Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘hua-t`ou’

Anweisungen des Meisters Hsu Yün: Worte stammen aus dem Geist, und der Geist ist der Kopf der (Ant)wort. Der Gedanke entstammt dem Geist, und der Geist ist der Kopf der Gedanken. Unzählbare Dinge entstammen dem Geist, und der Geist ist der Kopf unzählbarer Dinge. Der Kopf des Gedankens ist nichts anderes als der Geist. Um es klar zu machen: bevor ein Gedanke entsteht, ist er *hua-t`ou. Das bedeutet, wer in das hua-t`ou schaut, schaut in den Geist. Das ursprüngliche Gesicht, bevor man geboren wurde ist der Geist.

 

*Hua-t`ou ist der Geist in seinem Zustand vor seiner Bewegung durch einen Gedanken oder einen mentalen Wortbegriff.

S. „Ch`an  an Zen-Teaching“ 1. Serie, S.23

Read Full Post »

Anweisungen des Meisters Hsu Yün: Bei der Vertiefung in das hua t`ou ist das Wichtigste, den Zweifel entstehen zu lassen. Zweifel ist die Stütze des hua t`ou. Wird man z.B. gefragt: ´Wer wiederholt den Namen des Buddha`?“, so weiß jeder, dass er selbst es tut. Wird aber der Buddha-Name vom Mund oder Geist wiederholt? Ist es der Mund, warum tut er es nicht auch im Schlaf? Ist es der Geist, wie sieht dieser Geist aus? Da der Geist nicht fassbar ist, wird es schwer sein, sich über ihn klar zu werden. Logischerweise erhebt sich daraus  der Zweifel über das WER?

Read Full Post »

Der verstorbene Zen-Meister Hsu Yün sagte (verknappt): Alle hua-t`ous haben nur einen Zweck, der ganz simpel ist und gar nicht Besonderes an sich hat. Betrachtet  man die Frage: (…) „Wer ißt?“ – oder: „Wer schläft?“, so ist jedesmal die Antwort auf dieses WER? die gleiche. „Der Geist“.

Worte stammen aus dem Geist, und der Geist ist der Kopf der Antwort. Der Gedanke entstammt dem Geist und der Geist ist der Kopf des Gedankens… –

Der Kopf des Gedankens ist nichts anderes als der Geist. um es klar zu machen: bevor ein Gedanke entsteht, ist er hua t`ou. Das bedeutet, wer in das hua t`ou schaut, schaut in den Geist. Das ursprüngliche Gesicht, bevor man geboren wurde, ist der Geist …

Read Full Post »

2. Da der Schüler nicht alle Gedanken auf einmal anhalten kann, muss er sich dieser Methode des Gegengiftes bedienen, um eine auf eine einzige Vorstellung gerichtete Konzentration zu erlangen, die zwar im Grunde auch falsch ist, die aber, wenn sie nicht mehr benötigt wird, verschwindet und dadurch jene Einsgerichtetheit des Geistes ermöglicht, die eine Vorbedingung der Verwirklichung des wahren Selbst-Geistes zur Einsicht in die Selbstnatur und zur Erlangung der Bodhi darstellt. – https://de.wikipedia.org/wiki/Bodhi

Lu K’uan Yu

Die hua-t`ou-Technik

Read Full Post »

Vor allen Worten –  Vor allen Gedanken

Es bedeutet, dass man in den Geist des wahren Selbst schauen, bzw. sich auf ihn konzentrieren soll. Dieser Geist des wahren Selbst ist jedoch auch nur ein gedanklicher Begriff, der als Hilfsmittel zur Aufhebung der Denkprozesse verwandt wird. Es handelt sich hierbei um eine einspitzige Konzentration, durch die alle Gedanken und eventuellen Visionen, die den Schüler während seiner Übung heimsuchen, niedergehalten werden …

Ch`an and Zen Teaching, 3 Serie, Teil 1

Read Full Post »

Die hua-t`ou-Technik

Wir haben den schweifenden Geist zu zügeln und von allen Gedanken zu reinigen, bevor wir von der Zen-Technik reden können. Darum ist es der erste Schritt, den Strom der Gedanken versiegen zu lassen. Wie wissen, dass das besonders schwer ist. Gelingt es uns aber nicht, so können wir mit der Selbstgestaltung nicht beginnen. Aus diesem Grunde vermittelten die Alten eine Technik, mit deren Hilfe es möglich ist, aufkommende Gedanken aus dem Geist zu verbannen. Es ist dies die hua-t`ou- Technik. Hua-t`ou ist der Geist in seinem Zustand vor seiner Bewegung durch einen Gedanken oder einen mentalen Wortbegriff. – (Charles Luk, Lu K’uan Yu.)

Read Full Post »