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Posts Tagged ‘Humanismus’

Wie ertragen wir das Elend der Anderen? Warum schauen wir es an? Und wie human sind unsere humanitären Missionen wirklich? In einem Doppelmonolog leuchtet „Mitleid“ die Ambivalenzen der europäischen Betroffenheitskultur aus.

Ursina Lardi, Schauspielerin und ehemalige NGO-Mitarbeiterin, erzählt vom Leben in den Krisenregionen dieser Welt, vom eigenen Befinden im Angesicht der großen Katastrophen. Prolog und Epilog zu dieser Selbstbefragung und Selbstbespiegelung liefert die in Burundi geborene Schauspielerin Consolate Sipérius, die mit vier Jahren als Überlebende des Völkermords von belgischen Eltern adoptiert wurde.

 

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… Der Mensch hat in seinem Unbewußten alle Möglichkeiten und die Frage ist nur, welche Möglichkeiten gefördert und welche nicht gefördert werden. Da es den Menschen nicht anders denn als gesellschaftliches Wesen gibt, entscheidet die besondere Art von Gesellschaft, in der ein Mensch lebt, welche Möglichkeiten bevorzugt werden. Jede Gesellschaft formt die Energien der Menschen derart, daß sie das tun wollen, was sie zum Funktionieren der Gesellschaft tun müssen. „So werden die Bedürfnisse der Gesellschaft in persönliche Bedürfnisse verwandelt, sie werden zum „Gesellschafts-Charakter“.“ Der Mensch einer kriegerischen Gesellschaft muß den Wunsch haben, anzugreifen und zu rauben; der Mensch in der modernen Industriegesellschaft muß arbeiten, Disziplin haben, ehrgeizig und aggressiv sein wollen – er muß sein Geld ausgeben, und er muß konsumieren wollen – nicht weil es seine Natur wäre, sondern weil dies eine bestimmte Gesellschaft zu ihrem Funktionieren so braucht. sterneck.net

Humanismus als reale Utopie – der Glaube an den Menschen

https://kritisches-netzwerk.de/forum/humanismus-als-reale-utopie-erich-fromm

Klicke, um auf Funk%2C_R.%2C_1992c.pdf zuzugreifen

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Nach Ende des Hundertjährigen Kriegs (1453) erlebt Europa eine kurze Zeit der Ruhe: Weniger Epidemien und Konflikte, erneutes Bevölkerungswachstum, die Städte entwickeln sich und die Handelsbeziehungen vervielfachen sich. Große Banken finanzieren unglaubliche Projekte, darunter die Meeresexpeditionen des Zeitalters der Entdeckungen. Diese später Renaissance genannte Zeit lieferte die Rahmenbedingungen, in der sich die humanistische Bewegung entwickelte.- 
https://www.museeprotestant.org/de/notice/renaissance-und-humanismus-im-europades-15-und-16-jahrhunderts/?utm_campaign=Musee_protestant&utm_medium=Facebook&utm_source=Ads&utm_content=DE&utm_term=notice&fbclid=IwAR1j64ramdYDSGgn-k5PPPNEMbNLOZjiIvvJmze2rFKMUhaalf2lv15kLTsEine offene, vielseitige Vision von Welt, Menschheit und den Schönheiten der Schöpfung

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In seinem Buch Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen beschreibt Yuval Noah Harari die Moderne als so einen faustischen Deal: Wir Menschen werden immer mächtiger, erheben uns wie Prometheus gegen die Götter und über die Natur und müssen dafür nur einen auf den ersten Blick kleinen Preis bezahlen – den Verlust eines großen allumfassenden Sinns. Denn wenn die großen Erzählungen von Göttern und ihrem kosmischen Plan von heiligen Schriften zu bloßen Märchen werden, dann macht uns das einerseits frei von den Fesseln des Glaubens und seinen Dogmen und erlaubt uns damit so zu leben, zu forschen und selbst zu erschaffen, wie wir das für richtig halten. Auf der anderen Seite sind wir damit eben nicht mehr eingerahmt in diese großen Erzählungen, die uns und unserem Leben einen Sinn, unserem Leiden einen Trost und der Menschheit ihre Ordnung geben können… geistundgegenwart.de

 

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WDR 5 Das philosophische Radio | 04.03.2016 | 55:02 Min.

Freiheit, Gleichheit, Bildung, Wohlstand, und die Würde des Menschen ist unantastbar: Das Projekt Europa beruht auf den Werten des Humanismus. Aber mit Europa steckt auch der Humanismus in einer tiefen Krise. Was kann man tun, was denken in dieser Situation?

Studiogast: Phillip Ruch, Philosoph; Moderation: Jürgen Wiebicke © WDR 2016

Um dem Bedürfnis nach Austausch mit anderen nachdenklichen Menschen zu entsprechen, hat WDR 5 mit der Sendung „Das philosophische Radio“ ein einzigartiges, regelmäßiges Forum für die öffentliche philosophische Diskussion geschaffen: Immer am Freitagabend von 20.05 bis 21.00 Uhr werden ein Philosoph oder eine Philosophin über ein Thema, ein Buchautor oder eine Autorin über eine interessante und anregende These mit den Hörerinnen und Hörern von WDR 5 philosophieren.- wdr.de/mediathek

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