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Posts Tagged ‘Jean-Henri Fabre’

Liebes Kind

mein so leidenschaftlicher Mitarbeiter an den Insekten,

mein so scharfsichtiger Mitarbeiter an den Pflanzen!

Auf dein Bestreben hin hatte ich diese Arbeit hier begonnen,

im Gedenken an dich

habe ich sie fortgesetzt

und ich werde sie fortsetzen

im Grau meiner Trauer.

Ach! Wie niederträchtig ist der Tod,

wenn er die Blüte hinwegrafft

im vollen Glanz ihrer Entfaltung!

Jean-Henri Fabre – Erinnerungen eines Insektenforschers 1 – Matthes & Seitz Berlin. Seite 285. Anhang.

 

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Ich schließe, wie ich begonnen habe. Der Instinkt weiß alles in den ihm vorgegebenen unveränderlichen Bahnen; außerhalb dieser Bahnen ist er völlig unwissend. Die sublimen Eingebungen an Wissen, die erstaunlichen Ungereimtheiten der Dummheit sind beide sein Geschick, je nachdem ob das Tier unter normalen oder zufälligen Bedingungen handelt.

Erinnerungen eines Insektenforschers 1; Seiten 147-160. Matthes & Seitz

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„Ihr schlitzt das Tier auf, ich studiere es lebend; ihr arbeitet in einer Werkstatt, wo gefoltert und zerstückelt wird, ich beobachte unter blauem Himmel beim Gesang der Zikaden; ihr behandelt Zellen und Protoplasma mit Chemikalien, ich studiere den Instinkt in seinen erhabenen Formen; ihr erforscht den Tod, ich erforsche das Leben.“

https://www.deutschlandfunk.de/jean-henri-fabre-erinnerungen-eines-insektenforschers-das.700.de.html?dram:article_id=479847

https://www.deutschlandfunkkultur.de/homer-der-insekten-pdf.media.cebba00253b5f80c2d2c50d3d2833c52.pdf

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Nun ist die Werkausgabe komplett. -Von Astrid Nettling

Käfer sind es dieses Mal, denen Jean-Henri Fabre im zehnten Band seiner „Souvenirs Entomologiques“ vor allem Aufmerksamkeit schenkt. Sei es dem Minotaurus Typhoeus, dem Onthophagus taurus, dem Mononychus pseudo-acori oder dem Carabus auratus – Tiere mit großen Namen, obwohl sie zu den Allerkleinsten gehören.

Doch sie offenbaren uns, wird Fabre auch in diesem Band nicht müde zu betonen, „mit ihrem unerhörten Reichtum an Instinkten, Verhaltensweisen und Gestalten eine neue Welt, so als sprächen wir mit Bewohnern eines anderen Planeten. Daher schätze ich Insekten und erneuere ständig meine nie langweilig gewordenen Beziehungen zu ihnen.“

https://www.deutschlandfunk.de/jean-henri-fabre-erinnerungen-eines-insektenforschers-das.700.de.html?dram:article_id=479847

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Einleitung: „Schratig“, vom Waldschrat abgeleitet, ein Adjektiv, das für etwas eigenwillige, naturverbundene Menschen steht, trifft sicher auch auf Henry David Thoreau zu. In seinem tiefen Verbundensein mit der Natur sagt er:

„Warum sollte ich einsam sein? Befindet sich unser Planet nicht in der Milchstraße?“

So zieht er beobachtend und botanisierend durch die Landschaft, im Detail verweilend, die Zeit vergessend, in seiner betrachtenden Versunkenheit fast durchscheinend. Oder der große Insektenforscher Jean-Henri Fabre, der ganze Tage auf Knien im Gras verbringen konnte, Käfer oder Erdwespen bewundernd. So oft es mir möglich ist, richte ich mich auch so aus, wie heute. – bekerode.blogspot.com

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Sonne. In der lähmenden Hitze des Mittags, unter dem stählernen Blau des südfranzösischen Himmels, liegt ein kleiner alter Mann auf dem glühenden, von der Trockenheit steinhart gebackenen Lehmboden eines Feldrains. Nur ein schwarzer, breitkrempiger Filzhut schützt seinen Kopf vor der Ungnade der Sonne. Der alte Mann liegt auf dem Bauch und beobachtet geduldig eine Sandwespe. Das schwarze, vielleicht zwei Zentimeter lange Insekt mit den zottigen Beinen und dem roten Hinterleibsring gräbt mit seinen Kiefern ein Loch in die spärlich mit Gras durchwachsene Wegböschung. Ohne Hast nagt das Tier einen Gang in das Erdreich und schiebt, was es aufgeschürft hat, mit den Vorderbeinen fort…

martinauer.net

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Archive: Die Website von 2003 – Aber ich fordere eine Wiederholung!!!

Die wunderbare Welt des Jean Henri Fabre
Einige Hörspielversuche – frei nach dem Lebenswerk des Insektenforschers Jean-Henri Fabre
Hörspiel in zwölf Episoden von Peter Steinbach

Peter Steinbach hat für  DeutschlandRadio Berlin die Lebensgeschichte des J.-H. Fabre für eine Hörspielserie genommen. Die Regie führte Marguerite Gateau, eine Französin, die wie viele Franzosen die «Figur» Fabre sehr mag und es liebt, mit Geräuschen und Geräuschemacherinnen zu arbeiten. Ihre Arbeit duftet die ganze Produktion ein wenig nach «Midi», also nach Lavendel, Honig und Eselsdung, nach kargem Stein und Rosmarin, nach gerösteten Kastanien und Knoblauch, Ziegenkäse und Rotwein. Und die Insekten spielen ihre eigene Musik. Die Geräuschemacherin Dominique Aubert hat die gesamte Produktion begleitet. Gert Anklam machte die Musik, zusammen mit Rolf Fischer, der Chansons nach Texten von Jean-Henri Fabre schrieb. Die Hauptrolle spielt Matthias Habich. Er verkörpert in idealer Weise diesen zwischen wissenschaftlicher  Neugier und Gründlichkeit, Übermut und fürsorglicher Liebe, Geselligkeit und grantiger Eigenbrötlerei schwankenden Menschen. – dradio.de

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Im WDR-Zeitzeichen erinnerte man an Jean-Henri Fabre anläßlich seines Geburtstags. Für hier habe ich im Archive des Deutschlandradio-Kultur gefischt. – eine-quelle-nie-versiegenden-staunens

„Ist es nicht kindisch, die Handlungen eines Insekts bis in die kleinsten Einzelheiten zu erkunden? Uns drücken viel schwerere Sorgen, als dass wir uns damit die Zeit vertreiben könnten. So lässt uns die bittere Erfahrung des Alters sprechen; so würde ich denken und meine Untersuchungen beenden, vermutete ich nicht im Wirrwarr der Beobachtungen die Aufklärung einiger der größten Probleme, die zu erörtern uns vergönnt ist. Was ist Leben?“

WIKI

 

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