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Posts Tagged ‘Jean Gebser’

Lama Anagarika Govinda findet bemerkenswert, dass Jean Gebser auf anderen Wegen zu einer Weltanschauung gelangte, in der sich östliches und westliches Denken ebenbürtig die Hand reichen – ebenbürtig, weil jeder auf eigenem Wege zur gleichen Einsicht in die Wirklichkeit vordrang. Beispiel:

Der Körper (insoweit er auch raumhaft aufgefasst wird) ist nichts anderes als erstarrte, geronnene, dichtgewordene, materialisierte Zeit, die zu ihrer Entfaltung, Formwerdung und Erstarrung des Raumes bedarf, der ein Spannungsfeld darstellt und zufolge seiner latenten Energetik Träger der akuten Zeitenergetik ist, wobei sich die beiden energetischen Prinzipien, das latente des Raumes und das akute der Zeit, gegenseitig bedingen.“

(Ursprung und Gegenwart, DVA 1949, Band 1, Seite 52) – http://www.jeangebser.ch/

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… ein alchemistisch, Inner-Sphären-Schauender, der das Geschaute an Erfahrung der Wahrnehmung in seinen Bildern widergibt. Und nun …

Aus dem Wintergedicht

Doch sieh des Wissens Armut auch:
Um etwas Unsagbares auszusagen,
nehmen wir doch das Gleichnis aus den Reichen,
die eben dieses Unsagbare kaum enthalten:

Die Sprache nähert höchstens an,
vielschichtig, doppeldeutig ist das Wort:

Im Laut Gefühl
im Namen Bild,
im Tische Ding
und im Begriffe endlicher Verstand.

Was aber ruht dahinter?

https://arkisart.wordpress.com/uber-mich/

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„Der Ursprung ist immer gegenwärtig. Er ist kein Anfang, denn aller Anfang ist zeitgebunden. Und die Gegenwart ist nicht das bloße Jetzt, das Heute oder der Augenblick. Sie ist nicht ein Zeitteil, sondern eine ganzheitliche Leistung, und damit auch immer ursprünglich. Wer es vermag, Ursprung und Gegenwart als Ganzheit zu Wirkung und Wirklichkeit zu bringen, sie zu konkretisieren, der überwindet Anfang und Ende und die bloß heutige Zeit.” – Quelle versiegt

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Jean Gebser ist in den Kreisen der Waldorfpädagogik, in der anthroposophischen Bewegung wie auch im übrigen Kulturleben kaum oder gar nicht bekannt. Zu Unrecht. Denn von Jean Gebser liegt ein umfangreiches Werk zur Bewusstseinsgeschichte des Menschen vor, das Beachtung verdient. Gebsers Verdienst ist es, ein erhellendes Licht auf die Kultur- und Bewusstseinsentwicklung des Menschen geworfen zu haben, das auch pädagogisch relevant ist und in eine ähnliche Richtung weist wie die Menschenkunde Rudolf Steiners. Jean Gebsers dreibändiges Hauptwerk »Ursprung und Gegenwart« (1949/53) enthält eine Fülle von Material aus allen ihm irgendwie zugänglichen Zeiten und Kulturkreisen. Das Transparentwerden von Ursprung und Gegenwart des Menschen ist Gebser ein besonderes Anliegen. Gebser entwickelt an seinen Betrachtungen zur Bewusstseinsgeschichte eine Begrifflichkeit, die dazu beitragen kann, auch pädagogische Aufgaben in einem neuen Licht zu sehen.

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„Es ist aufschlußreich genug, in welchem Maße die psychologische Literatur noch heute das bloß Unbewusste mit dem `Verdrängten` und dem Vergessenen identifiziert und damit den reinen Gegensatzbegriff selber entwertet. `Unbewusst`- falls man diesen irreführenden Begriff überhaupt verwenden will – ist jeweils nur eine Dimension weniger, welche durch die nächstdimensionierte Ebene erschlossen wird. Doch das beinhaltet keine generelle Gegensätzlichkeit von Unbewusstem und Bewusstsein, noch weniger eine Negierung desselben, sondern lediglich eine Andersartigkeit des Bewusstseins selbst.“

Ursprung und Gegenwart, DVA, 1949 – Band 1, S.329

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