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Posts Tagged ‘James Joyce’

„Finnegan’s Wake“ ist das wohl sprachgewaltigste, überbordendste und unübersetzbarste Werk von James Joyce, und „Anna Livia Plurabelle“ ist sein bekanntestes Kapitel und seine berühmteste Figur. Anna Livia Plurabelle ist „the Allmaziful, the Everliving, the Bringer of Plurabilities“, die „All-Frau“, wie Arno Schmidt sie nannte, das weibliche Prinzip, eine Mischung „aus der schönen rotgehaarten Isolde, den Maggies und sonstiger Stundentänzerinnen“. Ihr Element ist das Wasser, ihr Fluss ist der Liffey, an dem Irlands Hauptstadt Dublin liegt und wie im Traum wird sie letztendlich einem Fluß gleich dem großen, väterlichen Ozean zugetragen, wo alles endet und neu beginnt.

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Vor hundert Jahren erschien in Paris bei Sylvia Beach die Erstausgabe von James Joyces Roman Ulysses. Sie war um einige Passagen gekürzt, die zu dieser Zeit als obszön galten. Die Erstausgabe hatte eine Auflage von tausend Exemplaren, ein nummeriertes Exemplar kostet heute einen Liebhaber schon hunderttausend Dollar. In Irland, England oder Amerika hätte der Roman keine Chance gehabt, veröffentlicht zu werden. Teile des Romans waren von 1918 bis 1920 in Amerika in The Little Review veröffentlicht worden, waren aber sofort wegen Obszönität verboten worden…,..

https://loomings-jay.blogspot.com/2022/02/hundert-jahre-ulysses.html

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– Erinnerst du dich an den Tag, wo ich das erstemal wieder zu euch ins Haus kam nach dem Tod meiner Mutter?
Buck Mulligan runzelte behende die Stirn und sagte:
– Was? Wo? Ich kann mich an gar nichts erinnern. Ich behalte nur Ideen und Empfindungen. Wieso? Was ist denn da passiert, um alles in der Welt?
– Du warst gerade am Teemachen, sagte Stephen, und ich ging über den Flur, um noch etwas heißes Wasser zu holen. Deine Mutter kam mit irgendeinem Besuch aus dem Salon. Sie fragte dich, wer da bei dir im Zimmer wäre.
– Ja? sagte Buck Mulligan. Und was hab ich geantwortet? Ich weiß es nicht mehr.
– Deine Antwort, sagte Stephen, lautete: Och, das ist bloß Dedalus, dessen Mutter dreckig verreckt ist

Bonaventura

Lektüren eines Nachtwächters

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Damit Hans Wollschläger vor einer Übersetzung zurückschreckt, musste wohl einiges kommen: Der Mann hat eine der wenigen legendär gewordenen Großübersetzungen des 20. Jahrhunderts — dem Ulysses von James Joyce für Suhrkamp 1975 — geliefert, und dann erscheint in derselben Reihe der Gesammelten Gedichte samt Anna Livia Plurabelle 1981 in der Nachbemerkung durch die Joyce-Koryphäen „K. R., F. S.“, was wir sinnvoll als Klaus Reichert und Fritz Senn auflösen dürfen:

weheklag.wordpress.com

James Joyce’s Playlist – BBC Radio 4

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Mit der Bibel lässt sich der „Ulysses“ von James Joyce durchaus vergleichen, in zwei Hinsichten zumindest: Beide Bücher genießen hohes Ansehen, beide werden wenig gelesen. Der Klassiker des Iren steht zwar bei nicht wenigen im Regal, aber sehr weit hinten, auch bei Viellesern. Dem Buch eilt ein Ruf wie Donnerhall voraus. Selbst der enzyklopädisch gebildete Literaturwissenschaftler Ernst Robert Curtius befand 1925 voller Respekt: „‘Ulysses‘ ist das schwierigste Buch der modernen Literatur.“ DLF Kultur

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Even the most avid James Joyce fans surely have times when they open Finnegans Wake and wonder how on Earth Joyce wrote the thing…

openculture.com

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Born in 1882, James Joyce spent the first 20 years of his life in and around Dublin and the rest wandering in and between the European cities of Trieste, Zurich, and Paris. In three decades, he published two books of poetry, a collection of short stories, a play, and three novels, all of them different in scope and scale, but sharing one thing in common: Dublin, a city he loved and hated. “Each of my books,” he once explained to a friend, “is a book about Dublin. Dublin is a city of scarcely 300,000 population, but it has become the universal city of my work.” – thebookoflife

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James Joyce is one of the most revered writers in the English language and a central figure in the history of the novel. He is still hugely important to us because of his devotion to some crucial themes: the idea of the grandeur of ordinary life, his determination to portray what actually goes through our heads moment by moment (what we now know as the stream of consciousness) and his determination to capture on the page what language really sounds like in our own minds.

Born in 1882, James Joyce spent the first 20 years of his life in and around Dublin and the rest wandering in and between the European cities of Trieste, Zurich, and Paris… thebookoflife.org

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James Joyce – Finnegans Wake – full text, Faber & Faber 1975.pdf

https://docs.google.com/file/d/0B6P72-foAdOZSW1TSUZtOFlxWVU/edit

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