Instinkt weiß alles in den ihm vorgegebenen unveränderlichen Bahnen; außerhalb dieser Bahnen ist er völlig unwissend. Die sublimen Eingebungen an Wissen, die erstaunlichen Ungereimtheiten der Dummheit sind beide sein Geschick, je nachdem ob das Tier unter normalen oder zufälligen Bedingungen handelt.

Erinnerungen eines Insektenforschers 1; Seiten 147-160. Matthes & Seitz

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„Ihr schlitzt das Tier auf, ich studiere es lebend; ihr arbeitet in einer Werkstatt, wo gefoltert und zerstückelt wird, ich beobachte unter blauem Himmel beim Gesang der Zikaden; ihr behandelt Zellen und Protoplasma mit Chemikalien, ich studiere den Instinkt in seinen erhabenen Formen; ihr erforscht den Tod, ich erforsche das Leben.“

https://www.deutschlandfunk.de/jean-henri-fabre-erinnerungen-eines-insektenforschers-das.700.de.html?dram:article_id=479847

https://www.deutschlandfunkkultur.de/homer-der-insekten-pdf.media.cebba00253b5f80c2d2c50d3d2833c52.pdf

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Nun ist die Werkausgabe komplett. -Von Astrid Nettling

Käfer sind es dieses Mal, denen Jean-Henri Fabre im zehnten Band seiner „Souvenirs Entomologiques“ vor allem Aufmerksamkeit schenkt. Sei es dem Minotaurus Typhoeus, dem Onthophagus taurus, dem Mononychus pseudo-acori oder dem Carabus auratus – Tiere mit großen Namen, obwohl sie zu den Allerkleinsten gehören.

Doch sie offenbaren uns, wird Fabre auch in diesem Band nicht müde zu betonen, „mit ihrem unerhörten Reichtum an Instinkten, Verhaltensweisen und Gestalten eine neue Welt, so als sprächen wir mit Bewohnern eines anderen Planeten. Daher schätze ich Insekten und erneuere ständig meine nie langweilig gewordenen Beziehungen zu ihnen.“

https://www.deutschlandfunk.de/jean-henri-fabre-erinnerungen-eines-insektenforschers-das.700.de.html?dram:article_id=479847

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Einleitung: „Schratig“, vom Waldschrat abgeleitet, ein Adjektiv, das für etwas eigenwillige, naturverbundene Menschen steht, trifft sicher auch auf Henry David Thoreau zu. In seinem tiefen Verbundensein mit der Natur sagt er:

„Warum sollte ich einsam sein? Befindet sich unser Planet nicht in der Milchstraße?“

So zieht er beobachtend und botanisierend durch die Landschaft, im Detail verweilend, die Zeit vergessend, in seiner betrachtenden Versunkenheit fast durchscheinend. Oder der große Insektenforscher Jean-Henri Fabre, der ganze Tage auf Knien im Gras verbringen konnte, Käfer oder Erdwespen bewundernd. So oft es mir möglich ist, richte ich mich auch so aus, wie heute. – bekerode.blogspot.com

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Sonne. In der lähmenden Hitze des Mittags, unter dem stählernen Blau des südfranzösischen Himmels, liegt ein kleiner alter Mann auf dem glühenden, von der Trockenheit steinhart gebackenen Lehmboden eines Feldrains. Nur ein schwarzer, breitkrempiger Filzhut schützt seinen Kopf vor der Ungnade der Sonne. Der alte Mann liegt auf dem Bauch und beobachtet geduldig eine Sandwespe. Das schwarze, vielleicht zwei Zentimeter lange Insekt mit den zottigen Beinen und dem roten Hinterleibsring gräbt mit seinen Kiefern ein Loch in die spärlich mit Gras durchwachsene Wegböschung. Ohne Hast nagt das Tier einen Gang in das Erdreich und schiebt, was es aufgeschürft hat, mit den Vorderbeinen fort…

martinauer.net

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