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Posts Tagged ‘Holocaust’

Eine Lange Nacht über die Schriftsteller Primo Levi und Jean Améry – Von Christoph Piorkowski

Nicht mehr lange, dann werden die letzten Zeugen des Holocaust für immer verstummt sein. In einer Zeit, da die Shoah von verschiedenen Seiten her relativiert wird, kommt dem Genre der Lagerliteratur eine besondere Bedeutung zu. Viele Überlebende haben von Auschwitz unisono als einem „Schwarzen Loch“ der menschlichen Zivilisation gesprochen. Dennoch haben die „Barackengenossen“ Jean Améry (1912-1978) und Primo Levi (1919-1987) aus ihren Erfahrungen gegensätzliche Schlüsse gezogen – und gerieten darüber nach der Befreiung gar in einen öffentlichen Streit. Während den italienischen Juden Primo Levi die Niederschrift seiner „grausigen Erinnerungen“ erleichtert, wird der von den Nazis zum Juden gemachte Österreicher Jean Améry in seinem Leben nicht mehr heimisch. In „Jenseits von Schuld und Sühne“ beschreibt er, wie die Tortur dauerhaft in ihn eingedrungen ist. Levi sucht einen Sinn in der Hölle – Amérys Weltvertrauen ist dauerhaft zerstört.

https://www.holocaustliteratur.de/deutsch/Erzaehlen-vom-Unaussprechlichen-Eine-Lange-Nacht-ueber-Primo-Levi-und-Jean-Amery-Dreistuendiges-Feature-im-Deutschlandfunk-von-Christoph-David-Piorkowski-3123/

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Von der Ausrottung der amerikanischen Urbevölkerung über den Sklavenhandel bis zum Holocaust: ein Filmessay von Raoul Peck („I Am Not Your Negro“), quer durch 600 Jahre Geschichte, eine Reise ins Herz der Finsternis. Persönlich, rasant, aufrüttelnd. Teil eins: Zivilisierung, Kolonisierung, Vernichtung.

Von den inneren Zusammenhängen der tragischen Kolonialgeschichte.Der international renommierte Dokumentarfilmregisseur Raoul Peck beleuchtet den engen Zusammenhang zwischen Rassenhierarchisierung und Völkermorden in der europäischen Geschichte: Ausgehend vom kolonialen Ursprung der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt er, wie der Rassenbegriff mitsamt seinen dramatischen Folgen einen institutionellen Status erlangte. Ein mörderischer Geist, der auch die Ausplünderung des afrikanischen Kontinents begleitete und sich letztlich im NS-Programm der „Endlösung“ durch die Vernichtung der europäischen Juden niederschlug. 

https://www.arte.tv/de/videos/095727-001-A/rottet-die-bestien-aus-1-4/

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https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=841906

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Investigative Theater – Von Christiane Mudra

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Oder musste er nichts befehlen? Seit Jahrzehnten machen sich Historiker Gedanken, wie der Holocaust in Gang gesetzt wurde. – Von 
… Heute geht die Forschung von rund 200.000 bis 250.000 deutschen und österreichischen Tätern aus. Die Mordaktionen wurden nicht allein durch die SS in den Vernichtungslagern verübt; vielmehr war der weitverzweigte SS- und Polizeiapparat als Ganzes daran beteiligt, darunter Gestapo und Ordnungspolizei, die das Gros des Personals in den Polizeibataillonen und mobilen Mordeinheiten im Osten stellte…

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Für den von Hannah Arendt inspirierten Historiker Timothy Snyder zeichnet sich der Totalitarismus durch die Zerstörung staatlicher Strukturen aus. Genau darin besteht auch die Bedrohung, die von den neuen rechtspopulistischen Bewegungen ausgeht. Er warnt vor einem neuen Faschismus – und gibt Hinweise zum Widerstand.

In seinen Arbeiten hat Timothy Snyder bahnbrechende Interpretationen der großen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts und des Holocaust vorgelegt. Er erforscht die Bedingungen der beispiellosen Entfesselung von Gewalt in Osteuropa und räumt dabei mit drei verbreiteten Gemeinplätzen über die Entstehung der Schoah auf. Dazu gehört die Annahme, er habe sich vor allem in den Todeslagern von Auschwitz abgespielt. Stattdessen wurde die überwältigende Mehrheit der Opfer aber an ihren Wohnorten, und zwar schon deutlich vor 1943, massakriert.- philomag.de

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yadvashem.org

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Beide Autoren er- und überlebten in ihrer Kindheit und Jugend den Holocaust, beide stammen aus Polen, beide emigrierten in die USA, beide wurden Schriftsteller, Begley allerdings erst im Alter, nach einer langen Karriere als Rechtsanwalt. Beide Bücher sind literarische Verarbeitungen des Überlebten. Beide Bücher erzählen die Geschichte eines Jungen, der durch Verstecken und Versteckt-Werden überlebt, begleitet von der  ständigen Angst vor der Enttarnung. Beide Bücher erreichten Millionenauflagen.

Louis Begley: Lügen in Zeiten des Krieges (1991). Jerzy Kosinski: Der bemalte Vogel (1965).

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